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	<title>degenesis-wiki.de - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2023-10-25T21:37:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = der Spieler-Community&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--Foren-URL--&amp;gt;Die meisten Inhalte stammen aus dem alten Degenesis-Forum ... RIP&lt;br /&gt;
|INHALT = &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Abenteuer==&lt;br /&gt;
===[[Ideen für Abenteuer]] aus den offiziellen Büchern===&lt;br /&gt;
===[[Moralische Konflikte]]===&lt;br /&gt;
===(Kurz-)Abenteuer===&lt;br /&gt;
* '''[[Auswüchse]]''' von Alokad (altes Forum). One-Shot Abenteuer (mit vorgefertigten Charakteren) in der Eiswüste Pollens, angelehnt an das gleichnamige Abenteuer in der [[Quellen#Quelle: Mephisto Magazin|Mephisto 51]]&lt;br /&gt;
* '''[[Block 8]]''' von Ritter Mord (altes Forum). Noch unvollendeter Abenteueransatz: Gruppe trifft im Ödland des Protektorats auf einen Bunkereingang ...&lt;br /&gt;
* '''[[Brennende Felder]]''' von Dampfendes Torfu (altes Forum): Auf Geheiß eines Hygienikers brennen Famulanten das Feld eines Ernährers am Rande von Justitian nieder. Der Sippling kann nur hilflos zuschauen. Was nach Spitalierwillkür riecht, gehört allerdings zu einem hinterhältigen Plan einer ganz anderen Partei. Stimmungsvoller Plothook, der sich gut als Einstieg in eine Kampagne eignet. - WIP -&lt;br /&gt;
* '''[https://www.docdroid.net/g7ZDxru/das-lager.pdf.html Das Lager]''' von Johannes (altes Forum). Ein Gefangenenlager. Rein kommt man schnell, aber wie kommt man wieder raus? Universell einsetzbares Kurzabenteuer.&lt;br /&gt;
===Kampagnen===&lt;br /&gt;
* '''[[In 80 Tagen um die Welt]]''' von DerMahr (altes Forum). Ein Wettrennen durch halb Europa und Nordafrica (''work in progress'')&lt;br /&gt;
* '''[[Es werde Licht]]''' von Onkel Uwe (altes Forum). Ein niemals ganz fertig gestellter, urvölkischer Fusionsreaktor wartet im Südosten Frankas auf seine Vollendung. (''Kampagnenansatz'')&lt;br /&gt;
* '''[[Die Legende von Led]]''' von Zeitgeist (altes Forum). Wie bekommt man Kontakt zu einem africanischen Händlerklan? Indem man einen Auftrag für sie annimmt. Leider ist der nicht so einfach zu erfüllen, wie gedacht. ... Der Plot bietet viele Anknüpfungspunkte für eine längere Kampagne.&lt;br /&gt;
* '''[[Das Noume-Paradox]]''' von Esem (altes Forum). -TBC-&lt;br /&gt;
* '''Piratenschar''' von lulu (altes Forum). Noch unfertiger Kampagnenansatz mit Potenzial. Apokalyptikerschar an der frankischen Küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Spielwelt==&lt;br /&gt;
===Borca===&lt;br /&gt;
* '''[https://www.docdroid.net/o67yQah/exalt.pdf Exalt]''' von Johannes (altes Forum): Die legendäre Wiege der Recombination Group früher und heute. Schön ausgearbeitete Spielhilfe.&lt;br /&gt;
* '''[[Schlossstadt]]''' von Ritter Mord (altes Forum): Eine komplett ausgearbeitete Region im südlichen Borca, entspricht dem urvölkischen Mannheim.&lt;br /&gt;
* '''[[Reuden]]''' von Das Grauen (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Purgare===&lt;br /&gt;
* '''[[Dolore]]''' von Urias (altes Forum): Eine Stadt im Norden Purgares&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sippen==&lt;br /&gt;
* '''[[Die Anatole]]''' von Makaan (altes Forum): Frankische Sippe zwischen Pheromanten und Wiedertäufern WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==(N)SC's==&lt;br /&gt;
* '''[[Alisa]]''' von -TIE- (altes Forum): Balkhanische Apokalyptiker-Elster&lt;br /&gt;
* '''[[Dano der Aasgeier]]''' von Ascaryon (altes Forum): Balkhanischer Apokalyptiker - WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Rasvan Dumitrescu]]''' von Mithras (altes Forum): Wandernder Balkhani-Schrotter&lt;br /&gt;
* '''[[Bernard Eichfeld]]''' von Ripkovsky (altes Forum): Hellvetiker aus Borca - WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Garro]]''' von Ritter Mord (altes Forum): Sadistischer borcischer Schrotter (Ruinenwolf) und Sklaventreiber.&lt;br /&gt;
* '''[[ICE]]''' von Krupp (altes Forum): Storski Sippling aus Borca&lt;br /&gt;
* '''[[Jaren]]''' von Blutkreuz (altes Forum): Apokalyptiker aus Borca&lt;br /&gt;
* '''[[Jurej]]''' von Das Grauen (altes Forum): Balkhani, dessen behütetes Leben nach einer Nacht bei den Apokalyptikern vollkommen auf den Kopf gestellt wird.&lt;br /&gt;
* '''[[Katarina Haidenraich]]''' von Kiky (altes Forum): Spitalier Pharmazeutikerin mit einer ''eigenwilligen'' Arbeitsauffassung. &lt;br /&gt;
* '''[[Kyrill]]''' von 1.Richter (altes Forum): Wiedertäufer Orgiast aus Danzig&lt;br /&gt;
* '''[[Läster]]''' von Portal (altes Forum): Wiedertäufer-Orgiast aus Borca -WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Lia]] (Linda della Mea)''' von Dark Angel (altes Forum): Apokalyptiker-Möwe aus Purgare -WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Raik]]''' von Ritter Mord (altes Forum): borkischer Märtyrer-Sippling (Pneumant) und Stammeskrieger&lt;br /&gt;
* '''[[Nicola Schäfer]]''' von Fireball28 (altes Forum): Hellvetiker Grenadierin im Kampfeinsatz.&lt;br /&gt;
* '''[[Stubs]]''' von phil_ro (altes Forum): Borcischer Schrotter-Dachs - WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Phosis der Seelenverkäufer]]''' von Ritter Mord (altes Forum): borcischer Sippling und Menschenhändler unter den Augen der Richter.&lt;br /&gt;
* '''[[Ulrich Widmer]]''' von Anubis (altes Forum): Hellvetiker aus Borca&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spielhilfen==&lt;br /&gt;
* '''[http://riegler.name/Degenesis-Glossar-Spielmechanismen.pdf Liste der Spielmechanismen]''' von Ilfralek (altes Forum)&lt;br /&gt;
* '''[https://www.dropbox.com/s/jk6amgkjhdq2lav/Degenesis%20Rebirth%20Charakterbogen%20%28Regelzusammenfassung%29.pdf?dl=0 Übersichtliche Regelzusammenfassung]''' von Horrid (altes Forum)&lt;br /&gt;
* '''[http://riegler.name/Kampagne%20-%20Nichtfraktal%20(Rebirth).pdf Konvertierung ''Nichtfraktal'']''' von WoeRie (altes Forum): Konvertierung des Abenteuerbandes aus der [[Quellen|ersten Edition]] auf die Regeln der [[Quellen|Rebirth Edition]].&lt;br /&gt;
* '''[[Waren und Dienstleistungen]]''' (Sammlung aus dem alten Forum)&lt;br /&gt;
* '''[https://drive.google.com/open?id=1dTqf_X7kUdwvscLu6HD7S83QH1a7aQcG Umfangreiche Sammlung von Waren und Dienstleistungen]''' von Zeitgeist (altes Forum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kurzgeschichten==&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/36562456cu.pdf AG-E (Arbeitsgruppe Euthanasie)]''' von Scallen (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Ante Portas]]''' von Horned Owl (altes Forum): [Borca] Ortschaften im Ödland sind gut gesichert, um Ärger draußen zu halten, doch manchmal ist die Torwache für den Ärger verantwortlich. &lt;br /&gt;
* '''[[Aphantochilus]]''' von Seraphim-Raphael (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Bonemiller]]''' von Esem (altes Forum): [Borca] Aufstieg und Fall eines Grubenkämpfers aus dem Ödland&lt;br /&gt;
* '''[[Corvo Sanguinante]]''' von Scallen (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/36582719jx.pdf David]''' von grubber (altes Forum): Die Adaption einer Theatertragödie in die Welt balkhanischer Jehammedaner, angesiedelt etwa in Slowenien. - WIP&lt;br /&gt;
* '''[http://up.picr.de/32104642ez.pdf Elsternwinter]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Esskultur]]''' von Scallen (altes Forum): [Borca] Postapokalyptische Esskultur, angerichtet mit einer stimmungsvollen Rahmenhandlung.&lt;br /&gt;
* '''[[Esskultur und Stadtleben]]''' von Scallen (altes Forum): Die Fortsetzung aus Hagermanns Küche.&lt;br /&gt;
* '''[[Bunkerball und Resteessen]]''' von Scallen (altes Forum): Zwei Geschichten in einer: Die Fortsetzung der Esskulturreihe und die Einführung in das Spiel ''Bunkerball'' - WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Fechners Fall]]''' von Horned Owl: [Borca] In Justitian wird Niederrichter Fechner zur Leiche eines jungen Isaakis gerufen. Ausgerechnet ein Jehammedaner. Schnell wird ihm klar, welche Brisanz in diesem Fall steckt: Wenn er nicht ganz behutsam vorgeht, wird Justitian brennen.&lt;br /&gt;
* '''[http://up.picr.de/32104643cx.pdf Finkensommer]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
*  '''[[Die Fracht]]''' von Recombined (altes Forum): [Franka] Ein mächtiges und überaus blutrünstiges Etwas treibt sein Unwesen auf einem neolibyschen Frachter im Mittelmeer. Es gibt nur eine Überlebende und was sie erzÃ¤hlt, lässt selbst hartgesottene Geißler erschaudern. WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Greiner-Zyklus I]] - Evaluation''' von Ketzer (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Greiner-Zyklus II]] - Diagnose''' von Ketzer (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Im Dienste der Wissenschaft]]''' von Gideon (altes Forum): Gideons Spekulation vor Erscheinen von Black Atlantik - WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Namra-Zyklus I]] - Geheimnisse am Nil''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Namra-Zyklus II]] - Initiation''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Namra-Zyklus III]] - Ante Mortem''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Namra-Zyklus IV]] - Achet''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Namra-Zyklus V]] - Achet II''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/37529646iu.pdf Operation Fortuna]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/35920748xs.pdf Poingls Erbe]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/36522433wh.pdf Gemini]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[https://up.picr.de/37165789tc.pdf FREJUS]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[http://up.picr.de/32104648qt.pdf Rabendämmerung]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Richter Nolden]]''' von Esem (altes Forum): [Borca] Hochmut und Fall des Exklavenrichters Nolden. Geballte Niedertracht im Ödland.&lt;br /&gt;
* '''[[Schwestern - In der Fremde]]''' von teddyelfe (altes Forum): [Borca?] Die Geschichte eines LARP-Charakters: Rora und ihre Schwester Lissa werden an Apokalyptiker verkauft und auf ihr neues Leben im Kult vorbereitet. - WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Sennentuntschi]]''' von Wegbereiter (altes Forum): [Borca] Der Kontakt zu einer Garnison Bunkersoldaten in der Territorialregion II ist abgebrochen. Kommandant Michael Juntz macht sich mit einem Rettungstrupp auf die Suche.&lt;br /&gt;
* '''[[Sie werden nicht durchkommen]]''' von Scallen (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Sternschnuppe]]''' von Gideon (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[http://up.picr.de/32104655nh.pdf Storchenpfad]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Verlorene Kinder]]''' von Zeitgeist (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Voivodaci]]''' von Scallen (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Spielberichte==&lt;br /&gt;
* '''[[AufklÃ¤erer C. Gerding]]''' von grubber (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Embargo]]''' von Cedrennos (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Embargo II]]''' von Seraphim-Raphael (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
* '''[[Ingenium]]''' von Cill (altes Forum)&lt;br /&gt;
* '''[[Die Staubfresser]]''' von Morebytes (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* '''[[Tannhäuser Chroniken I]]''' von Wallenstein (altes Forum): WIP&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==LARP==&lt;br /&gt;
* '''[[LARP Organisatoren]]''': Wer organisiert LARP-Cons in Deutschland? Alle Organisatoren und Kontaktadressen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstiges==&lt;br /&gt;
* ...&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Katarina_Haidenraich&amp;diff=233</id>
		<title>Katarina Haidenraich</title>
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		<updated>2023-06-12T19:12:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Kiky&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis Forum&lt;br /&gt;
|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''Doktor Katrina Haidenraich'''&lt;br /&gt;
Die kleine Katrina kauert am Sterbebett ihrer Mutter. Mit verheulten Augen schaut sie hinauf in ein Gesicht aus Glas und Gummi, die Augen dahinter sind gütig aber machtlos. Jenseits davon liegt nur das Elend des Apendix, zumindest was die Weltsicht der kleinen Katrina angeht.&lt;br /&gt;
Es ist jetzt über 30 Winter her, dass die kleine Katrina ihre ganze Sippe verloren hat, unbekannte Virusmutation wird sie später erfahren, keins der Medikamente hatte Wirkung gezeigt.&lt;br /&gt;
Ein Pfleger mit der speckigen Gummischürze, dessen Namen sie bis heute nicht kennt, hat sie damals aus der Quarantäne geholt und in den Hort gebracht. Ihre Heimat von da an, so anders als ihr bisheriges Leben, so sauber, so kalt.&lt;br /&gt;
Jetzt ist sie Doktor der Pharmazeutik, hat endlos lange Tage in Laboren und Produktionsstätten geschuftet, ihre besten Jahre und ihren Geruchssinn dem Fortschritt geopfert. Ihr Gesicht ist das einer alten Frau, zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf, zu viele Schadstoffe. All das nicht ohne Erfolge verbuchen zu können, zahlreiche neue Medikamente hat sie mitentwickelt, nur um dann zu sehen, das sie nicht eingesetzt werden. Nicht ausreichend getestet. Zu Starke Nebenwirkungen-. Noch in der Erprobungsphase. Noch immer pochen die Argumente der Hippokraten hinter ihren Schläfen.&lt;br /&gt;
Was ist letzten Endes schlimmer? Gar nichts zu tun, oder versuchen zu helfen, mit etwas, das bisher nicht ausreichend getestet wurde? Es kam wie es kommen musste: Apraxievorwurf, dann Strafversetzung. Natürlich bedauert sie die Opfer! Aber was sind schon ein paar Wenige wenn man Hunderten hätte helfen könnte? Das sie dabei nicht allein beteiligt war hat sie nie erzählt, die Aufgabe ist wichtiger als die persönliche Karriere.&lt;br /&gt;
Jetzt nimmt sie Gesteinsproben. Kontrolliert die Reinheit von Kalk und Schwefel. pH-Papier eintunken, Skala ablesen, nächste Probe. Jämmerlich.&lt;br /&gt;
Aber der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, niemals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei einer passenden Gelegenheit experimentelle Medikamente für einen nicht genehmigten Feldtest über ihre Freunde im Spital besorgen. Notfalls auch die Erreger selbst in Umlauf bringen, um den Ausbruch einer Krankheit zu provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht wird sie einer kleinen Katrina ein anderes Schicksal ermöglichen können.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Katarina_Haidenraich&amp;diff=232</id>
		<title>Katarina Haidenraich</title>
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		<updated>2023-06-12T19:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Fanwork |NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Kiky |QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis Forum |INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt; Doktor Katrina Haidenraich Die kleine Katrina kauert am Sterbebett ihrer Mutter. Mit verheulten Augen schaut sie hinauf in ein Gesicht aus Glas und Gummi, die Augen dahinter sind gütig aber machtlos. Jenseits davon liegt nur das Elend des Apendix, zumindest was die Weltsicht der kleinen Katrina angeht. Es ist je…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Kiky&lt;br /&gt;
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|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doktor Katrina Haidenraich&lt;br /&gt;
Die kleine Katrina kauert am Sterbebett ihrer Mutter. Mit verheulten Augen schaut sie hinauf in ein Gesicht aus Glas und Gummi, die Augen dahinter sind gütig aber machtlos. Jenseits davon liegt nur das Elend des Apendix, zumindest was die Weltsicht der kleinen Katrina angeht.&lt;br /&gt;
Es ist jetzt über 30 Winter her, dass die kleine Katrina ihre ganze Sippe verloren hat, unbekannte Virusmutation wird sie später erfahren, keins der Medikamente hatte Wirkung gezeigt.&lt;br /&gt;
Ein Pfleger mit der speckigen Gummischürze, dessen Namen sie bis heute nicht kennt, hat sie damals aus der Quarantäne geholt und in den Hort gebracht. Ihre Heimat von da an, so anders als ihr bisheriges Leben, so sauber, so kalt.&lt;br /&gt;
Jetzt ist sie Doktor der Pharmazeutik, hat endlos lange Tage in Laboren und Produktionsstätten geschuftet, ihre besten Jahre und ihren Geruchssinn dem Fortschritt geopfert. Ihr Gesicht ist das einer alten Frau, zu viel Arbeit, zu wenig Schlaf, zu viele Schadstoffe. All das nicht ohne Erfolge verbuchen zu können, zahlreiche neue Medikamente hat sie mitentwickelt, nur um dann zu sehen, das sie nicht eingesetzt werden. Nicht ausreichend getestet. Zu Starke Nebenwirkungen-. Noch in der Erprobungsphase. Noch immer pochen die Argumente der Hippokraten hinter ihren Schläfen.&lt;br /&gt;
Was ist letzten Endes schlimmer? Gar nichts zu tun, oder versuchen zu helfen, mit etwas, das bisher nicht ausreichend getestet wurde? Es kam wie es kommen musste: Apraxievorwurf, dann Strafversetzung. Natürlich bedauert sie die Opfer! Aber was sind schon ein paar Wenige wenn man Hunderten hätte helfen könnte? Das sie dabei nicht allein beteiligt war hat sie nie erzählt, die Aufgabe ist wichtiger als die persönliche Karriere.&lt;br /&gt;
Jetzt nimmt sie Gesteinsproben. Kontrolliert die Reinheit von Kalk und Schwefel. pH-Papier eintunken, Skala ablesen, nächste Probe. Jämmerlich.&lt;br /&gt;
Aber der Fortschritt ist nicht aufzuhalten, niemals!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wird bei einer passenden Gelegenheit experimentelle Medikamente für einen nicht genehmigten Feldtest über ihre Freunde im Spital besorgen. Notfalls auch die Erreger selbst in Umlauf bringen, um den Ausbruch einer Krankheit zu provozieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielleicht wird sie einer kleinen Katrina ein anderes Schicksal ermöglichen können.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Kastilien</title>
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		<updated>2023-06-12T19:10:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das milde Klima lässt Getreidefelder gedeihen. Häuser aus Kalk- und Sandsteinen mit hohen Fenstern und gotischen Einflüssen bilden kleine aber stolze Dörfer. Hier wird der Widerstand tradiert, hier geben alte [[Hybrispania|Guerreros]] ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Erzählen ihnen von ihren Kämpfen gegen die [[Africa|schwarzen Teufel]] und lassen dabei nicht unerwähnt, das diese nicht unbesiegbar sind. In Arenen werden große Schlachten in ritualisierten Kämpfen nachgestellt. Der Sieger ist für einen Tag der ''El Astado'', der Stier.&lt;br /&gt;
Vor den Toren der Städte weiden die [[Jehammedaner]] ihre Ziegenherden. Und ihr Einfluss wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|104}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hybrispania]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kastilien&amp;diff=230</id>
		<title>Kastilien</title>
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		<updated>2023-06-12T19:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Das milde Klima lässt Getreidefelder gedeihen. Häuser aus Kalk- und Sandsteinen mit hohen Fenstern und gotischen Einflüssen bilden kleine aber stolze Dörfer. Hier wird der Widerstand tradiert, hier geben alte Guerreros ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Erzählen ihnen von ihren Kämpfen gegen die schwarzen Teufel und lassen dabei nicht unerwähnt, das diese nicht unbesiegbar sind. In Arenen werden große Schlacht…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Das milde Klima lässt Getreidefelder gedeihen. Häuser aus Kalk- und Sandsteinen mit hohen Fenstern und gotischen Einflüssen bilden kleine aber stolze Dörfer. Hier wird der Widerstand tradiert, hier geben alte [[Hybrispania|Guerreros]] ihr Wissen an die nächste Generation weiter. Erzählen ihnen von ihren Kämpfen gegen die [[Africa|schwarzen Teufel]] und lassen dabei nicht unerwähnt, das diese nicht unbesiegbar sind. In Arenen werden große Schlachten in ritualisierten Kämpfen nachgestellt. Der Sieger ist für einen Tag der ''El Astado'', der Stier.&lt;br /&gt;
Vor den Toren der Städte weiden die Jehammedaner ihre Ziegenherden. Und ihr Einfluss wächst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|104}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Hybrispania]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kartell&amp;diff=229</id>
		<title>Kartell</title>
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		<updated>2023-06-12T19:06:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Bosch erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Bosch]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Karakhan&amp;diff=228</id>
		<title>Karakhan</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Karakhan&amp;diff=228"/>
		<updated>2023-06-12T19:04:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Eines Tages taucht er in Sofia auf, ein Fremder ohne Namen. Den muss er sich erst verdienen, sagt er. Nachdem er den Voivoden Wiktor getötet hat, ist er der Voivode und nennt sich fortan Karakhan, '''der schwarze Führer'''. An seiner Seite ist nun eine geheimnisvolle schwarze Frau. Sie redet nur zu ihm und in einer unbekannten africanischen Sprache und niemand weiß, ob sie eine Bots…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eines Tages taucht er in [[Sofia]] auf, ein Fremder ohne Namen. Den muss er sich erst verdienen, sagt er. Nachdem er den [[Voivodat|Voivoden]] [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Sipplinge|Wiktor]] getötet hat, ist er der Voivode und nennt sich fortan Karakhan, '''der schwarze Führer'''. An seiner Seite ist nun eine geheimnisvolle schwarze Frau. Sie redet nur zu ihm und in einer unbekannten [[africa]]nischen Sprache und niemand weiß, ob sie eine Botschafterin der [[Handelsbank]] ist, seine Wächterin oder Gefährtin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
Er nimmt einen Sender auf dem Berg ''Botew'' in Betrieb, was den [[Marodeur]] [[Argyre]] in [[Britain]] aufmerksam werden lässt und den Marodeur [[Chernobog]] aus seiner Jahrzehnte dauernden Ruhe reißt und ihn über [[Praha]] in Richtung Sofia zieht. Doch nicht nur sie empfangen das Signal. Es gibt Gerüchte dass bereits [[Aries|Arianoi]] in Sofia gesichtet wurden und auch die [[Chronisten]] im [[Cluster]] in [[Justitian]] versuchen das Signal zu entschlüsseln. Zwei Fragmente von ihnen sind den anderen voraus. {{DRE-KS|328}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Vor dem [[Eshaton]] war sein Name '''Nikita Karminow'''. Er war hochrangiges Mitglied der [[Recombination Group]] und wurde nach der Zerstörung der Welt nicht zu einem Marodeur. Stattdessen gehört er zu [[Gerome Getrell]]s [[Schläfer]]n, zur 400er Kohorte {{DRE-PP|345 Dogtag}}. Er ist der Bruder von [[Viktor Karminov]] [https://degenesis.com/downloads/transmissions/2nd-transmission (siehe: 2nd Transmission der Scheibe Jehammeds)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|95}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|203f}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-KS|328}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Schläfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Recombination Group]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kakerlaken&amp;diff=227</id>
		<title>Kakerlaken</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kakerlaken&amp;diff=227"/>
		<updated>2023-06-11T21:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Zahlenmäßig mächtiger Klan in Borca. Technologisch leben sie in der Steinzeit, aber ebenso archaisch ist auch ihre Art der Auseinandersetzung. Die Richter im Protektorat hat es lange nicht geschert, was die Wilden im Ödland machen, aber in jüngerer Zeit nehmen die Überfälle auf Reisende und Konvois zu.  {{Spoiler}}  {| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot; |- ! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Zahlenmäßig mächtiger Klan in [[Borca]]. Technologisch leben sie in der Steinzeit, aber ebenso archaisch ist auch ihre Art der Auseinandersetzung. Die [[Richter]] im [[Protektorat]] hat es lange nicht geschert, was die Wilden im [[Ödland]] machen, aber in jüngerer Zeit nehmen die Überfälle auf Reisende und Konvois zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Masse ist Macht&amp;quot; ist das erste Gesetz der Kakerlaken. Sie leben im Verborgenen, nachdem sie von den Richtern vernichtend geschlagen wurden. Doch sie geben nicht auf. Sie brüten! Seit dem Fall [[Praha]]s scheint wieder alles möglich. Die Kakerlaken erheben sich. Noch sind es kleine Scharmützel, doch dabei wird es nicht bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakerlaken sinnen auf Rache, wenn sie sehen, dass einer aus ihren Reihen getötet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Regel|&amp;lt;!--Text--&amp;gt;Alle Kakerlaken, die sehen, wie einer der Ihren getötet wird, gewinnen +1 Ego. Temporär und auch über das Maximum hinaus. In Unterzahl ziehen sie sich zurück.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kakerlaken leben in Kasten, in die man hineingeboren wird. Es gibt '''Sammler, Deuter''' und '''Könige'''. Die Könige besitzen eine enorm hohe körperliche Kraft. Sie werden in tiefen Gewölben in Ketten gelegt und wie Tiere gehalten. Ihre Kinder werden der Kriegerkaste zugewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der riesige Klan hat sich in verschiedene Stämme aufgeteilt, die eigene ''Totems'' besitzen, eigene Territorien besetzen und aus verschiedenen Richtungen gegen das Protektorat vorrücken. Die '''Weber''' haben [[Bleifeld]] [[Zeitstrahl#2596|2596]] im Sturm erobert und die dort heimischen [[Schrotter]] abgeschlachtet. Die '''Flügler''' belagern [[Kalkbruch]] und versuchen die Einwohner auszuhungern, während die '''Schwärmer''' das Land um die Ruinenstadt [[Exalt]] bevölkern, sich mit den [[Phosphoriten]] verbünden und [[Siegen]] belagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-KS|200f}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-JRF|8f, 22 und 26f}}&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Sippen und Klans#Borcische Klans|Borcische Klans]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Klans]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Kategorie:TODO</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Jehammed</title>
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		<updated>2023-06-11T21:37:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 23:35, 11. Jun. 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Weitere Überarbeitung und Quellenangaben nötig}}&lt;br /&gt;
Jehammed ist ein Vorstandsmitglied der [[Recombination Group]] und ein Prediger, der schon vor dem [[Eshaton]] eine neue Glaubensrichtung begründet hat. Seine Anhänger werden [[Jehammedaner]] genannt und haben sich nach dem Untergang der alten Zivilisation zu einem der [[Kult|13 Kulte]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre vor dem Eshaton besteigt er die Kaaba in Mekka und predigt dort zu seinen Anhängern. Danach taucht er unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In Wahrheit begeht Jehammed Selbstmord und bewahrt damit seinen Körper vor einem Leben in ewiger Verdammnis. Sein heiliger Geist überlebt, ist aber fragmentiert. Er ist seitdem als [[Aries]] bekannt und sieht und wirkt durch seine [[Aries|Gehörnten Neun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Wille==&lt;br /&gt;
Vor Urzeiten übergab Jehammed seinen Anhängern ein mächtiges Artefakt, das als Jehammeds Wille bekannt war. In den Wirren des Eshatons zerbrach das Artefakt in drei Teile: '''Jehammeds Scheibe, Jehammeds Stern''' und '''Jehammeds Speer'''. Aries setzt alles in Bewegung, um die drei Teile zu finden und wieder zu vereinen. Er hat dazu seine Todesschwadron, die '''Gehörnten Neun''' ausgesandt. Auch [[Argyre]] scheint an den drei Artefakten interessiert zu sein. Er sendet [[Zeitstrahl#2596|2596]] [[Sippen und Klans#Frankische Klans|Pictons]] aus, die auf die drei Teile konditioniert sind. Und auch die [[Nadelturm-Desaster|Needles]] sind hinter dem Artefakt her. Die [[Chronisten]] wissen seit [[Zeitstrahl#2088|2088]] davon, nachdem sie einen entsprechenden Funkspruch der Needles abgefangen haben. {{DRE-BA|95 und 153}}&lt;br /&gt;
Jehammeds Wille wird durch ein Magnetfeld zusammengehalten und zeigt die Koordinaten des '''Minerva-Orbiters''', auf dem Argyre seinen Erzfeind [[Gerome Getrell]] vermutet. Das Artefakt ist gleichzeitig auch der Schlüssel für das '''Mahlwerk''' in [[Exalt]]. Bisher noch unbekannt ist, dass auf Jehammeds Willen die Originalsignatur des [[2 hoch 16|2^16 Virus]] gespeichert ist, mit der sich der Stream erneut starten ließe. [[Triglaw]] programmierte sie hinein. Doch die Hürde, an die Signatur zu kommen ist hoch. Sie muss in Nanitenblut getaucht werden. In das Blut von Aries selbst! Mit dem zusammengefügten Artefakt kann Aries die Welt sehen, wie sie ist. {{DRE-BA|260f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Scheibe==&lt;br /&gt;
Die Scheibe ist ein Transmitter, eine Art Empfänger oder Verstärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Stern==&lt;br /&gt;
Eine hauchdünne Platte aus einem unbekannten Metall. Gelangt der Stern in die Nähe der Scheibe, nimmt man ein stilles Frequenzrauschen wahr. Wird der Stern auf die Scheibe gelegt, richtet er sich passgenau aus und arretiert an einer bestimmten Position. Der Stern ist eine Art Astrolabium, ein Messgerät zur Koordinatenberechnung am Sternenhimmel. In der Mitte erkennt man das Symbol des Jupiter, im Kreis drumherum sind die Zeichen der Jupitermonde Europa, Io, Callisto und Ganymed verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Speer==&lt;br /&gt;
... besitzt eine Gravur mit dem Symbol des Mahlwerks {{DRE-BA|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* In der 2nd Transmission offenbaren [[Aspera|Asperson]] und [[Chernobog|Karminov]] Jehammed als Mitarbeiter der Recombination Group. Nach seinem Auftritt in Mekka taucht Jehammed unter und flüchtet nach [[Kairo]], dort verliert sich seine Spur. Er wird vom Recombination Group Mitglied [[Norman Thorn]] verfolgt.&lt;br /&gt;
* Jehammed ist heute als der Marodeur Aries der Widder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* [https://degenesis.com/downloads/transmissions/1st-transmission 1st Transmission] &lt;br /&gt;
* [https://degenesis.com/downloads/transmissions/2nd-transmission 2nd Transmission] &lt;br /&gt;
* [https://degenesis.com/downloads/transmissions/3rd-transmission 3rd Transmission]&lt;br /&gt;
* {{DRE-TKG|194}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-BA|95,153 und 260f}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marodeure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Jehammed</title>
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		<updated>2023-06-11T21:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 23:35, 11. Jun. 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Weitere Überarbeitung und Quellenangaben nötig}}&lt;br /&gt;
Jehammed ist ein Vorstandsmitglied der [[Recombination Group]] und ein Prediger, der schon vor dem [[Eshaton]] eine neue Glaubensrichtung begründet hat. Seine Anhänger werden [[Jehammedaner]] genannt und haben sich nach dem Untergang der alten Zivilisation zu einem der [[Kult|13 Kulte]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre vor dem Eshaton besteigt er die Kaaba in Mekka und predigt dort zu seinen Anhängern. Danach taucht er unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In Wahrheit begeht Jehammed Selbstmord und bewahrt damit seinen Körper vor einem Leben in ewiger Verdammnis. Sein heiliger Geist überlebt, ist aber fragmentiert. Er ist seitdem als [[Aries]] bekannt und sieht und wirkt durch seine [[Aries|Gehörnten Neun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Wille==&lt;br /&gt;
Vor Urzeiten übergab Jehammed seinen Anhängern ein mächtiges Artefakt, das als Jehammeds Wille bekannt war. In den Wirren des Eshatons zerbrach das Artefakt in drei Teile: '''Jehammeds Scheibe, Jehammeds Stern''' und '''Jehammeds Speer'''. Aries setzt alles in Bewegung, um die drei Teile zu finden und wieder zu vereinen. Er hat dazu seine Todesschwadron, die '''Gehörnten Neun''' ausgesandt. Auch [[Argyre]] scheint an den drei Artefakten interessiert zu sein. Er sendet [[Zeitstrahl#2596|2596]] [[Sippen und Klans#Frankische Klans|Pictons]] aus, die auf die drei Teile konditioniert sind. Und auch die [[Nadelturm-Desaster|Needles]] sind hinter dem Artefakt her. Die [[Chronisten]] wissen seit [[Zeitstrahl#2088|2088]] davon, nachdem sie einen entsprechenden Funkspruch der Needles abgefangen haben. {{DRE-BA|95 und 153}}&lt;br /&gt;
Jehammeds Wille wird durch ein Magnetfeld zusammengehalten und zeigt die Koordinaten des '''Minerva-Orbiters''', auf dem Argyre seinen Erzfeind [[Gerome Getrell]] vermutet. Das Artefakt ist gleichzeitig auch der Schlüssel für das '''Mahlwerk''' in [[Exalt]]. Bisher noch unbekannt ist, dass auf Jehammeds Willen die Originalsignatur des [[2 hoch 16|2^16 Virus]] gespeichert ist, mit der sich der Stream erneut starten ließe. [[Triglaw]] programmierte sie hinein. Doch die Hürde, an die Signatur zu kommen ist hoch. Sie muss in Nanitenblut getaucht werden. In das Blut von Aries selbst! Mit dem zusammengefügten Artefakt kann Aries die Welt sehen, wie sie ist. {{DRE-BA|260f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Scheibe==&lt;br /&gt;
Die Scheibe ist ein Transmitter, eine Art Empfänger oder Verstärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Stern==&lt;br /&gt;
Eine hauchdünne Platte aus einem unbekannten Metall. Gelangt der Stern in die Nähe der Scheibe, nimmt man ein stilles Frequenzrauschen wahr. Wird der Stern auf die Scheibe gelegt, richtet er sich passgenau aus und arretiert an einer bestimmten Position. Der Stern ist eine Art Astrolabium, ein Messgerät zur Koordinatenberechnung am Sternenhimmel. In der Mitte erkennt man das Symbol des Jupiter, im Kreis drumherum sind die Zeichen der Jupitermonde Europa, Io, Callisto und Ganymed verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Speer==&lt;br /&gt;
... besitzt eine Gravur mit dem Symbol des Mahlwerks {{DRE-BA|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* In der 2nd Transmission offenbaren [[Aspera|Asperson]] und [[Chernobog|Karminov]] Jehammed als Mitarbeiter der Recombination Group. Nach seinem Auftritt in Mekka taucht Jehammed unter und flüchtet nach [[Kairo]], dort verliert sich seine Spur. Er wird vom Recombination Group Mitglied [[Norman Thorn]] verfolgt.&lt;br /&gt;
* Jehammed ist heute als der Marodeur Aries der Widder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/1st-transmission 1st Transmission] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/2nd-transmission 2nd Transmission] &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/3rd-transmission 3rd Transmission]&lt;br /&gt;
* {{DRE-TKG|194}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-BA|95,153 und 260f}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marodeure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 23:35, 11. Jun. 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Weitere Überarbeitung und Quellenangaben nötig}}&lt;br /&gt;
Jehammed ist ein Vorstandsmitglied der [[Recombination Group]] und ein Prediger, der schon vor dem [[Eshaton]] eine neue Glaubensrichtung begründet hat. Seine Anhänger werden [[Jehammedaner]] genannt und haben sich nach dem Untergang der alten Zivilisation zu einem der [[Kult|13 Kulte]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre vor dem Eshaton besteigt er die Kaaba in Mekka und predigt dort zu seinen Anhängern. Danach taucht er unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
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! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In Wahrheit begeht Jehammed Selbstmord und bewahrt damit seinen Körper vor einem Leben in ewiger Verdammnis. Sein heiliger Geist überlebt, ist aber fragmentiert. Er ist seitdem als [[Aries]] bekannt und sieht und wirkt durch seine [[Aries|Gehörnten Neun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Wille==&lt;br /&gt;
Vor Urzeiten übergab Jehammed seinen Anhängern ein mächtiges Artefakt, das als Jehammeds Wille bekannt war. In den Wirren des Eshatons zerbrach das Artefakt in drei Teile: '''Jehammeds Scheibe, Jehammeds Stern''' und '''Jehammeds Speer'''. Aries setzt alles in Bewegung, um die drei Teile zu finden und wieder zu vereinen. Er hat dazu seine Todesschwadron, die '''Gehörnten Neun''' ausgesandt. Auch [[Argyre]] scheint an den drei Artefakten interessiert zu sein. Er sendet [[Zeitstrahl#2596|2596]] [[Sippen und Klans#Frankische Klans|Pictons]] aus, die auf die drei Teile konditioniert sind. Und auch die [[Nadelturm-Desaster|Needles]] sind hinter dem Artefakt her. Die [[Chronisten]] wissen seit [[Zeitstrahl#2088|2088]] davon, nachdem sie einen entsprechenden Funkspruch der Needles abgefangen haben. {{DRE-BA|95 und 153}}&lt;br /&gt;
Jehammeds Wille wird durch ein Magnetfeld zusammengehalten und zeigt die Koordinaten des '''Minerva-Orbiters''', auf dem Argyre seinen Erzfeind [[Gerome Getrell]] vermutet. Das Artefakt ist gleichzeitig auch der Schlüssel für das '''Mahlwerk''' in [[Exalt]]. Bisher noch unbekannt ist, dass auf Jehammeds Willen die Originalsignatur des [[2 hoch 16|2^16 Virus]] gespeichert ist, mit der sich der Stream erneut starten ließe. [[Triglaw]] programmierte sie hinein. Doch die Hürde, an die Signatur zu kommen ist hoch. Sie muss in Nanitenblut getaucht werden. In das Blut von Aries selbst! Mit dem zusammengefügten Artefakt kann Aries die Welt sehen, wie sie ist. {{DRE-BA|260f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Scheibe==&lt;br /&gt;
Die Scheibe ist ein Transmitter, eine Art Empfänger oder Verstärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Stern==&lt;br /&gt;
Eine hauchdünne Platte aus einem unbekannten Metall. Gelangt der Stern in die Nähe der Scheibe, nimmt man ein stilles Frequenzrauschen wahr. Wird der Stern auf die Scheibe gelegt, richtet er sich passgenau aus und arretiert an einer bestimmten Position. Der Stern ist eine Art Astrolabium, ein Messgerät zur Koordinatenberechnung am Sternenhimmel. In der Mitte erkennt man das Symbol des Jupiter, im Kreis drumherum sind die Zeichen der Jupitermonde Europa, Io, Callisto und Ganymed verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Speer==&lt;br /&gt;
... besitzt eine Gravur mit dem Symbol des Mahlwerks {{DRE-BA|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* In der 2nd Transmission offenbaren [[Aspera|Asperson]] und [[Chernobog|Karminov]] Jehammed als Mitarbeiter der Recombination Group. Nach seinem Auftritt in Mekka taucht Jehammed unter und flüchtet nach [[Kairo]], dort verliert sich seine Spur. Er wird vom Recombination Group Mitglied [[Norman Thorn]] verfolgt.&lt;br /&gt;
* Jehammed ist heute als der Marodeur Aries der Widder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/1st-transmission 1st Transmission]&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/2nd-transmission 2nd Transmission]&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/3rd-transmission 3rd Transmission]&lt;br /&gt;
* {{DRE-TKG|194}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-BA|95,153 und 260f}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marodeure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Jehammed</title>
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		<updated>2023-06-11T21:35:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{TODO|~~~~|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Weitere Überarbeitung und Quellenangaben nötig}} Jehammed ist ein Vorstandsmitglied der Recombination Group und ein Prediger, der schon vor dem Eshaton eine neue Glaubensrichtung begründet hat. Seine Anhänger werden Jehammedaner genannt und haben sich nach dem Untergang der alten Zivilisation zu einem der 13 Kulte entwickelt.  Ein paar Jahre vor dem Eshaton besteigt er die Kaaba in Mekka und predigt d…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 23:35, 11. Jun. 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Weitere Überarbeitung und Quellenangaben nötig}}&lt;br /&gt;
Jehammed ist ein Vorstandsmitglied der [[Recombination Group]] und ein Prediger, der schon vor dem [[Eshaton]] eine neue Glaubensrichtung begründet hat. Seine Anhänger werden [[Jehammedaner]] genannt und haben sich nach dem Untergang der alten Zivilisation zu einem der [[Kult|13 Kulte]] entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein paar Jahre vor dem Eshaton besteigt er die Kaaba in Mekka und predigt dort zu seinen Anhängern. Danach taucht er unter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
In Wahrheit begeht Jehammed Selbstmord und bewahrt damit seinen Körper vor einem Leben in ewiger Verdammnis. Sein heiliger Geist überlebt, ist aber fragmentiert. Er ist seitdem als [[Aries]] bekannt und sieht und wirkt durch seine [[Aries|Gehörnten Neun]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Wille==&lt;br /&gt;
Vor Urzeiten übergab Jehammed seinen Anhängern ein mächtiges Artefakt, das als Jehammeds Wille bekannt war. In den Wirren des Eshatons zerbrach das Artefakt in drei Teile: '''Jehammeds Scheibe, Jehammeds Stern''' und '''Jehammeds Speer'''. Aries setzt alles in Bewegung, um die drei Teile zu finden und wieder zu vereinen. Er hat dazu seine Todesschwadron, die '''Gehörnten Neun''' ausgesandt. Auch [[Argyre]] scheint an den drei Artefakten interessiert zu sein. Er sendet [[Zeitstrahl#2596|2596]] [[Sippen und Klans#Frankische Klans|Pictons]] aus, die auf die drei Teile konditioniert sind. Und auch die [[Nadelturm-Desaster|Needles]] sind hinter dem Artefakt her. Die [[Chronisten]] wissen seit [[Zeitstrahl#2088|2088]] davon, nachdem sie einen entsprechenden Funkspruch der Needles abgefangen haben. {{DRE-BA|95 und 153}}&lt;br /&gt;
Jehammeds Wille wird durch ein Magnetfeld zusammengehalten und zeigt die Koordinaten des '''Minerva-Orbiters''', auf dem Argyre seinen Erzfeind [[Gerome Getrell]] vermutet. Das Artefakt ist gleichzeitig auch der Schlüssel für das '''Mahlwerk''' in [[Exalt]]. Bisher noch unbekannt ist, dass auf Jehammeds Willen die Originalsignatur des [[2 hoch 16|2^16 Virus]] gespeichert ist, mit der sich der Stream erneut starten ließe. [[Triglaw]] programmierte sie hinein. Doch die Hürde, an die Signatur zu kommen ist hoch. Sie muss in Nanitenblut getaucht werden. In das Blut von Aries selbst! Mit dem zusammengefügten Artefakt kann Aries die Welt sehen, wie sie ist. {{DRE-BA|260f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Scheibe==&lt;br /&gt;
Die Scheibe ist ein Transmitter, eine Art Empfänger oder Verstärker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Stern==&lt;br /&gt;
Eine hauchdünne Platte aus einem unbekannten Metall. Gelangt der Stern in die Nähe der Scheibe, nimmt man ein stilles Frequenzrauschen wahr. Wird der Stern auf die Scheibe gelegt, richtet er sich passgenau aus und arretiert an einer bestimmten Position. Der Stern ist eine Art Astrolabium, ein Messgerät zur Koordinatenberechnung am Sternenhimmel. In der Mitte erkennt man das Symbol des Jupiter, im Kreis drumherum sind die Zeichen der Jupitermonde Europa, Io, Callisto und Ganymed verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Jehammeds Speer==&lt;br /&gt;
... besitzt eine Gravur mit dem Symbol des Mahlwerks {{DRE-BA|13}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* In der 2nd Transmission offenbaren [[Aspera|Asperson]] und [[Chernobog|Karminov]] Jehammed als Mitarbeiter der Recombination Group. Nach seinem Auftritt in Mekka taucht Jehammed unter und flüchtet nach [[Kairo]], dort verliert sich seine Spur. Er wird vom Recombination Group Mitglied [[Norman Thorn]] verfolgt.&lt;br /&gt;
* Jehammed ist heute als der Marodeur Aries der Widder bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/1st-transmission 1st Transmission]&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/2nd-transmission 2nd Transmission]&lt;br /&gt;
[https://degenesis.com/downloads/transmissions/3rd-transmission 3rd Transmission]&lt;br /&gt;
{{DRE-TKG|194}}&lt;br /&gt;
{{DRE-BA|95,153 und 260f}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marodeure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Janus-Krater&amp;diff=221</id>
		<title>Janus-Krater</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Janus-Krater&amp;diff=221"/>
		<updated>2023-06-04T07:56:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Alles über den Primer}}  Ein Einschlagkrater des Asteroiden beim Eshaton.  Die Ostseite des Kraters ist schroff und schwer passierbar, die Temperaturen frostig. Die Westseite ist dem Atlantik zugewandt. Gebüsche und Nadelwälder bedecken die Westflanke. Der Boden ist porös, in faustgroßen Löchern im Boden steht das Wasser.  Hinter dem Krater, von Franka und Borca aus gesehen, liegt das Territorium des Aasgeiers…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Alles über den Primer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein [[Krater|Einschlagkrater]] des Asteroiden beim [[Eshaton]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostseite des Kraters ist schroff und schwer passierbar, die Temperaturen frostig. Die Westseite ist dem [[Atlantik]] zugewandt. Gebüsche und Nadelwälder bedecken die Westflanke. Der Boden ist porös, in faustgroßen Löchern im Boden steht das Wasser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinter dem Krater, von [[Franka]] und [[Borca]] aus gesehen, liegt das Territorium des [[Argyre|Aasgeiers]], unbefugtes Betreten nicht erwünscht! Das wird jedem sofort klar, der den Gipfel des Kraters überschreitet und auf dem Nordhang von tausenden aufgespießten Menschenschädeln empfangen wird. Die Überreste von vielen unvorsichtigen borcischen [[Schrotter]]n. Alle Schädel sind mit Leuchtfarbe bemalt, so dass sie selbst bei Nacht eine bizarre Warnung an alle Eindringlinge senden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|17 und 75}}&lt;br /&gt;
* {{DRE-BA|49}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Franka]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kontakt&amp;diff=220</id>
		<title>Kontakt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kontakt&amp;diff=220"/>
		<updated>2023-06-04T07:51:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „==Anfragen== Richten Sie Anfragen die Inhalte betreffen bitte grundsätzlich an: XXX  Siehe auch Impressum  ==Dienstleistungs-Anbieter:== XXX E-Mail: XXX  Hosting by XXX  ==Administration / Moderation==  XXX  Kategorie: Wiki“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Anfragen==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Siehe auch [[Impressum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dienstleistungs-Anbieter:==&lt;br /&gt;
XXX&lt;br /&gt;
E-Mail: XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hosting by XXX&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Administration / Moderation==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Impressum&amp;diff=219</id>
		<title>Impressum</title>
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		<updated>2023-06-04T07:47:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: /* Anfragen */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;'''Dies ist keine offizielle Seite der SIXMOREVODKA production GmbH oder des Sighpress Verlages sondern ein Fan-Projekt von Degenesis Spielern für Degenesis Spieler. Die SIXMOREVODKA production GmbH und der Sighpress Verlag sind für die Inhalte dieser Seite nicht verantwortlich.'''&lt;br /&gt;
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Der Diensteanbieter weist auf allen Eingabeseiten darauf hin, kein Material zu verwenden, das Urheberrechten Dritter unterliegt (siehe auch [[Rules]]). Bei der sehr großen Zahl der in deutscher Sprache vorliegenden elektronischen und vor allem schriftlichen Publikationen kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass von Benutzern dennoch unbefugt Material eingebracht wird, das bestehende Schutzrechte verletzt, und das nicht sofort als solches erkannt wird.&lt;br /&gt;
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[[Kategorie: Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Impressum&amp;diff=218</id>
		<title>Impressum</title>
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		<updated>2023-06-04T07:46:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „'''Dies ist keine offizielle Seite der SIXMOREVODKA production GmbH oder des Sighpress Verlages sondern ein Fan-Projekt von Degenesis Spielern für Degenesis Spieler. Die SIXMOREVODKA production GmbH und der Sighpress Verlag sind für die Inhalte dieser Seite nicht verantwortlich.'''  ==Allgemeine Hinweise== [https://degenesis.com/ DEGENESIS Rebirth] copyright by [https://www.sixmorevodka.com/ SIXMOREVODKA production GmbH]  [http://sighpress.de/shop/categ…“&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;'''Dies ist keine offizielle Seite der SIXMOREVODKA production GmbH oder des Sighpress Verlages sondern ein Fan-Projekt von Degenesis Spielern für Degenesis Spieler. Die SIXMOREVODKA production GmbH und der Sighpress Verlag sind für die Inhalte dieser Seite nicht verantwortlich.'''&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Wenn dem Diensteanbieter eine entsprechende Urheberrechtsverletzung angezeigt wird, wird das betreffende Material umgehend entfernt. Offizielle Ansprechpartner für solche Fälle sind unter [[Kontakt]] aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die E-Mail sollte den betroffenen Inhalt in Wikipedia genau bezeichnen (bitte immer URL und ggf. konkreten Abschnitt angeben) sowie die Publikation oder Website nennen, aus der das Material unberechtigt übernommen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wiki]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Ideen_f%C3%BCr_Abenteuer&amp;diff=217</id>
		<title>Ideen für Abenteuer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Ideen_f%C3%BCr_Abenteuer&amp;diff=217"/>
		<updated>2023-05-31T20:17:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Spoiler}}  Die offiziellen Bücher liefern hunderte Ideen für Abenteuer oder ganze Kampagnen, verstreut im Text. Einige werden hier gesammelt, die Auswahl ist rein subjektiv. Es versteht sich von selbst, dass die Anregungen für Spielleiter gedacht sind.  * KatharSys liefert Ideen für Abenteuer und Kampagnen {{DRE-KS|314f}} * Eine Liste von legendären Artefakten {{DRE-KS|182}}. Zu jedem dieser Gegenstände ließe sich eine eigene Kampagne entwerfen.…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die offiziellen Bücher liefern hunderte Ideen für Abenteuer oder ganze Kampagnen, verstreut im Text. Einige werden hier gesammelt, die Auswahl ist rein subjektiv. Es versteht sich von selbst, dass die Anregungen für Spielleiter gedacht sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* KatharSys liefert Ideen für Abenteuer und Kampagnen {{DRE-KS|314f}}&lt;br /&gt;
* Eine Liste von legendären Artefakten {{DRE-KS|182}}. Zu jedem dieser Gegenstände ließe sich eine eigene Kampagne entwerfen. Weitere Artefakte finden sich [[Artefakte|hier]].&lt;br /&gt;
* Neolibyer treibt von Zeit zu Zeit die Sehnsucht nach Abenteuern. Tiere jagen ist amüsant, aber eine wirkliche Herausforderung ist die Jagd auf Absonderliche. Die größte Trophäe ist dabei der Schädel eines Biokineten {{DRE-PP|231}}. Den Spitaliern dürfte diese ungeplante Unterstützung gegen den Homo Degenesis gefallen. Stellen sie vielleicht sogar eine Truppe zur Jagdbegleitung und Ausrüstung zur Verfügung?&lt;br /&gt;
* Einige Neolibyer suchen in den frankischen Sümpfen nach Überresten alter neolibyscher Expeditionen. Nach Angaben der Handelsbank in Tripol sollen dort über zwanzig Drangpanzer zurückgelassen worden sein. Beladen versteht sich ... {{DRE-PP|232}}&lt;br /&gt;
* Die Bleicher sind verwirrt. Alle Dispenser, die auf den alten Karten verzeichnet sind, wurden gefunden. Doch dann taucht eine Zeichnung mit einem neuen Dispensertyp auf. Die Bildunterschrift lautet Gusev, Nummer 12 von 44 und Koordinaten, die laut der Chronisten auf den verbotenen Ort Noret verweisen. Die Bleicher stellen umfangreiche Forschungen an … {{DRE-PP|314}}&lt;br /&gt;
* Im Norden des Balkhans gibt es viele Bunker in denen Bleicher auf oberirdische Nahrungsquellen angewiesen sind. Sie überfallen Dörfer und bedienen sich. Mancherorts werden sie zur Plage. Einige Balkhani wenden sich an die Voivoden, aber noch weitere Dörfer brauchen Unterstützung. Zeit für junge Abenteurer sich zu beweisen … {{DRE-PP|315}}&lt;br /&gt;
* Zohra, die Consulin von Toulon, sucht Mittelsmänner, die das Kartell in Justitian auskundschaften. Sie will Rache. Könnten das die Charaktere übernehmen, die Zohra aus der gescheiterten Operation Mirage in Toulon kennen? {{DRE-TKG|186}}&lt;br /&gt;
* Seit Monaten gibt es auf dem Weg zwischen den Ruinen von Nantes und Briton Überfälle und Sabotageakte. Dahinter soll der Klan der Druiden stecken, der entlang der Loire lebt. Wie sie es schaffen, von den Pheromanten unbehelligt zu bleiben, bleibt vorerst ihr Geheimnis. Eine Aufklärungsmission fand erstaunlich hochentwickelte Fallen und urvölkische Technik. Bevor sie mehr herausfinden konnte, trieb sie ein markerschütternder Schrei und eine Schockwelle, die die Blätter von den Bäumen fegte, zurück auf bekanntes Terrain. Gibt es Helden, die mutiger sind, als die letzte Gruppe? {{DRE-BA|36}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Fanwork]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Ryker&amp;diff=216</id>
		<title>Benutzer Diskussion:Ryker</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Benutzer_Diskussion:Ryker&amp;diff=216"/>
		<updated>2023-05-31T20:02:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{TODO|~~~~|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Inhalt bei Spitalier integrieren}}  Hygienik Die Spitalier sind gebrannte Kinder, denn sie haben die ungezählten Todesopfer der HIVE-Epidemie kurz nach dem Eshaton nicht vergessen. Sie sind auf der Hut und verordneten sich Hygienik, um Infektionskrankheiten wirksam vorbeugen zu können: Beim Betreten des Spitals unterziehen sie sich einer Vollreinigung, die neben der äußeren Reinigung auch eine innere in Form eines Einlauf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 22:02, 31. Mai 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Inhalt bei Spitalier integrieren}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hygienik&lt;br /&gt;
Die Spitalier sind gebrannte Kinder, denn sie haben die ungezählten Todesopfer der HIVE-Epidemie kurz nach dem Eshaton nicht vergessen. Sie sind auf der Hut und verordneten sich Hygienik, um Infektionskrankheiten wirksam vorbeugen zu können:&lt;br /&gt;
Beim Betreten des Spitals unterziehen sie sich einer Vollreinigung, die neben der äußeren Reinigung auch eine innere in Form eines Einlaufs und Hydration beinhaltet. Speziell ausgebildete Hygieniker überwachen die anschließende Ganzkörperrasur und die Desinfektion mit einem brennenden Destillat. Anschließend untersuchen sie den Kot der Rückkehrer. Erst danach bescheinigen die Hygieniker ihnen die geforderte Reinheit. Ein erlösender Moment für jeden Spitalier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen&lt;br /&gt;
(Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Primal Punk; Seite 144)&lt;br /&gt;
Kategorie: Spitalier&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Handelsbank&amp;diff=215</id>
		<title>Handelsbank</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Handelsbank&amp;diff=215"/>
		<updated>2023-05-31T19:59:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: /* Niederlassungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die große, mit Gold beschlagende Kuppel der Handelsbank ist schon vom Hafen aus gut zu erkennen. Sie ist das Zentrum des Händlerkultes der [[Neolibyer]], hier werden die begehrten Handelskonzessionen für das kommende Jahr verkauft, die den Expeditionen das Recht geben, auf festgelegten Routen zu handeln und die Erträge bestimmter Gebiete einzustreichen, egal ob Plantagen und Ölfelder in [[Africa]], oder Ruinenfelder in Europa. Wer die Konzession erwirbt, erwirbt damit auch ein exklusives Recht ein genau festgelegtes Gebiet ausbeuten zu dürfen.&lt;br /&gt;
Die Handelsbank liegt in der Altstadt [[Tripol]]s und ihre Wurzeln reichen bereits 450 Jahre zurück zu jenem legendären Händler, der heute nur noch als Der Libyer bekannt ist. Damals wie heute bieten fliegende Händler vor den Toren ihre Waren feil. Doch heute wird das gläserne Portal der Bank nur zu bestimmten Anlässen geöffnet. Im Inneren finden sich unter anderem der große Saal, in dem die Konzessionsvergabe stattfindet, der Kartenraum, verschiedene Archive, der Tresorsaal, sowie die Gemächer von Kartograph und Gästen, zu denen vor Kurzem sogar [[Spitalier]] gehört haben sollen.&lt;br /&gt;
Die Handelsbank ist die mächtigste Institution Africas. Sie steht auch ein für die Schulden der Städte, doch schreibt sie keine Verluste ab: Kann eine Stadt die Schulden nicht in [[Dinar]]en zurückzahlen, dann müssen halt die Kinder der Bewohner die Schulden bei africanischen Schrottsammlern abarbeiten. Die africanische Wirtschaft braucht viele billige Lohnsklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Tag des ersten Monats eines neuen Jahres fallen Punkt 12 Uhr alle Konzessionen des vergangenen Jahres an die Handelsbank zurück und werden neu versteigert. Neolibyer aus allen Teilen der Welt kehren an diesem Tag nach Tripol zurück, denn niemand kann es sich leisten, diese Auktion zu verpassen.&lt;br /&gt;
Haben die [[Balkhan]]i (muskulöse, weiße Sklaven mit nackten Oberkörpern und fein geschnittenen Vollbärten - die africanische Vorstellung domestizierter und abgerichteter Balkhani) die schweren gläsernen Tore erst einmal geöffnet, betritt man die weite Eingangshalle. Im kühlen Zwielicht erkennt man die meterhohen Webteppiche mit traditionellen Mustern, die marmornen Böden und die beiden Treppen zur Galerie. Von dort erreicht man durch große Portale die Galerie des kreisrunden Kartenraums unter der großen Kuppel. Von diesem erhöhten Platz kann man erkennen, das das Mosaik aus geschliffenen Halbedelsteinen auf dem gute fünf Meter tiefer liegenden Boden eine große Weltkarte darstellt. Ortschaften sind mit Nägeln markiert, zwischen ihnen spannen sich Bindfäden, die die Handelsrouten symbolisieren. Ein dichtes Netzwerk überspannt Europa und Africa und hat seinen Ursprung hier in Tripol. Kleine Fahnen mit dem Namen von Neolibyern zeigen an, wer welche Route ersteigert hat. Die Kartierer huschen über die große Karte und binden Fahne um Fahne an die Fäden, so bald [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Neolibyer|Thabul der Auktionator]] das Ergebnis einer Auktion verkündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niederlassungen==&lt;br /&gt;
Die Handelsbank hat neben ihrem Hauptsitz in Tripol weitere Niederlassungen in Europa errichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Toulon]]: Im frankischen Toulon ist [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Neolibyer|Lekon Ajabi]] der vorsitzende Magnat, doch der geht in [[Hybrispania]] anderen Geschäften nach. {{DRE-TKG|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|131f, 225f und 228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Africa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neolibyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Handelsbank&amp;diff=214</id>
		<title>Handelsbank</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Handelsbank&amp;diff=214"/>
		<updated>2023-05-31T19:58:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Die große, mit Gold beschlagende Kuppel der Handelsbank ist schon vom Hafen aus gut zu erkennen. Sie ist das Zentrum des Händlerkultes der Neolibyer, hier werden die begehrten Handelskonzessionen für das kommende Jahr verkauft, die den Expeditionen das Recht geben, auf festgelegten Routen zu handeln und die Erträge bestimmter Gebiete einzustreichen, egal ob Plantagen und Ölfelder in Africa, oder Ruinenfelder in Europa. Wer die Konzession erwi…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die große, mit Gold beschlagende Kuppel der Handelsbank ist schon vom Hafen aus gut zu erkennen. Sie ist das Zentrum des Händlerkultes der [[Neolibyer]], hier werden die begehrten Handelskonzessionen für das kommende Jahr verkauft, die den Expeditionen das Recht geben, auf festgelegten Routen zu handeln und die Erträge bestimmter Gebiete einzustreichen, egal ob Plantagen und Ölfelder in [[Africa]], oder Ruinenfelder in Europa. Wer die Konzession erwirbt, erwirbt damit auch ein exklusives Recht ein genau festgelegtes Gebiet ausbeuten zu dürfen.&lt;br /&gt;
Die Handelsbank liegt in der Altstadt [[Tripol]]s und ihre Wurzeln reichen bereits 450 Jahre zurück zu jenem legendären Händler, der heute nur noch als Der Libyer bekannt ist. Damals wie heute bieten fliegende Händler vor den Toren ihre Waren feil. Doch heute wird das gläserne Portal der Bank nur zu bestimmten Anlässen geöffnet. Im Inneren finden sich unter anderem der große Saal, in dem die Konzessionsvergabe stattfindet, der Kartenraum, verschiedene Archive, der Tresorsaal, sowie die Gemächer von Kartograph und Gästen, zu denen vor Kurzem sogar [[Spitalier]] gehört haben sollen.&lt;br /&gt;
Die Handelsbank ist die mächtigste Institution Africas. Sie steht auch ein für die Schulden der Städte, doch schreibt sie keine Verluste ab: Kann eine Stadt die Schulden nicht in [[Dinar]]en zurückzahlen, dann müssen halt die Kinder der Bewohner die Schulden bei africanischen Schrottsammlern abarbeiten. Die africanische Wirtschaft braucht viele billige Lohnsklaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am ersten Tag des ersten Monats eines neuen Jahres fallen Punkt 12 Uhr alle Konzessionen des vergangenen Jahres an die Handelsbank zurück und werden neu versteigert. Neolibyer aus allen Teilen der Welt kehren an diesem Tag nach Tripol zurück, denn niemand kann es sich leisten, diese Auktion zu verpassen.&lt;br /&gt;
Haben die [[Balkhan]]i (muskulöse, weiße Sklaven mit nackten Oberkörpern und fein geschnittenen Vollbärten - die africanische Vorstellung domestizierter und abgerichteter Balkhani) die schweren gläsernen Tore erst einmal geöffnet, betritt man die weite Eingangshalle. Im kühlen Zwielicht erkennt man die meterhohen Webteppiche mit traditionellen Mustern, die marmornen Böden und die beiden Treppen zur Galerie. Von dort erreicht man durch große Portale die Galerie des kreisrunden Kartenraums unter der großen Kuppel. Von diesem erhöhten Platz kann man erkennen, das das Mosaik aus geschliffenen Halbedelsteinen auf dem gute fünf Meter tiefer liegenden Boden eine große Weltkarte darstellt. Ortschaften sind mit Nägeln markiert, zwischen ihnen spannen sich Bindfäden, die die Handelsrouten symbolisieren. Ein dichtes Netzwerk überspannt Europa und Africa und hat seinen Ursprung hier in Tripol. Kleine Fahnen mit dem Namen von Neolibyern zeigen an, wer welche Route ersteigert hat. Die Kartierer huschen über die große Karte und binden Fahne um Fahne an die Fäden, so bald [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Neolibyer|Thabul der Auktionator]] das Ergebnis einer Auktion verkündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Niederlassungen==&lt;br /&gt;
Die Handelsbank hat neben ihrem Hauptsitz in Tripol weitere Niederlassungen in Europa errichtet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Toulon]]: Im frankischen Toulon ist [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Neolibyer|Lekon Ajabi]] der vorsitzende Magnat, doch der geht in [[Hybrispania]] anderen Geschäften nach. {{DRE-TKG|40}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|131f, 225f und 228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Africa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neolibyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Greiner-Zyklus II</title>
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		<updated>2023-05-31T19:50:28Z</updated>

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Kapitel 2 – Diagnose&lt;br /&gt;
Greiner hatte die Stadt aus Wellblechbauten, Zelten und neu entstandenen Häusern, die das Spital umgaben, bereits seit einigen Stunden hinter sich gelassen. Er hasste diesen Ort so sehr. Wie ein kränklich schimmernder Borreliose-Ring umgab diese improvisierte Stadt den eigentlichen Zeckenbiss. Das Spital war einst ein Hort der Heilung, des Wissens und des Krieges gegen die Absonderlichen und die Fäulnis, die sie brachten, gewesen. Man hatte starke Männer und Frauen zu noch stärkeren Kriegern, Ärzten und Pflegern ausgebildet. Man hatte die Preservisten hinaus in die kranke Welt geschickt um die Symptome dort zu behandeln, wo sie entstanden. In den Burn-verseuchten Kaschemmen der Apokalyptiker genauso wie in den Sporenfeldern selbst. Das Schwarz-Weiß der Neoprenanzüge war wie ein Banner gewesen. Allein der Anblick eines Spitaliers in vollem Ornat hatte genügt, respektvolles Schweigen, Freude über ärztliche Versorgung oder panische Fluchtreflexe zu verursachen. Egal ob Richter, Wiedertäufer…ja selbst die verschrobenen Chronisten schätzten den Eifer, die Ideale und den Nutzen, den die Spitalier brachten. Nach so langer Quarantäne war man ausgezogen um die Welt zu heilen, um jeden Preis! Das waren die Glaubenssätze, mit denen in den Vorlesungen allenthalben um sich geworfen worden war. Heilung um jeden Preis, das heroische Stemmen gegen die Fäulnis. Er selbst hatte sich doch einspannen lassen in diese Propaganda-Maschinerie, hatte fleißig mitgewirkt. Voller Stolz hatte er in die staunenden Gesichter junger Anwärter geblickt, wie sie an seinen Lippen hingen und aus seinem Mund das Evangelium zur Heilung der Menschheit empfingen. Preservist Hagen Greiner, der Neue, Eisenheiler. Man hatte ihm viele Spitznamen gegeben und er hatte jeden wie einen Mantel getragen, stolz und sich nicht zu schade, alle sehen zu lassen, was er da trug. Und dann hatte man ihn auf Vashax angesetzt…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein schreckhaftes Zucken des Pferdes, das man ihm im Spital zur Verfügung gestellt hatte, ließ Greiner aus einer Art gedankenverlorenen Halbschlaf hochschrecken. Er schnaubte verärgert und rieb sich mit beiden Händen das Gesicht. Die Müdigkeit wurde langsam zum Problem und forderte ihren Tribut. Das ließ ihn unaufmerksam werden…ein Lapsus, den sich ein Preservist für gewöhnlich nur einmal leisten konnte. Greiner hieß sein Pferd anhalten, tätschelte ihm den Hals und stieg mit schmerzenden Knochen ab. Während er sich streckte ließ er seinen Blick gemächlich und müde über die Landschaft schweifen. Die Bauern hatten ganze Arbeit geleistet. Zu beiden Seiten der Straße erstreckten sich blass-golden blühende Weizenfelder. Jeder andere hätte diese Landschaft als schön oder friedlich bezeichnet, für Greiner hingegen war selbst hier die Macht und der Einfluss des Spitals omnipräsent, machten sich die Hygieniker doch mit dem Zertifizieren von Fäulnis-freiem Saatgut ordentlich die Taschen voll. Sein Blick fiel auf einen knorrig verwachsenen alten Baum am Wegesrand, dessen Krone, ständig dem rostigen Staub ausgesetzt, eine seltsam ungesunde Farbe angenommen hatte. Greiner führte sein Pferd in die Nähe des Baumes und ließ es dort am Wegesrand grasen, während er selbst sich ächzend im Schatten niederließ. Seinen schweren Gürtel, an dem auch sein Schwert hing, legte er neben sich ins Gras, seinen Spreizer lehnte er zu seiner Linken an den alten Stamm. Der Spitalier war gerade dabei, seine Feldflasche zu öffnen, als er hinter sich aus dem Weizenfeld das Rascheln von Kleidung vernahm. Greiner mochte vielleicht ein wenig in die Jahre gekommen sein, der Verschleiß machte sich inzwischen allenthalben bemerkbar, seine Sinne jedoch funktionierten noch einwandfrei. Nur diesem ausgeprägten Gefahreninstinkt war es immerhin zu verdanken, dass Greiner vermutlich zu den ältesten noch aktiven Preservisten zählte. Noch bevor er sich umdrehte um nachzusehen hatte er ermittelt, dass es sich bei der Person im Feld um ein Kind handeln musste, das noch dazu alleine war. So nah am Spital war zudem mit einem Absonderlichen nicht zu rechnen. Greiner verzichtete also darauf, sein Schwert zu ziehen oder anderweitige Vorbereitungen für einen Kampf zu treffen. Aus dem Gewirr an Weizenhalmen und Ähren trat alsdann besagtes Kind hinaus, ein junges Mädchen, nicht älter als sieben oder acht Jahre. Trotz ihres jungen Alters trug auch sie bereits die Spuren eines entbehrungs- und arbeitsreichen Lebens. Ihre Hände waren von Schwielen bedeckt und dreckig, ihre Kleidung war praktisch und für die Arbeit auf dem Feld ausgelegt. Kniebundhose, Lederstiefel, ein zu großes Hemd aus groben Leinen. Ihre braunen Haare hingen ihr zerzaust und filzig ins Gesicht, während von dem ursprünglich einmal geflochtenen Zopf hingegen nicht mehr viel übrig war. „Ein Bauernmädchen, vorgealtert, geschunden und wahrscheinlich so dumm wie der Acker, den sie bestellt“ dachte Greiner bei sich, während er dem elenden Geschöpf entgegen blickte. Das Mädchen blieb etwa fünf Meter vor dem Preservisten stehen und musterte ihn interessiert. Angst schien sie dabei keine zu verspüren, was Greiner jedoch nicht wunderte, waren sie hier doch noch im unmittelbaren Einflussgebiet des Spitals und den Anblick der Schwarz-Weiß Gewandeten auf ihren schwarzen Pferden gewohnt. „Darf ich mich setzen?“ Das Mädchen hatte mit klarer und fester Stimme gesprochen. Das wiederum wunderte Greiner. Nur weil die Leute hier nicht sofort das Weite suchten wenn sie einen Preservisten sahen hieß das noch lange nicht, dass man sie einfach so dreist ansprach. Verärgert zuckte Greiner innerlich zusammen…da war er wieder. Dieser Standesdünkel, den er einfach nicht ablegen konnte. Spitalier…Preservist…Held. Das alles hatte einmal Sinn ergeben, waren doch die eigene Überhöhung und die Angst im Gegenüber genauso mächtige Waffen wie das Schwert. Die Spitalier hatten sich mit einem Nimbus aus elitärer, totalitärer und wehrhafter Außenwirkung unangreifbar gemacht. Ähnlich wie die Chronisten wussten die Spitalier ihren Ruf zu nutzen, um ihr Werk zu tun. Angst war eine Waffe, die eine größere Reichweite hatte als jede helvetische Flinte. Das hatte Greiner begriffen und es über die Jahre zur Kunstform erhoben. Wie oft schon hatte man ihm einen Absonderlichen oder einen Burn-Lieferanten ausgeliefert, ohne dass auch nur ein Schwertstreich oder ein Schuss vonnöten gewesen waren? Sie kannten seinen Ruf, sie wussten, dass er sie alle in die Hölle hinabreißen würde, nur um an sein Ziel zu gelangen. Das war Preservist Greiner, ein heilkundiger Teufel. Und es war ihm recht so. Doch Furcht war das Eine, Arroganz etwas ganz anderes. Furcht ließ sich im Feld als Waffe verwenden, die Arroganz jedoch machte diese Waffe wieder stumpf. Die Arroganz machte die Dinge selbstverständlich. Und eben jene Selbstverständlichkeit brachte einen um. Natürlich hatte dieses Mädchen das Recht, ihn anzusprechen! Sie war jung und scherte sich nicht um ungeschriebene Regeln. Sie durchschaute diesen Nebel aus Unnahbarkeit, der alle Spitalier ständig umgab und tat, was sie eben tat. Und das war, ihn anzusprechen. „Natürlich, setz dich. Ich bin Hagen. Hast du auch einen Namen?“ Greiner grinste schief und fühlte sich von dieser jungen Seele ertappt. „Angela“ sagte das Mädchen knapp und ließ sich ungeniert neben dem alten Spitalier ins Gras fallen. Sie richtete sich in eine sitzende Position auf und blickte Greiner an. „Kommst du aus dem Spital?“ fragte das Mädchen. „Ja, ich war dort kurz zu Besuch und bin jetzt wieder auf dem Weg.“ Entgegen seiner Gewohnheit genoss Greiner dieses Gespräch bereits. Dieses Mädchen war der erste Mensch seit Tagen, der ihm unvoreingenommen begegnete und offensichtlich kein Ziel verfolgte. „Hast du einen Auftrag?“ Angela begann, rötliche Grashalme auszurupfen und die trudelnd dem stetigen Wind zu überantworten. Der Spitalier beobachtete das Mädchen bei seiner Tätigkeit und beneidete es um die Fähigkeit, gedankenverloren einigen Grashalmen hinterher zu blicken und gleichzeitig ein Gespräch zu führen. Diese geistige Leichtigkeit war ihm selbst schon vor langer Zeit abhanden gekommen. „Ja, ich habe einen Auftrag.“ „Sie hätten dich wenigstens noch ein paar Tage ausruhen lassen können. Du siehst sehr müde aus. Bist du müde?“ Angela hatte die letzten Grashalme fortgeworfen und blickte Greiner nun direkt an. „Ja, ich bin sehr müde. Aber dort wollte ich nicht bleiben.“ „Warum nicht? Sind die Betten dort so unbequem?“ Diese kindliche Logik ließ Greiner schmunzeln, eingedenk der Tatsache dass das Mädchen durchaus recht hatte. Das Spital erachtete Bequemlichkeit immer noch als Schwäche und als Vorbote der Faulheit. „Ja, die Betten sind unbequem und es gibt dort zu viele Leute.“ Greiner rückte seinen Schwertgürtel zaghaft ein wenig weiter zur Seite, um das Mädchen durch die Nähe der Waffe nicht zu beunruhigen. Angela quittierte diese Bewegung mit einem kurzen, desinteressierten Blick. „Aber die Betten sind doch sicher nicht so unbequem wie dein Pferdesattel, oder? Und ich dachte, ihr Spitalier seid gerne unter Menschen. Ist das nicht eure Aufgabe?“ Greiner kratzte sich unruhig das Kinn. Wie sollte er denn jetzt einem so jungen Mädchen erklären, was einen Preservisten dazu brachte, Menschen nicht allzu sehr zu mögen? „Weißt du…äh…ich mache das hier schon sehr lange. Ich habe sehr viele Menschen getroffen. Die meisten davon waren krank. Und viele davon sind gestorben. Verstehst du, was ich meine, Angela?“ Das Mädchen schien kurz über das Gesagte nachzudenken und nickte entschlossen. „Ja klar! Man kann eben nicht alle retten. Aber das hast du doch vorher gewusst, oder? Du bist doch zur Schule ins Spital gegangen?“ Mit einer so offensiven Antwort hatte Greiner nicht gerechnet. „Natürlich habe ich studiert. Viele Jahre lang. Und ja, ich habe auch vorher gewusst, dass meine Arbeit Opfer fordern würde. Aber es ist etwas anderes, etwas zu erleben oder etwas nur zu wissen.“ Aus irgend einem Grund bereitete es dem Preservisten eine Art von Genugtuung , dieses junge unschuldige Mädchen an seinen Erfahrungen teilhaben zu lassen. Er empfand dies als Prävention, so als würde er das Mädchen mit einer Impfung vor drohenden Krankheiten schützen. Dabei war die Neugier des Mädchen wie ihr Immunsystem, das sich auf alles stürzte, das in ihren Organismus eindrang und es entweder verarbeitete oder abwehrte. Greiner schoss das nicht existente Wort Kognitive Leukozytose durch den Kopf und er musste grinsen. „…st du recht haben.“ Greiner war mit seiner Aufmerksamkeit erst mitten in Angelas Satz zurückgekehrt und musste sich konzentrieren, um geistig aufzuschließen. Angela blickte ihn kurz prüfend an. „Hast du denn jemals drüber nachgedacht, etwas anderes zu machen?“ „Was denn zum Beispiel?“ „Ich weiß nicht…neue Ärzte ausbilden? Oder dich zur Ruhe setzen?“ Greiner lächelte. „Nein, ehrlich gesagt nicht.“ „Weil du nichts anderes kannst.“ Greiner hatte das Gefühl, eine Ohrfeige kassiert zu haben. „Äh, was?“ Eigentlich hatte er eine scharfe Frage stellen wollen, nur irgendwo zwischen Gehirn und Mund musste ein Großteil der Schärfe und sämtliche Autorität gleich mit verloren gegangen sein. Angela erhob sich umständlich, stellte sich aufrecht vor den alten Preservisten und setzte einen gespielt lehrerhaften Blick auf, der jedoch sofort von ihr abfiel, als sie zu sprechen begann. „Du kannst nichts anderes. Du bist alt, du bist müde, du hast Schmerzen und du magst das, was deine Arbeit ausmacht, nicht mehr, nämlich Menschen. Du hörst nicht mehr richtig zu und bist unaufmerksam. Du willst mich mit deiner Waffe nicht verschrecken und legst sie weg, weil du glaubst, dass von mir keine Gefahr ausgeht. Ich bin natürlich nicht gefährlich. Aber alleine dass du, ausgerechnet einer wie du, es dir erlaubst, zu glauben, es gäbe einen Ort, der sicher ist, sagt doch alles. Du weißt selbst genau, dass du schon längst hättest aufhören sollen mit dem, was du tust. Meine Diagnose: Du kannst nichts anderes.“ Greiner glotzte Angela dümmlich und unfähig zu sprechen an. Nicht einmal seine Emotionen hatten die Höflichkeit, sich chaotisch durch seine Eingeweide zu fressen. Alles was Greiner spürte war das Gefühl, vollkommen auf dem falschen Fuß erwischt worden zu sein. Angela hingegen fuhr ungerührt fort. „Du musst sehr gut sein in dem, was du tust, sonst hätten sie einen alten und müden Mann wie dich nicht wieder auf die Straße gelassen. Ich zumindest habe noch nie einen Spitalier in deinem Alter gesehen, der auf einem der schwarzen Pferde reitet. Du weißt, dass du da draußen irgendwo sterben wirst, und das schon bald. Trotzdem, meine Diagnose bleibt: Du kannst nichts anderes.“ Ohne viel Federlesens oder Verabschiedung lief das Mädchen, mit der für Kinder ihres Alters üblichen Energie und Forschheit zurück in das Getreidefeld, aus dem es gekommen war. Greiner bekam es nicht mit…die Diagnose war gestellt.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Greiner-Zyklus I</title>
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„Name?“&lt;br /&gt;
„Greiner…Hagen“ „Rang?“ „Preservist.“ „Setzen sie sich, Preservist Greiner.“ Greiner nahm wie befohlen auf dem kalten Metallstuhl Platz, den man als Sitzgelegenheit vorbereitet hatte. Er legte seine Hände ineinander verschränkt auf den zu dem Stuhl passenden Metalltisch und blickte sich kurz um. Ein kahl weiß gefliester Raum, nicht größer als die kleine Stube, die er bewohnte, wenn er im Spital war. Nur schmale Oberlichter hätten etwas Tageslicht hereingelassen, wenn es denn Tag gewesen wäre. Nun jedoch war der Raum mit sterilem weißem Licht geflutet, das sich bleich und stechend auf den polierten Fliesen spiegelte. Eine Lampe war genau auf ihn gerichtet und verhinderte so, dass er mehr als nur die Umrisse der drei Personen erkennen konnte, die ihm gegenüber hinter einem großen metallenen Tisch in einer Reihe saßen. Als Pfleger hatte Greiner viel Zeit im Spital verbracht und erinnerte sich an diesen Raum. Damals war er als Teil der pathologischen Fakultät zu Forschungszwecken genutzt worden, sprich, man hatte hier den Pflegern und Famulanten das Sezieren von toten Körpern beigebracht. Warum der Raum nun abgesehen von den Anwesenden und der kargen Möblierung leer war, erschloss sich ihm nicht. „Ich nehme an, sie wissen, warum wir sie vorgeladen haben?“ Die raue Stimme des unbekannten Sprechers klang im Gegensatz zu der offensichtlich beabsichtigten Drohkulisse sehr väterlich und angenehm. Dieser Umstand machte Greiner jedoch nur um so unruhiger. „Franka…“ antwortete Greiner einsilbig, wie es seine Art war. Seine Stimme klang selbst in seinen eigenen Ohren erschöpft und staubtrocken. „Ganz recht. Franka. Erstatten sie Bericht.“ Konnte man einen Befehl klingen lassen wie eine freundliche Bitte zum gemeinsamen Tee? Greiner war schon drauf und dran, auf seinen bereits verfassten schriftlichen Bericht hinzuweisen, doch irgend etwas sagte ihm, dass diese drei Unbekannten diesen bereits gelesen und für zu weit entfernt von der Wahrheit befunden haben mussten. Also zog er es vor, zu schweigen. Weder wusste er, mit wem er es hier zu tun noch was er zu befürchten hatte. Greiner war schon das Ein oder Andere Mal zu persönlichen Supervisionen, wie sie es nannten, vorgeladen worden, um sich für seine manchmal etwas radikale Art, die Dinge anzugehen, zu rechtfertigen. Doch diese Verhöre und Abmahnungen waren stets unter vier Augen mit seinem direkten Vorgesetzten abgelaufen. Diese Nachbesprechungen waren einer der Gründe, warum Greiner es ausdrücklich vermied, persönlich im Spital zu verweilen. Ihm eilte ein gewisser Ruf voraus, der ihn selbst im Kreise seiner Preservisten-Kollegen als radikal darstellte. Greiner sah sich hingegen selbst als Opportunisten und Pragmatiker. Es gab einen Standpunkt und ein Ziel, beides galt es durch eine direkte Linie zu verbinden. Schnell, effizient, wirksam. Das dezente Knarzen von dünnem Metall war zu hören als sich der Sprecher dieses mysteriösen Triumphirates nach vorne beugte um seinen Befehl körperlich zu untermauern. „Preservist Greiner…sie sind so störrisch wie das Pferd, das sie in Franka zu Tode geritten haben, so viel ist klar. Nur im Gegensatz zu ihren bisherigen Supervisionen kann ich ihnen sagen, dass wir uns davon weder aufbringen noch beeindrucken lassen werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stimme des unbekannten Sprechers klang fast schon freundlich, zumindest jedoch nicht so streng wie Greiner erwartet hätte. Wie auf einen unausgesprochenen Befehl hin öffnete der zweite Unbekannte, der zur Rechten des Sprechers saß, eine vor sich liegende Mappe und schob diese dem Sprecher hin. Dieser begann monoton zu lesen: „Hoch effizient, zielorientiert, psychisch wie physisch extrem belastbar…und so weiter und sofort. Ihre Akte, Greiner, ihre Personalakte. Das steht da alles drin!“ Greiner kannte seine Akte nur zu gut. Man lobte ihn darin als hoch effizienten Preservisten, einen strahlenden Paladin im Kampf gegen die Fäulnis, eine Lichtgestalt der Spitalier, Vorbild aller Famulanten und Pfleger. Ihm stieg die Galle hoch. Greiner hatte in seinen jüngeren Jahren einige große Erfolge gefeiert. Er hatte sich schnell von der Masse seiner Kollegen abgesetzt, hatte Aufträge erfolgreich ausgeführt, die andere für unmöglich ausführbar gehalten hatten. Dabei hatte er stets und bis ins Detail die Standards des Spitals in Sachen Hygienik, Ethik und Technik eingehalten. Er war der Preservist aus dem Lehrbuch…stolz, unerbittlich und kämpferisch. Schnell eilte ihm sein Ruf meilenweit voraus. Die Hälfte aller Türen stand ihm stets offen, die andere Hälfte wurde panisch verbarrikadiert, wenn sich der „Neue“ ankündigte. Und das Spital hatte dies zu nutzen gewusst. Man hatte ihn zur Werbefigur gemacht, um neues Personal zu beeindrucken und die heroischen Taten des Preservisten-Standes darzustellen. Und Greiner war darauf reingefallen. Er hatte Vorlesungen gehalten, in denen er von seinen Reisen berichtete, Trophäen seiner Kämpfe eingelegt in Formaldehyd präsentierte, kurz, er hatte dem Spital zu Heldenglanz und Glorie verholfen. Und dann hatte man ihn auf Vashax angesetzt… „Diese Akte, Greiner, ist nicht mehr als ein wertloses Werbeplakat, noch dazu arg in die Jahre gekommen und an den Rändern etwas ausgefranst. Und doch erspart sich das Spital die Schande, die Akte um die Wahrheit zu ergänzen.“ Greiner blickte auf und versuche, den Schattenriss vor sich zu fixieren. Dass man ihn eine Schande für das Spital nannte, störte ihn nicht. Das war er durchaus gewohnt, auch wenn selten jemand den Mumm gehabt hatte, ihm dies von Angesicht zu Angesicht zu sagen. Der unbekannte Sprecher hatte jedoch von `dem Spital` gesprochen, so als gehöre er selbst nicht dazu. Greiner war ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass dieses geheimnisvolle Gremium Teil des Spitals war. Hatte er sich womöglich geirrt? Mit wem hatte er es hier zu tun? Langsam kroch die Neugier unter die warme Decke, welche die fatalistische Gleichgültigkeit über seinen Geist ausgebreitet hatte. Seine Reaktion war seinem geheimnisvollen gegenüber wohl nicht verborgen geblieben. Dieser gab ein leises Kichern von sich, das in diesem Raum und unter diesen Umständen eher fehl am Platz wirkte. Er klappte die Akte energisch zu und schob diese wieder der Gestalt zu seiner Rechten hinüber. „Ganz ehrlich? Einst das Aushängeschild des Spitals, zu Großem berufen. Und jetzt? Heute raufen sich die Obersten im Spital die Haare und fragen sich, ob sie noch tragbar sind. Sie sind wie eine Chemotherapie…das Geschwür zerstören sie, ja. Aber zu welchem Preis? Sie vernichten so viel Gewebe dass eine Kosten-Nutzen-Rechnung nur schwerlich sinnvoll ist.“ Irrte sich Greiner oder schwang in der Stimme des Sprechers Belustigung mit? „Niemand kann und will ihre Erfolge im Kampf gegen die Fäulnis verleugnen, einzig die Mittel…ihre Vorgehensweise rauben diesen Leuten den Schlaf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesen Leuten…also gehörte der Sprecher nicht zur Führungsriege des Spitals. Das war insofern interessant, als dass er für diesen Umstand nur all zu gut in die Gedankengänge einiger sehr mächtiger und einflussreicher Menschen eingeweiht war. Greiner machte sich eine geistige Notiz, äußerte sich jedoch nicht weiter dazu. „Franka hat letztendlich das Fass zum überlaufen gebracht, wie man so schön sagt. Laut den Aufzeichnungen hatten sie den Auftrag, Kontakt zu einer Zelle der Resistánce herzustellen, die einen Absonderlichen, der sich Darien nannte, observierte. Ist das soweit korrekt, Preservist Greiner?“ „Korrekt.“ antwortete der Angesprochene knapp. „Was war der Zweck dieser Kontaktaufnahme? Waren sie in die konkreten Pläne eingeweiht?“ Hier begann es also, das Verhör. So weit so bekannt. Trotzdem nagte die Unruhe wie eine Ratte an seinen Eingeweiden. „Das Objekt, Darien, hatte begonnen, sich expansionistisch zu verhalten. Es hatte seine Drohnen weit über die üblichen Grenzen seines Einflussgebietes hinaus gesandt. Die Drohnen hatten begonnen, neue Schlote zu errichten. Die neuen Gebiete drohten, strategisch wichtige Versorgungslinien in den Süden zu blockieren. Die Resistánce sah sich wohl gezwungen, tätig zu werden, hatte jedoch in einem ersten, recht ungeschickten Vorstoß etliche Kämpfer an den Absonderlichen verloren. Um eine weitere Expansion des Absonderlichen zu verhindern ersuchte man das Spital um Hilfe. Ich besitze ausreichend Erfahrung im Umgang mit dem pheromantischen Raptus, insofern ergab es Sinn, mich zu schicken.“ Abermals beugte sich der Unbekannte nach vorne und faltete die Hände: „Greiner…soweit so gut. Wie sie das so erzählen klingt das ja gerade nach einem mustergültig verlaufenen Einsatz. Und hier liegt das Problem, nicht wahr? Wollte ich mir ihre Geschichte nämlich von einem der Resistánce-Kämpfer bestätigen lassen, müsste ich mir dessen Einzelteile erst einmal zusammen suchen. Wenn denn überhaupt noch etwas übrig ist.“ Da war sie wieder, diese Belustigung, dieser schalkhafte Einschlag in der Stimme. Man konnte fast annehmen, es bereite diesem Mann spitzbübische Freude, die harten Fakten dieses Massakers aufzuzählen. „In der Evaluation ihres Einsatzes bin ich über die Zahl Einhundertdreiundfünfzig gestolpert. Wenn ich mich recht entsinne ist das die Zahl an Menschenleben, die ausgelöscht wurde, als sie ihren Auftrag ausführten. Getötete Drohnen nicht mit eingerechnet.“ Greiner räusperte sich mit vorgehaltener Faust: „Hundertsiebenundfünfzig.“ Der Unbekannte schien kurz zu stocken und lehnte sich auf seinem Stuhl zurück. „Einhundertsiebenundfünfzig Seelen, dazu noch unzählige Drohnen und ein riesiger Haufen Asche und Schlacke, der einmal ein Dorf war. Selbst für einen Preservisten ihrer Reputation ist das extrem. Waren diese Maßnahmen notwendig?“ Greiner starrte kurz ins Leere, als Bilder vor seinem geistigen Auge vorbeizuckten wie Fliegen, die zu nah ans Feuer geflogen waren und sich die Flügel zerschmolzen hatten. Dann gewann sein Blick wieder an Fokus und er lehnte sich ebenfalls in seinem Metallstuhl zurück. „Die Gerade ist die kürzeste Strecke zwischen zwei Punkten. Ist es notwendig, zwei Punkte immer mit einer Geraden zu verbinden? Nein, ist es nicht. Aber es spart Zeit. In Franka ist etwas im Gange, die Zeichen stehen auf Sturm. In der Resistánce brodelt es und es riecht nach Krieg. Dieser Auftrag hatte das Potential, mich und damit das Spital in einen Strudel hineinzuziehen, aus dem wir schadfrei nicht mehr heraus gekommen wären.“ Im grellen Gegenlicht war ein leichtes Nicken zu erkennen. „ Preservist Greiner, die politischen Umstände in Franka sind für mich weder von Interesse noch Gegenstand dieses Gespräches. Ich habe eine mehr oder weniger einfache Frage an sie: Haben sie, um ihren Auftrag auszuführen und aus eigenem Ermessen, ein komplettes Dorf inklusive einhundertvier…einhundertsiebenundfünfzig Männern, Frauen und wahrscheinlich auch Kindern zu Asche verbrannt?“ „Ja“ Eine seltsame Ruhe kehrte in den Raum ein, die jedoch nicht den Eindruck erweckte, auf Schock oder Entsetzen zu basieren. Viel mehr schienen die drei Anwesenden kurz über das gesagte nachzudenken. Der bisherige Sprecher legte die Fingerspitzen aneinander und ließ die Hände auf dem Tisch vor sich ruhen. „Preservist Greiner…wir haben einen Auftrag für sie.“&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Gauntlet</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Nordpassage erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Nordpassage]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=F%C3%A4ulnis&amp;diff=210</id>
		<title>Fäulnis</title>
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		<updated>2023-05-31T19:43:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Alles über den Primer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausbreitung der [[Primer|primerinfizierten]] Pilzsporen, ausgehend von den großen [[Krater|Einschlagkratern]], wird als Fäulnis bezeichnet. Wo sich die Fäulnis ausbreitet, verseucht sie den Boden oder einen Organismus mit den Pilz-Sporen. Diese Verseuchung wird '''Versporung''' genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswirkungen auf die Landschaft==&lt;br /&gt;
Die Fäulnis bildet gewaltige '''Myzel'''-Teppiche, die den Boden mit ihren Pilzkörpern, den '''Hyphen''', auslaugen. Die Fäulnis wächst in konzentrischen Kreisen zu [[Sporenfeld]]ern heran.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswirkungen auf Lebewesen==&lt;br /&gt;
Die meisten Tiere oder auch der Mensch infiziert sich durch das Einatmen von Pilzsporen. Egal ob unbewusst in der Nähe von Sporenfeldern, oder bewusst durch den Konsum von [[Burn]], wird ein Organismus befallen.  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch auch andere Infektionswege sind bekannt, etwa der Biss oder Stich eines versporten Tiers oder die Aufnahme versporter Nahrung. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf Pflanzen hat die Fäulnis keine Auswirkungen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Finden die Sporen den Weg in den Körper, breitet sich die Fäulnis in ihm aus, der Körper versport. Beim Menschen erblüht ab einer bestimmten Versporungsstufe das '''Stigma''', das Chakrensymbol, des jeweiligen [[Erdenchakra]]s auf seiner Brust. Unumkehrbar versporte Menschen werden [[Leperos]] genannt. Dichter Pilzflaum wächst ihnen aus dem Mund, ihr Geist gehorcht dem Ruf des Erdenchakras und empfängt seine Botschaften ('''Ätherruf'''). Das Kollektiv ist um ein Mitglied reicher. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Doch bevor es so weit ist, kann sich der Mensch schützen: Atemmasken schützen vor eingeatmeten Sporen, versiegelte Rüstungen schützen vor Insekten- und Spinnenbissen und so lange der Geist widersteht, die Versporung nicht die Herrschaft erringt, wird die Fäulnis nicht aktiv. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Mollusk]]en der Spitalier reagieren bereits auf kleinste Anzeichen von Versporung.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|27ff}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable mw-collapsible mw-collapsed&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! SPOILERZONE: Zum Schutz vor ungewollten Blicken ist der folgende Text eingeklappt. Zum Lesen hier klicken --&amp;gt;   &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
==Auswirkungen auf [[Psychonaut]]en==&lt;br /&gt;
[[Homo Degenesis]] sind bekannt für ihre Plagen. Sie brüten verschiedene Arten von Parasiten aus, die sie mit der Fäulnis infizieren. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Versporung ist zu einem Teil des Nervensystems der Psychonauten geworden. Die raptischen Signale aus dem Erdenchakra werden darüber geleitet und auch die [[Phänomen]]e des Absonderlichen werden darüber gewirkt. Ohne Versporung ist das nicht möglich. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ist die Versporung des Psychonauten aufgebraucht oder blockiert, bricht sein Kontakt zum Chakrenkollektiv ab, er muss sich jetzt allein auf seine eigenen Sinne verlassen. Seine Primal-Phase endet und er wird die verhasste Fokus-Phase dazu nutzen, sich wieder zu versporen. Er kann dazu Egopunkte einsetzen. Psychonauten gehen in dieser Phase Kämpfen aus dem Weg, fliehen, springen über Abgründe und lassen sich sogar lieber gefangen nehmen um später zu flüchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
{{Regel|Mollusken der Spitalier reagieren bereits ab Versporung 1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Regel|In Sporenfeldern sind Psychonauten kaum aus ihrer Primal-Phase zu reißen. Sie erhalten pro Kapmpfrunde +1 Punkt Versporung, in Muttersporenfeldern +2 Punkte und in ihrem Erdenchakra sogar +3 Punkte. (Siehe: [[Quellen|Degenesis Rebirth Edition - KatharSys]]; Seite 281)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|27ff}}&lt;br /&gt;
* '''{{DRE-KS|186f}}'''&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Degenesis]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Ryker</title>
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		<updated>2023-05-31T19:42:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
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		<title>Fraktalwald</title>
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		<updated>2023-05-31T19:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Im Westen Pollens knistert der Boden und hebt sich langsam. Während das pollnische Erdenchakra immer wieder Wege gefunden hat, sich gegen Fungizidbomben der Spitalier zu wehren, gegen die Flammenwerfer der Wiedertäufer oder selbst die Diskordanz der von Spitaliern gesäten Psychovorensamen, scheint es nun gegen etwas neues zu unterliegen: Inmitten der Muttersporenfelder entstehen bizarre Wälder. Die Sporenf…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Im Westen [[Pollen]]s knistert der Boden und hebt sich langsam. Während das pollnische [[Chakra|Erdenchakra]] immer wieder Wege gefunden hat, sich gegen Fungizidbomben der [[Spitalier]] zu wehren, gegen die Flammenwerfer der [[Wiedertäufer]] oder selbst die [[Diskordanz]] der von Spitaliern gesäten [[Psychovoren]]samen, scheint es nun gegen etwas neues zu unterliegen: Inmitten der [[Sporenfeld|Muttersporenfelder]] entstehen bizarre Wälder. Die Sporenfelder sterben ab.&lt;br /&gt;
Diese Wälder wachsen rasend schnell entlang fraktaler Linien aus dem Boden: Innerhalb von Stunden sprießen grellgrün, blass und durchscheinend Gräser und Bäume aus dem Boden, härten langsam aus. Es riecht nach feuchtem Laub und verfaulten Früchten. Blaugrüne Schnecken sitzen auf den Bäumen, doch sie bewegen sich nicht fort. Sie sind Teil des Gewächses. Wenn die Blätter welken, welken mit ihnen auch die Schnecken und fallen ab.&lt;br /&gt;
Feuer lässt im Wald augenblicklich kristallinen Dornen wachsen. Innerhalb von Sekunden weicht das Leben rund um die Hitzequelle in die benachbarte Vegetation. Ein Feuer im Zentrum eines Fraktalwaldes könnte ihn vernichten, würde ihn aber auch in eine dornige Todesfalle verwandeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einigen Tagen tragen diese Wälder schwere, rote Früchte, die betörend duften. Der Wiedertäufer Emissär [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Wiedertäufer|Wetzel der Erlesene]] streifte mit den Fingern über eine dieser Früchte ... Was dann geschah ist nicht sicher überliefert. Wetzels Aufzeichnungen dazu werden von [[Domstadt]] unter Verschluss gehalten, doch werden die Früchte heute nur den obersten Wiedertäufern gereicht: Sie sollen tiefe [[Emanation]]en hervorrufen und weniger gefestigte Charaktere in den Wahnsinn stürzen. Die pollnischen Sippen meiden die Früchte der Fraktalwälder. Zu bedrückend sind die Visionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sippen beschützen die Fraktalwälder wie Heiligtümer. Sie ernten Knollen und Wurzeln, die sie allerdings stundenlang kochen müssen. Die Lebenskraft selbst im kleinsten Pflänzchen ist tödlich: Ungekocht schlägt die Pflanze drahtige Wurzeln, die innerhalb von Minuten in umliegende Organe wachsen. Die Pflanze bricht schließlich durch die Haut und bildet Blüten aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sippen gehen mit den Wäldern eine Art Symbiose ein: Die Wälder ernähren die Sippen und diese wiederum beschützen die Wälder: Sie vertreiben [[Fauna &amp;amp; Flora#Spinnen|Spinnen]] von den Bäumen, jagen [[Fauna &amp;amp; Flora#Gürtelskolopender|Gürtelskolopender]], vertreiben Spitalier und Apokalyptiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Manchmal bilden die Wälder riesige '''Fressknospen''' aus. Die Sippen opfern ihnen Kaninchen, erlegte Gendos, gesegnete Kinder, feindliche Krieger oder gefangene Spitalier. Die Knospen schließen sich anschließend und werden erneut von Gras überwachsen. Irgendwann geben die Knospen Mensch und Tier wieder frei. Für sie scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, doch sie sind verändert. {{DRE-PP|83}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irgendwann ist die Lebensdauer der Fraktalwälder abgelaufen. Sie sterben: Bäume und Gräser vertrocknen, Früchte verfaulen. Die Sippen ziehen weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* Bieten die pollnischen Sipplinge Fremden auf einem Stück Borke Speisen aus Wurzeln und Sprossen an, testen sie damit sein Vertrauen. Sie akzeptieren ein Nein, aber sie bleiben fortan auf Distanz und gehen keinen Handel mit dem Fremden ein. {{DRE-PP|80f}}&lt;br /&gt;
* Die [[Chronisten]] haben die Fressknospen für sich entdeckt. Kleinste Veränderungen haben Auswirkungen auf den fraktalen Wuchs. Sind Fraktalwälder vielleicht riesige biologische Rechner? {{DRE-PP|84}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|80ff}}&lt;br /&gt;
* Siehe auch: [[Zar]] (SPERRZONE)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Degenesis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Pollen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Wiedertäufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Feiertage&amp;diff=207</id>
		<title>Feiertage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Feiertage&amp;diff=207"/>
		<updated>2023-05-31T16:13:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{TODO|~~~~|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Tabelle einfügen}}  Der Beginn einer Sammlung von bekannten Feier- und Gedenktagen  Region	Datum	Name	Beschreibung	Quelle Balkhan	28. Juni	Vidovdan	Ein Tag, an dem alle Streitigkeiten ruhen und die Voivodule zusammenkommen um Rat zu halten.	(Siehe: Degenesis Rebirth Edition - KatharSys; Seite 226f) Briton	11. Oktober	Tag des Ganaress	Eine große Ganaresspuppe wird in einer Prozession durch die Straßen getragen und anschlie…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{TODO|[[Benutzer:Ryker|Ryker]] ([[Benutzer Diskussion:Ryker|Diskussion]]) 18:13, 31. Mai 2023 (CEST)|&amp;lt;!--Begründung--&amp;gt;Tabelle einfügen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Beginn einer Sammlung von bekannten Feier- und Gedenktagen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Region	Datum	Name	Beschreibung	Quelle&lt;br /&gt;
Balkhan	28. Juni	Vidovdan	Ein Tag, an dem alle Streitigkeiten ruhen und die Voivodule zusammenkommen um Rat zu halten.	(Siehe: Degenesis Rebirth Edition - KatharSys; Seite 226f)&lt;br /&gt;
Briton	11. Oktober	Tag des Ganaress	Eine große Ganaresspuppe wird in einer Prozession durch die Straßen getragen und anschließend verbrannt. Niemand arbeitet an diesem Tag, dem Tag des Sieges über den Pheromanten	(Siehe: Degenesis Rebirth Edition - Black Atlantic; Seite 25, 174)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Degenesis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Sammlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Fechners_Fall&amp;diff=206</id>
		<title>Fechners Fall</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Fechners_Fall&amp;diff=206"/>
		<updated>2023-05-31T16:11:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Fanwork |NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Horned Owl |QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum |INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt; '''I''' Der beschissene rote Staub ist überall. Wir sind mit ihm groß geworden, denn dies ist die Staublunge, der staubigste Teil des staubigen Borca, staubigstes aller Länder im beschissenen staubigen Europa. Er knirscht zwischen unseren Zähnen, wenn wir essen. Er juckt unter den Lidern, wenn wir schla…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Horned Owl&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum&lt;br /&gt;
|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''I'''&lt;br /&gt;
Der beschissene rote Staub ist überall. Wir sind mit ihm groß geworden, denn dies ist die Staublunge, der staubigste Teil des staubigen Borca, staubigstes aller Länder im beschissenen staubigen Europa. Er knirscht zwischen unseren Zähnen, wenn wir essen. Er juckt unter den Lidern, wenn wir schlafen. Er rieselt in die Kleidung und scheuert die Haut auf, und wenn wir uns lieben, kratzen die Körnchen zwischen den schwitzenden Körpern. Er ist wie ein ständiger Begleiter, selbst in unseren intimsten Momenten, klebt an uns wie unser Schatten, außer dass der Schatten nachts mal Pause macht. Der Staub macht keine Pause. Er ist immer da.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder von uns ist schon von Kind auf an ihn gewöhnt: das rostige rote Zeug, das sich jeden Morgen in meinen Stiefeln findet. Wahrscheinlich werden wir Borcer hypernervös, wenn wir einmal in eine Gegend kommen, wo uns nichts scheuert und kratzt. Es gibt Leute, die behaupten, der Staub sei erst mit dem großen Knall gekommen, vom Himmel gefallen oder aus der Erde aufgewirbelt, als der Sichelschlag das Land mit der Gewalt eines pflügenden Bauerntrampelgottes aufriss. Vielleicht ist das aber auch nur Wunschdenken, weil diejenigen, die über die gute alte Zeit vor dem Knall reden, meistens unheilbare Romantiker sind, denen ein paar Klapse auf den Hinterkopf nicht schaden könnten, um ihnen die Brille zurechtzurücken. Aber wenn es den Staub damals schon gegeben hat, dann weiß ich eins: mit Sicherheit hatte das Urvolk damals Maschinen, die ihn aus ihren Städten pusteten. Denn es gibt nichts, was uns so ankotzt wie der beschissene Staub.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das unterscheidet uns von den Fischen, die ja auch ihr Leben lang im Wasser sind wie wir im Staub. Man hört sie sich nie über das Wasser beschweren. Aber gehen Sie hier bei uns Menschen einmal über den Markt, sperren Sie die Ohren auf, und Sie hören in fünf Minuten genug Klagen über den Staub, dass es Ihnen für mindestens eine Woche reicht. Vielleicht liegt es aber auch einfach daran, dass wir Menschen unzufrieden geboren werden und unzufrieden sterben und dazwischen generell einfach unzufriedene Wesen sind. Deswegen haben wir Menschen auch Richter und die Fische keine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe eine ziemlich abwechslungsreiche Ermittlerlaufbahn hinter mir, und ich kann Ihnen sagen: es gibt kein Verbrechen, das je von einem zufriedenen Menschen verübt wurde. Gehen Sie einem Raubmord, einer Vergewaltigung, einer Beleidigung auf den Grund – ach, nehmen sie eine bloße Schlägerei zwischen Gleichgesinnten in irgend einer Apokalyptikerkaschemme –, und ganz tief unten auf diesem Grund werden Sie einen unzufriedenen Menschen finden. Deshalb verliere ich auch langsam den Glauben an die Justiz. Sehen Sie: Wir nehmen diese unzufriedenen Täter, wenn wir sie aufgespürt haben, verhängen Bußgelder, brandmarken sie, stecken sie ins Arbeitslager zum Dienst an der Gemeinschaft, in schweren Fällen töten wir sie. Dass sie das zu zufriedeneren Menschen macht, bezweifle ich nach fünfzehn Dienstjahren schwer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist der Wind von der Stukov-Wüste hereingekommen und hat eine Extraportion von dem roten Zeug mitgebracht. An jeder Häuserecke hat sich der Staub zu kleinen Verwehungen gesammelt, die extra feine Sorte, die durch die kleinsten Ritzen dringt. Die Leute haben Fett über ihre Türkanten geschmiert, damit er sich fängt. Wann immer ich in eine dieser Miniaturdünen trete, bleibt kein Stiefelabdruck, das Zeug rinnt sofort nach und füllt die Vertiefung, die ich hinterlassen habe. Man muss schwer aufpassen und langsam gehen, denn der Staub ist so fein, dass er rutschig ist. Aber ich bin fast am Ziel, und wer mich dort erwartet, der hat es hinter sich und keine Eile mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Atem der beiden Protektoren steht als weiße Wölkchen vor ihren Gesichtern, die Krägen ihrer speckigen Ledermäntel haben sie hochgestellt, die Schlapphüte tief ins Gesicht gezogen. Auf der Straße zu ihren Füßen liegt das Opfer im beginnenden grauen Morgenlicht, beklagenswert winzig und bereits mit einer kleinen Düne zugedeckt. Ein Kind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher hätte mich die Kleinheit der Leiche erschreckt. Heute nicht mehr, man hat einfach irgendwann zu viel gesehen. Als normaler Bürger des Protektorats kann man das Wissen ausblenden, was Menschen den Schwachen und Hilflosen antun können, aber als Richter muss man halt hinsehen. Es springt einen immer wieder an. Manche vertragen das, andere nicht. Ich vertrage es. Aber im Inneren spüre ich schon, wie die Wut hochkommt: auf den Täter, auf jeden, der einem Kind etwas antut, auf all die Unzufriedenen dieser Welt, die die anderen nicht in Ruhe leben lassen können. Die Wut ist ein alter Freund, an den ich mich gewöhnt habe. Ein redseliger Freund, mit dem Kopf voller halbgarer Ideen, was man alles mit dem Schwein anstellen sollte – über der Flamme rösten, ihm die Eier abreißen –, dem man höflich mit einem Ohr zuhört und ihn ansonsten ignoriert. Aber dieser Freund ist auch für mich da, wischt meine trüben Gedanken fort, denen ich gerade noch nachgehangen habe, und stärkt mir den Rücken für das, was ich tun muss. Eine ziemlich lange Zeit werde ich jetzt vom Zweifel verschont sein. Bis wir den Täter gefasst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lege zum Gruß die Hand an die Hutkrempe, und die beiden Protektoren nicken. Wir sehen alle gleich aus im Morgenlicht, drei Mäntel, darüber drei breitkrempige Hüte, Staubtücher vor dem Mund und die unvermeidlichen runden Brillen. Unser Amt macht uns gleich. Ich stelle mich vor: „Fechner“, und die anderen antworten ebenso einsilbig. Harder und Feuerbach heißen sie, und man merkt ihnen an, dass sie vom Herumstehen in der Kälte neben einer Kinderleiche ziemlich gereizt sind. Deshalb beschränke ich mich auf das Nötigste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kennt ihn jemand?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Nee“, antwortet Harder, vielleicht ist es auch Feuerbach, „wir haben ihn noch nicht umgedreht. Wollten, dass er so liegenbleibt, wegen der Spuren.“ Ich verzichte darauf, zu bemerken, dass die beiden durch ihr unruhiges Hin- und Hergetrapse und die schwingenden Mantelsäume den gesamten Staub mit allen theoretisch einmal existiert habenden Spuren bereits verwischt haben. Stattdessen ziehe ich ein Blatt grobes graues Papier und einen Bleistift aus dem Kodex, lecke die Spitze an und mache eine Skizze von der Stelle. Dann drehe ich den Körper um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Knabe hat dunkle Haare, einen unruhigen Schopf davon. Auf dem Gesicht, dort, wo er auf dem Boden gelegen hat, haben sich purpurne Flecken gebildet, der Rest ist wächsern und kalt. Auf der Stirn sind kleine schwarze Körnchen eintätowiert, in ordentlichen Reihen nebeneinander, wie die Spuren der Gummireifen eines Schrotterbuggies. So jung schon Lebenslinien? Mist, denke ich, Mist, Mist, Mist. Ich brauche mir den Rest nicht anzusehen, die fein bestickte Kleidung unter dem Staub, die Kette aus Messingperlen, um zu wissen, dass dieses tätowierte Kind, dieser Isaaki, etwas Besonderes für die Jehammedanergemeinde ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Protektoren scheinen zum gleichen Schluss gekommen sein. „Da soll doch –„ beginnt Harder. Ich weiß, was ihnen durch den Kopf geht. Wenn ein gesegneter Sohn ermordet wird, dann gibt es Ärger. Sie sehen vor sich schon die Barrikaden, sehen die Brandflaschen gegen die Reihen der Protektoren fliegen, hören die Musketensalven krachen. Vorbei die ruhigen Patrouillen im Jehammedanerviertel, durch saubere Straßen, an freundlich grüßenden Menschen entlang. Jetzt wird es Unruhen geben, Hass, Gewalt. Feuerbach ist blass um die Nase, Harder krebsrot. Beide starren den Jungen feindselig an für all den Ärger, den er ihnen durch sein unverschämtes Totsein noch bereiten wird. Und in mir kommt mein Freund, die Wut, wieder hoch, Wut auf diese beiden Schlapphüte, die gleichgültig auf die Leiche eines Kindes schauen können und erst dann zornig werden, wenn ihnen selber der Tag vermiest wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II'''&lt;br /&gt;
Mit dreißig Ampullen und einem Satz bizarrer Metallbestecke in der Tasche, freundlichen Gaben von Doktor Manteuffel, mache ich mich auf den Weg zu Paracelsus´ Schnapsladen ins Brennen-Viertel. Paracelsus, eigentlich Marcel, ist ein Relikt der untergegangenen Heiler-Dynastie von Brennen, ein verhutzeltes altes Männchen mit einem Gesicht wie ein Holzapfel und blassblauen Triefaugen. Bevor die Spitalier kamen und sie verdrängten, waren die Ärzte aus Brennen für die Leiden und Gebrechen der Menschen dagewesen. Das Destillat aus ihren Apparaturen und Glaskolben diente zum Auswaschen von Wunden und Reinigen von Instrumenten, es war ein Nebenprodukt ihrer Heilkunst. Heute ist es ihre Lebensgrundlage, sie verkaufen es gallonenweise an die Säufer der Umgebung. Manche bieten dabei auch Potenzpillen und Elixiere gegen Katzenjammer feil. Man kennt schließlich seine Kunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich trete in den Laden, ohne zu klopfen, und stelle die Tasche auf den Tresen. Die wunderliche Sammlung von Flaschen, Dosen und Kanistern, die die Wandregale füllte, habe ich zu oft gesehen, um noch Interesse zu haben. Der Holzapfel, der gerade so über die polierte Holztheke ragt, bewegt sich kaum, weil er gerade konzentriert irgendwelche Flüssigkeiten miteinander mischt. Der scharfe Dunst von Hochprozentigem hängt wie ein Schleier über ihm. Ich gebe mir halbwegs erfolgreich den Anschein von stoischer Geduld und warte. Endlich ist er fertig und schaut auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dein Kleiner liegt da hinten. Aber dir wird nicht gefallen, was ich dir über seinen Zustand zu sagen habe.“ Er kratzt sich an der stark geäderten Nase.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Auch dir einen guten Morgen, Marcel“, meine ich obenhin. Er brummt etwas Unverständliches, greift nach der Tasche und zieht mich am Ärmel durch den Vorhang in den Hinterraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinten ist es dämmerig und riecht nach Kampfer, Spiritus und süßlicher Verwesung. Auf einem Metalltisch liegt die Kinderleiche, seltsam verdreht, unter einer schäbigen Decke. Der Holzapfel beugt sich über die Tasche, prüft übertrieben lange die Ampullen, mustert befriedigt das Glitzern des kargen Lichtes auf den Instrumenten. Schließlich räuspere ich mich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich muss den Kleinen mitnehmen, Marcel. Man wird ihn den Spitaliern übergeben müssen, für die Verbrennung. Wird hart, das den Jehammedanern zu erklären.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paracelsus grunzt. „Vielleicht wollte jemand die Ziegenschisser provozieren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie kommst du darauf?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verzichtet auf eine Antwort und schlägt die Decke zurück. Der Geruch wird stärker und kratzt im Hals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hier hast du die Todesursache. Sauberer Stich von vorn ins Herz. Fachmännisch, mit einem dünnen Messer. Druckmale an den Handgelenken und im Mundwinkel, er hat sich gewehrt und ist festgehalten worden. Was hier wie ein Bluterguss aussieht, hat sich gebildet, als er tot auf dem Boden lag. Das Blut sackt dann nämlich ab und sammelt sich unten, weißt du, wenn es nicht mehr durch den Körper gepumpt wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe schon das Heft gezückt, mache ein wissendes Gesicht und notiere. „Soweit normal.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Jetzt kommt das Lustige. Hier ist ein Ligaturmal von seinem Gürtel, als der zerrissen wurde.“ Ich besehe mir den weißlichen Streifen, der quer über den Bauch verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich denke, mir wird nicht gefallen, was als nächstes kommt. Erspar mir nichts“, sage ich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Holzapfel runzelt die Stirn, wobei die Falten sich gegenseitig aus dem Weg drängen müssen. Es gibt einfach nicht genug Stirn für so viele Falten. „Zerrissener Gürtel, männlicher Samen im Rektum, das teilweise aufgerissen ist. Die Hose war herunter gezerrt, als man ihn fand, hm?“ Ich nicke und hasse meinen Beruf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marcels nächster Satz trifft mich unvermittelt. „Jemand wusste, dass die Leiche untersucht werden würde. Fällt dir an dem Gürtelmal etwas auf?“ Ich schüttele verwirrt den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Hämatom.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein was?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Kein Bluterguss. Dieser Gürtel wurde zerrissen, als der Junge schon tot war. Lange tot.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und der Samen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ebenso. Die Risse im Rektum haben nicht geblutet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Weißt du, ich mag es gar nicht, was für ein Bild du da entwirfst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er schüttelt den Kopf. „Immer noch auf dem falschen Weg. Jemand will, dass du das denkst. Komm selber drauf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich schlug mir an die Stirn. „Ah! Jemand, der auf tote kleine Jungs steht, hätte alle Zeit der Welt gehabt, um ihm den Gürtel zu öffnen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Bravo!“ Das Männchen klopfte mir auf die Schulter. Es staubte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wir sollen also von einem Lustmord ausgehen.“ Ich erinnere mich an Feuerbachs bleiches Gesicht, als er an die bevorstehenden Unruhen dachte. Und an den Ältestenrat der Jehammedaner, dem jemand die Nachricht überbringen muss. Schändung von kleinen Jungs... eines Isaaki noch dazu...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Deine Ziegenfickerfreunde sollen das denken. Ist einer von ihren heiligen Knaben, hm? Kostbare Kleidung und diese Punkte...“ Diesen wäßrigen Augen entgeht auch leider nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Du meinst, das sollte eine Provokation sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Liegt doch nahe, oder nicht? Ich rammel meinen Laden zu, bevor deine Ziegenjungen hier reinkommen, meinen Alkohol plündern und sich Brandsätze daraus bauen. Aber das Interessanteste hab ich mir zum Schluss aufgespart. Hier ist die rechte Hand.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Finger sind unnatürlich verdreht. „Die Starre hat eingesetzt, aber man kann sie noch ein bisschen bewegen.“ Er demonstriert ungeniert. „Alle vier Finger wurden gebrochen, wir haben Hämatome, also ist es passiert, als er noch am Leben war. In der Handfläche ist der Abdruck eines länglichen Gegenstandes.“ Ich kneife die Augen zusammen und muss ihm zustimmen. Der Abdruck ist purpurn und etwa so groß wie die Patrone eines Schrotgewehrs. „Was immer es war, er hat es so fest gehalten, dass man ihm die Finger brechen musste.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Tapferer kleiner Bursche“, meine ich und spüre die Wut wieder ansteigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Darauf kannst du wetten. Das Ding war ihm wichtig. Wichtiger als seine Finger, weißt du? Auch Erwachsene können das meistens nicht. Sie öffnen vorher die Hand. Allerdings kann eine Hand auch krampfen... dann bekommt man sie gar nicht mehr auf, außer so.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn das alles war, dann lass uns nach vorne gehen und einen Schluck nehmen. Ich kotze gleich“, meine ich, halte mir die Nase zu und krümme mich theatralisch. Paracelsus nickt gleichgültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem ich mehrmals an seinem Pflaumengeist genippt habe, geht es mir besser, und meine Füße haben wieder das gewohnte feste Gefühl, auf dem Boden zu stehen. Ich lasse diese neuen Erkenntnisse einsinken und sitze dabei wohl ziemlich lange auf dem Hocker, den mir Marcel vor die Theke gestellt hat. Die wasserblauen Augen beobachten mich unverwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Mach das Arschloch kalt“, sagt er unvermittelt. Ich schrecke aus meinen Gedanken hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wie bitte?“ Das kommt mir häufiger vor. Menschen wiederholen gerne das, was meine Wut mir sowieso schon sagt. Und weil ich gewohnt bin, nicht hinzuhören, wenn meine Wut spricht, überhöre ich alles, was sich ähnlich anhört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Wenn du den Mörder findest, mach ihn kalt. Kein Prozess, kein sonstiges Getue. Sag, er hätte dich angegriffen, oder sowas. Und wenn du kannst, lass ihn vorher leiden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich tippe auf den Kodex in meiner Brusttasche. „Du solltest es besser wissen. Ich bin Gesetzeshüter und dem Recht verpflichtet.“ Er schnaubt verächtlich. Ich fahre fort: „Und seit wann gehen dir kleine Jungs nahe? Du hasst Kinder. Und Jehammedaner magst du auch nicht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Es geht nicht um den Hosenschisser. Der kann von mir aus... aber wenn es hier Ärger gibt, dann fliegen die Brandsätze.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zugegeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Und woraus werden Brandflaschen gemacht? Aus Schnaps. Und das macht mich fertig. Dass in ein, zwei Tagen auf der Straße ein ganzes Meer aus Lebenselixier einfach in Flammen aufgeht. Darf gar nicht daran denken.“ Er nimmt noch einen tiefen Schluck aus der Flasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich antworte nicht. Vor meinem inneren Auge steht die gesamte Jehammedanergemeinde und starrt mich mit vorwurfsvollem Blick an.&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Bunkerball_und_Resteessen&amp;diff=205</id>
		<title>Bunkerball und Resteessen</title>
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		<updated>2023-05-31T16:09:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
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|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Scallen&lt;br /&gt;
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Ungeduldig wartete Mathilde vor dem tristen Stahlschott.&lt;br /&gt;
Ein Mann, verschwitzt im grauen Drillich kam heraus. &amp;quot;Da ist er! Jochmann! Jochmann hierher bitte auf ein Wort.&amp;quot; Stur hielt Mathilde dem Mann das Mikrofon unter die Nase. &amp;quot;Jochmann darf ich ihnen als erste zu ihren Sieg gratulieren!&amp;quot; &amp;quot;Ja dürfen sie Liebchen.&amp;quot; grinste der Mann und richtete seine Schnurrbart. &amp;quot;Jochmann Tellhelm, Sieger des Kaderkampfes. Sagen Sie, ist es richtig das sie beantragt haben den Namen des Turniers, zu Ehren ihres gefallenen Kameraden, Laurenz Törni, umzubenennen?&amp;quot; &amp;quot;Das wissen sie so gut wie ich, zum einen weil der Name &amp;quot;Kaderkampf&amp;quot; dröge und abgedroschen ist und der alte Törni es einfach verdient hat!&amp;quot; „Nun manche würden sagen das Laurenz Törni, nun, nicht immer in der Tradition der des hellvetischen Corps unterwegs war.“ „Bitte was? Dieser Mann war ein waschechter Held! Hat dem Kernland immer treu gedient, sei es auf den Spielfeld, der Alpenfestung oder im Territorialdienst.“ „Grade um das letztere ranken sich verschiedene unschöne Gerüchte,...“ „Ach so? Dann will ich ihnen mal was sagen, diese Gerüchte werden diesem großartigen Mann nicht einmal gerecht! Was soll er getan haben? Fraternisiert mit Damen unrühmlicher Herkunft? Der Bursche hat sich durch jeden Puff von hier bis zur Eisbarriere gevögelt, und selbst auf den Straßen dazwischen war keine Elster, keine Frau vor ihm sicher. Ja sie hören richtig, seien sie nicht so schockiert.“ „Und so einem Mann soll man die Ehre erweisen und den Cup nach ihm benennen?“ „Man sollte die verdammte Stange im schwarzen Katzenclub nach ihm benennen, aber ja der Cup tut's auch. Wenn ihr zuhört Ladys, ihr wisst was ich meine!“ „Definieren sie das als Helden?“ Jochmanns Blick wurde für einen Moment glasig als ob er sich an etwas erinnerte. Dann schüttelte er sich kurz als ob der Gedanke unangenehm wäre. „Er war nicht immer so wissen sie, aber der Dienst an der Waffe kann einen Mann verändern, wir sind zu allererste Soldaten und wenn sie das erlebt hätten was der arme Törni durchgemacht hatte würde selbst sie nach einem Ventil suchen um nicht durchzudrehen.“ „Das klingt furchtbar Jochmann, können sie uns mehr darüber erzählen?“ „Das brächte ich nicht fertig, es hat mich einige Flaschen guten Stoffs gekostet um es selber ertragen zu können. Seien sie froh, dass sie nicht mit dem leben müssen, dass dieser Mann durchlebt hat, nur ich und einige wenige kennen seine Geschichte. Aber um ihre erste Frage zu beantworten, ja er war ein Held. Keiner von diesen geleckten Schönlingen auf den Plakaten. Aber Männer wie ihn, und jawohl auch mich, brauch diese Welt.“ „Können sie das näher ausführen?“ „Freilich, auf Plakaten werden wir jeden Tag angelächelt von diesen „Helden“ wie sie uns von einer tollen Welt erzählen. Ja ich rede mit dir Albert! Aber wer ist es der ihnen mal eine Auszeit von der Welt vergönnt? Das sind Männer wie wir. Jetzt grade sitzen unzählige Menschen vor den Apparaten und hören sich meinen Unfug an, manche sind sicher stinksauer. Hallo Willi! Andere lachen sich grade schlapp oder hören einfach nur zu. Sie mögen sich alle das Maul über uns zerreißen, aber wissen sie was? Das juckt mich nicht, ob grade irgendwo Gemauschel wird, welche kleine Elster ich in Hallensölzer bestiegen habe oder was Lauri so alles getrieben hat als er in Borca war. Ich gönne es ihnen, dann haben sie wenigstens etwas das sie für einen Moment aus ihrem Alltag holt. Lauri hat als einer der jüngsten das Mannerheimkreuz bekommen, redet da heute noch jemand drüber? Nein! Aber nach all den Jahren redet man noch über die dralle Rothaarige die mit ihm eine Zeitlang umhergezogen ist, oder streitet darüber welche Elster ihm seinen Spitznamen „das Tier“ gegeben hat und vor allem wie er sich den verdient hat. Sie sehen also Liebchen, Helden gibt es überall, nur bei manchen bekommt man rote Ohren! Und? Kommen sie mit auf einen Drink und ein paar weitere Heldengeschichten?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Übertragungsgerät auf dem Tisch wurde leiser gedreht. Einige anwesende Hellvetiker grinsten und nicken sich wissend zu. Lara saß an diesem Abend mit Arren im Kress. Ihr Vater hätte es sicher verboten und hätte sich aufgeregt, darum hatte sie es ihm einfach nicht gesagt. Sie trank sogar ein Bier. Sie vermutete das es ein Bier war. Pferdepisse war nicht so rot. Und schaumig.... „Interessanter Laden und...interessantes Programm,...“ Sie versuchte Arren nicht direkt anzusehen. „Ähm...ja meist geht’s da eher um Sport.“ „Kommst du öfter hier her?“ Fragte sie um die unangenehme Stimmung aufzulockern. „Früher ja, da hab ich hier sogar mal kurz gearbeitet, aber seit ich die Arbeit bei deinem Vater habe selten.“ „Als was hast du hier gearbeitet? Sicher nicht als Koch.“ Sie versuchte kess zu klingen aber es funktionierte nicht. „Nein, war mehr der Bursche fürs grobe, hab Becher abgeräumt und gespült, Tische sauber gemacht und dafür gesorgt das sich die Leute benehmen.“ Mit hochgezogener Augenbraue sah sich Lara noch einmal um. „Seid du hier weg bist scheint es mit der Sauberkeit bergab zu gehen.“ „Kann ja nicht jeder Schuppen so sauber sein wie deiner.“ Arrens Worte sollten neckisch klingen trotzdem schmollte Lara. „Du bist doof,... zur Strafe geb ich dir hiervon nichts ab.“ Kindlich streckte sie Arren die Zunge raus und holte aus einer Tasche eine kleine Holzpfeife hervor. „Wo sind nur Zündhölzer?“ Lara taste ihre Taschen ab. Grinsend schüttelte Arren das kleine Päckchen vor ihren Augen. „Suchst du die hier?“ „Na schön, ich lass dich auch mal ziehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend war überraschend lau und so blieben die Leute länger auf der Straße. Auch im Kress genoss man länger die Gemütlichkeit des kleinen Hinterhofs und Arren trank sein drittes Bier. Es war keine gute Idee gewesen merkte er, vor allem nicht wegen dem Schuss Destillat den Kress ihm spendiert hatte. Arren vertrug nicht viel, früher hatte er mal darüber Witze gemacht das er ein effizienter Trinker war und nicht wie anderen seinen ganzen Lohn ausgeben musste um zünftig besoffen zu werden. Doch als er leicht schwankend am Tisch saß und versuchte Laras Geschichte zu folgen, rutschte sein Blick immer wieder zu Gabbis üppigem Vorbau. Es ließ sich nicht verhindern dafür war der Vorbau zu groß, aber ein kleiner Teil von Arren, der der noch nicht betrunken war und nun panisch in der Ecke seines Verstandes saß, wusste das Lara das nicht gut finden würde. „Arren hörst du mir überhaupt zu. Halloho?!“ „Tut mir leid Lara, das Zeug das mir Kress gegeben hat verdreht mir das Gehirn.“ Himmel, er lallte schon! „Und Gabbi tut ihr übriges was?“ Lara zog erneut an der Pfeife doch der Tabak war mittlerweile aufgeraucht. Arren konnte Laras Laune nicht richtig deuten also versuchte er es mit Ehrlichkeit. „Ja, tut mir leid.“ Sein Kopf senkte sich auf den Tisch um Laras Blick zu entkommen. Doch dann spürte er ihre Hand auf seiner. „Na dann komm, lass uns gehen. Ein kleiner Spaziergang um den Kopf klar zu bekommen, ein großes Glas Wasser und dann ab ins Bett. Jeder in sein eigenes bevor du auf betrunkene, blöde Ideen kommst.“ Als er den Kopf wieder hob sah er nur ihr ehrliches Lächeln und er wusste nicht ob er es verdiente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Straßen waren spärlich beleuchtet, aber noch sah man das letzte Glühen der Sonne am Horizont. Lara boxte Arren auf die Schulter und lachte, dann lachte sie noch mehr als er dadurch fast das Gleichgewicht verlor. „Arren ich hab einen älteren Bruder, was glaubst du was Torge sich schon zugeschüttet hat. Ich bin seine kleine Schwester aber manchmal komme ich mit vor als wäre ich die reifere.“ „Sagt die Frau die auch ein großes Bier und 2 Schüsse Destillat hatte.“ Arren versuchte vergebens den nächsten Hieb Laras auszuweichen und taumelte erneut. Ein Mast stellte sich ihm aggressiv in den Weg und er rang kurz mit ihm bis er sein Gleichgewicht wieder hatte. „Ich arbeite in einem Restaurant mit Alkohol, und bekomme ab und an einen ausgegeben, natürlich tu ich meist nur so oder hab Wasser im Glas, aber naja, ab und an trink ich dann doch einen mit.“ „Ich find dich gut, du hast es einfach drauf,...“ Arrens liebevoll lallende Worte galten nicht dem Mast auch wenn er diesen grade anredete. „Na komm du Trunkenbold schaffen wir dich heim.“ Lara lächelte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Na wen haben wir den da? Hallochen Arren und wer ist dieses kleine Frauchen, gehört die etwa dir oder haste dafür bezahlt?“ Der Mann lallte noch schlimmer als Arren und stank nach Schweiß und billigem Destillat. „Lass mich in Ruhe Okka, ich bin sternhagelvoll, genau wie du und will einfach nur ins Bett. „Ach ins Bett mit der kleinen Süßen? Na das würde ich auch gerne.“ Lara als einzige halbwegs nüchterne sah sich in der Position etwas zu tun. „Komm Arren, wer auch immer das ist, er kann uns egal sein.“ Lara nahm Arren am Arm und wollte ihn die Straße entlang ziehen doch Okka stellte sich ihr in den Weg. „Wohin denn so schnell Kleines? Wir haben uns einander ja noch gar nicht vorgestellt. Ich bin Okka und du?“ Okka versuchte anzüglich zu grinsen, doch es sah mehr nach Blähungen aus. „Lara, Lara Hagermann falls du's genau wissen willst.“ „Was? Von diesem Nobelschuppen? Da haste dir aber was Feines geangelt Arren.“ Arren versuchte seine Gehirnzellen zu ordnen. „Okka das ist die Tochter eines Mannes der mit einigen der höchsten Richter per du ist. Glaubst du, das wird dir gut tun wenn du ihr auf die Pelle rückst?“ „Oh was ist den aus dir geworden Arren, hast keinen Biss mehr? Versteckst dich hinter nem Frauchen wenn der gute alte Okka nur n bisschen Spaß macht?“ „Vorsicht Okka ich hab dir schon Nase und Rippen gebrochen. Aber es geht hier nicht um mich, sieh es als einen freundschaftlichen Rat, der dafür sogt, dass das letzte was du siehst kein Richterstiefel ist.“ „Boa da hab ich aber Angst. Wir sehen uns Weichei!“ Lachend zog Okka von dannen. „Was sollte das den?“ frage Lara irritiert. „Ich kenne ihn von früher, leider, Tagelöhner, kein sonderlich heller Kerl.“ „Und dein Gerede davon das Vater ihm Richter auf dem Hals hetzt, wenn er mir was tut?“ „Na das wäre dann doch so oder? Und was hätte ich tun sollen? Mich mit ihm prügeln?“ „Du hast ja recht, nun komm der Tag ist gelaufen.“ Und da hatte sie fast recht. Arren spürte das der Stein ihm am Kopf traf, dann wurde alles dunkel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es regnete, das Fenster stand offen und die feuchte Luft erfüllte den Raum Stöhnend wälzte sich Arren im Bett, sein Kopf schmerze. Erinnerungsfetzen kamen träge zum Vorschein. Hatte er sich so zu gesoffen? Nein halt. Okka! Diese miese, kleine Ratte! Moment. Er lag nicht im Dreck, soweit so gut. Aber dies hier war nicht sein Bett, und auch nicht das Volksspital. Es war bereits Tag, doch der Regen und die Wolken ließen es noch dunkel aussehen. Er tastete an seinen pochenden Kopf. Ein Verband? Dann bemerkte er das Lara neben ihm lag. Nun ja, sie saß auf einem Stuhl und hatte ihren Kopf auf das Kissen neben ihm gelegt. Trotzdem musste er lächeln. „Arme Kleine, sie wollte einfach nicht von deiner Seite weichen. Torge stand in der Tür und stellte einen Becher Tee auf der Kommode ab. „Und nun verpasst sie dein Erwachen, schade.“ „Was ist passiert?“ „Lara meinte der Typ hat n Stein nach dir geworden und ist dann getürmt. Hast Glück gehabt das die kleine so stur ist. Hat einfach zwei Typen auf der Straße befohlen dich hier her zu tragen und die Kerle haben gespurt.“ „Also bin ich im Restaurant?“ „In unserer Wohnung über dem Restaurant ja. Das ist übrigens mein Kissen das du voll geblutet hast. Lara wollte dich erst in ihr Zimmer bringen, aber das ging Vater dann doch ein bisschen zu weit. Er war es auch der deinen Kopf versorgt hat.“ „Was hat Hagermann zu dem ganzen Vorfall gesagt?“ „Was Vater gesagt hat? Nun, nichts, hat sich um dich gekümmert und dann ist er wieder in die Küche gegangen. Glaube aber das er sogar ab und an nach dir gesehen hat, oder nach Lara. Ich glaube für dich wäre interessanter was Lara so gesagt hat.“ „Und das wäre?“ „Oh Arren du hast so ein Glück das ich dich echt mag, du bist der einzige, wo ich mich sogar mal ehrlich gefreut habe das Lara das zu einem Mann sagt.“ Torge grinste über das ganze Gesicht. Neben Arren öffnete Lara die Augen, sie waren ganz rot. Zaghaft drückte sie sich an ihn. „Jag mir bitte nie wieder so einen Schrecken ein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Danke Jochmann Tellhelm für diese,... motivierende Rede,... aber bevor wir zum gemütlichen Teil kommen, Bunkerball erfreut sich mittlerweile auch außerhalb Hellvetikas reger Beliebtheit. Könnten sie für unseren Zuhörer von Außerhalb einmal dieses grandiose Spiel erläutern?“ „Aber mit Vergnügen Liebchen, haben sie einen Stift? Ja ich weiß das man mich nicht sieht, aber so kann ich's besser erklären, ja der Kohlestift geht auch danke. Sonnst komm ich noch durcheinander.“ Krude malte Jochmann ein Rechteck an die Schotttür. „Standartmaß für einen hellvetischen Lagerraum der Klasse B, an beiden Enden das hellvetische Kreuz, heute natürlich mit moderner Sensorik und Licht um einen Treffer anzuzeigen. Beim Jugendcorps hatten wir das natürlich nicht.“ Wackelig malte er drei weitere Linien durch das Rechteck und steckte so vier Bereiche ab. „Sehen sie hier, das ist die grüne Linie, ich mal da mal ein G hin, das ist quasi die Mittellinie die das Feld in zwei Hälften teilt. Logisch soweit ja? Dann hier und hier, da kommt ein R hin, die roten Linien die die Hälften noch einmal unterteilen.“ Unsauber ergänzte er auf jeder Seite eine gestrichelte Linie. „Nun noch die gelben Linien, mit einem, nein G hatten wir schon, ich mach einfach ein kleines g, dass geht schon. Jetzt haben wir das übliche Spielfeld für ein Bunkerballspiel. Zur Bedeutung der Linien komme ich gleich aber erst einmal zur Mannschaftsaufstellung. Jede Mannschaft besteht aus 5 Mann. Zwei Frontkämpfer für den primären Angriff, wie ich einer bin, zwei Mittelfeldspieler und ein Verteidiger, gerne auch Kreuzhüter genannt. Ach ja hinzu kommen noch zwei Entsatzspieler falls sich jemand verletzt, sagte ich falls? Ich meinte wenn. Es kann beliebig oft gewechselt werden. Allerdings muss der Entsatzspieler immer ersichtlich zeigen welche Position er hat, deswegen tragen wir diese Abzeichen mit Klett. Ja Verletzungen sind nicht sonderlich selten im Bunkerball. Wir tragen meist nur leichte gepolsterte Drilliche, beim Jugendcorps sind Helme Pflicht. Und ja Ladys das hier ist nur zum Teil mein Suspensorium. Aber weiter im Text. Das hier ist ein Bunkerball-Ball. Es besteht im Kern aus einem stählernen Kugellager und außen aus zwei dicken Schichten Kautschuk. Die innere Schicht ist fester, die äußere weicher damit der Ball besser springt. Ich sag ihnen das Teil tut echt weh. Darum trag ich diese Handschuhe. Hm gut ja, man kann sie nicht sehen durchs Radio, sind halt gepolstert und das hier an der Faust ist Stahl. Wie auch immer. Ziel des Spiels ist es den Ball gegen das gegnerische Kreuz zu prellen, das gibt einen Punkt. Natürlich wird nicht nur um einen Punkt gespielt, eine Runde geht 10 Minuten. Das erscheint wenig aber spielen sie mal 10 Minuten in einem Raum voller Kraftprotze mit einem verrückt gewordenen Gummiball der ihnen alle Zähne rausschlagen kann. Und nach einem Punkt gibt es keine Pause! Gespielt wird die Alpha- und die Beta-Runde, sollte es dann keinen Sieger geben geht es in die allseits beliebte Omega-Runde. Sie erinnern sich, wir hatten eben so eine. Bei der Omegarunde wird der Raum mit einem Gasgemisch geflutet, nicht tödlich aber es enthält unter anderem Tränengas und vernebeln den Raum fast vollständig. Gasmasken liegen bereit für die Spieler, aber sie haben ja an Messing gesehen das man sich da lieber beeilen sollte. Die roten Warnsirenen tun ihr Übriges um das Spiel recht chaotisch werden zu lassen. Gesiegt hat der der zwei Punkte in Führung geht. Das war's schon im großen und ganzen. Körperkontakt ist nicht verboten solange der Spieler den Ball trägt und es ist erlaubt Gegner mit dem Ball zu treffen, noch mal Entschuldigung Brezler. Nun die etwas komplexeren Details. Man darf den Ball werfen und prellen, sei es auf Wand oder Boden. Und natürlich damit laufen. Nun kommen die Linien ins Spiel. Mittelfeldspieler dürfen nur bis zur gegnerischen Roten Linie laufen danach muss der Ball abgegeben werden. Daher nennen manche diese Spieler auch Artilleristen da sie gerne mal den Ball durch den ganzen Raum katapultieren. Frontkämpfer dürfen maximal bis zur gelben Linie mit dem Ball, das heißt im Wortlaut steht das ihre Füße nicht hinter die Linie dürfen, was schon zu einigen sehr gewagten Sprüngen geführt hat. Verteidiger dürfen hingehen maximal bis zu ihrer eigenen roten Linie. Ich könnte sie jetzt noch mit anderen langweiligen Details langweilen das Regelbuch ist dick, aber um das Spiel zu begreifen sollte das bis hier erst einmal reichen. Und nun machen sie das Ding aus Liebchen. Ich hab da eine gute Flasche für uns zurückgestellt.“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fortsetzung der Reihe:&lt;br /&gt;
* 1. [[Esskultur]]&lt;br /&gt;
* 2. [[Esskultur und Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* 3. [[Bunkerball und Resteessen]]&lt;br /&gt;
* 4. [[Esskultur und Ebenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Esskultur</title>
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		<updated>2023-05-31T16:07:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
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&amp;quot;Kochen ist eine lebenswichtige Fähigkeit, die wir verloren haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
- Jamie Oliver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Missmutig blickte ich auf den russverkrusteten Ofen und ärgerte mich, dass ich die Wechsel für die teure Kohle ausgegeben hatte, anstelle des günstigen Brennholzes. Wieder einmal war das Feuer mitten in der Nacht erloschen, dabei hatte ich gehofft, dass die Kohlen zumindest etwas länger Wärme geben würde. Ich lag noch einige Minuten zitternd auf meinem Schlaflager, zusammengerollt in drei Decken. Ich war furchtbar müde, aber ich wusste, dass ich bei dieser Kälte keinen Schlaf mehr finden würde.&lt;br /&gt;
Die Sonne begann grade ihren Aufstieg, weswegen ich beschloss aufzustehen. Vielleicht ließ sich der Morgen heute einmal für etwas nutzen. Nach einigen weiteren Minuten und einiger Überwindung, entwirrte ich mich aus dem Wust an Decken und schlug die Beine über die Kante des Bettes. Mein Kopf fühlte sich schwer an, meine Nase verstopft und mein Kehle ausgetrocknet.&lt;br /&gt;
Ich griff nach der Blechkanne auf dem Ofen und goss etwas lauwarmes Wasser in einen Becher. Wenigstens etwas Wärme an diesem grausigen Morgen. Mein Magen knurrte, aber außer einem Stück harten Brot, das auch auf dem Ofen lag, war nichts mehr übrig. Ach was soll’s? Heute gönn' ich mir auf dem Weg zum Arbeitsvermittler etwas Warmes. Wenn ich früher hingehe, bekomme ich vielleicht eine gute Tagesarbeit, und wenn nicht, dann wohl möglich zwei einfache.&lt;br /&gt;
Ich zog mir einen viel zu großen gestrickten Wollpullover über, der so stank, als hätte ein Gendo darauf geschlafen, aber er leistete mir seit Jahren treue Dienste. Nachdem ich ein weiteres Paar brettharte Socken und mein klammes Paar Stiefel angezogen hatte, warf ich mir den Mantel über und ging hinaus in den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Tageszeit waren immer dieselben Leute auf der Straße. Arbeiter auf dem Weg zu ihrer Schicht in den Manufakturen, Zecher die gestern den Weg nach Hause nicht gefunden hatten und der alte Emel, der seinen Sturzwagen zusammenpackte und nach Hause schob. Ich grüßte ihn mit einem kurzen Nicken als die wenigen Straßenlampen sich abschalteten. Dies war, wie ich finde, eine der schönsten Zeiten des Tages, alles ist noch ruhig, keine schreienden Kinder, rufende Händler oder die üblichen Pöbeleien, weil jemand jemanden angerempelt hat. Jeder war müde, jedem war kalt, jeder kümmerte sich um seinen eigenen Kram.&lt;br /&gt;
Ein paar Straßen weiter gab es schon mehr Betriebsamkeit, hier öffneten die kleinen Händler und Garküchen früh, um den Arbeitern der Nacht- und Frühschichten ihre Waren zu verkaufen. Alles war erhellt von den kleinen Kochfeuern, den grellen Lampen und die kalte Luft erfüllt von den Düften nach Gegrilltem, Gebackenem oder Gebratenem.&lt;br /&gt;
Ich stellte mich an einen kleinen Stand in dem handtellergroße Corokke in siedendem Fett ausgebacken wurden. Für einen Moment genoss ich die Wärme der Kochstelle, bestellte zwei Corrokke und bezahlte die acht Wechsel. So mochte ich sie am liebsten, noch schön heiß, fettig und knusprig. Die Welt sah schon ganz anders aus, wenn man etwas zu beißen hatte, das zumindest zwei dieser Kriterien erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erhofft war der Andrang beim Arbeitsvermittler noch nicht so groß, die meisten Tagelöhner kamen immer erst, wenn die Sonne aufgegangen war. Vorher gab es eh nur die undankbaren, schweren Arbeiten, auf den Baustellen oder in den Manufakturen. Harte Arbeit, zwar für gutes Geld, aber nach nur einem Tag hatte ich mich gefühlt, als hätte man mich verprügelt. Das waren Arbeiten für Leute wie Gehb und Bonn dort drüben, mehr Muskeln als Hirn, die nach jeder Arbeit die ganzen Wechsel für Fleisch, Destillat und... weibliches Fleisch ausgaben.&lt;br /&gt;
Ich verspeiste meine zweite Corrokke, als nach und nach die freien Arbeitgeber eintrafen: Ladenbesitzer, die nur nach Bedarf Tagelöhner brauchten und deswegen keine tägliche Liste an den Arbeitsvermittler schickten. Oder auch solche die sich ihre Arbeiter gerne selbst aussuchen. Es wurden Tätigkeiten ausgerufen, mit Arbeitsdauer, Entlohnung und manchmal auch Vorkenntnissen.&lt;br /&gt;
Es war schon hell, als all die guten Arbeiten vergeben waren, entweder war ich nicht geeignet oder ein anderer war schneller. Ich hatte mich schon abgefunden eine der schlecht bezahlten Hilfsarbeiten bei einem der Händler anzunehmen, als der Arbeitsvermittler die Tätigkeit für einen älteren Herrn in einem sauberen blauen Mantel vorlas:&lt;br /&gt;
Gehilfe, ganztags, 50 Wechsel plus Mahlzeit.&lt;br /&gt;
Was auch immer man als Gehilfe tut, das klang vielversprechend, alleine wegen der Mahlzeit. Ich hob die Hand und ging nach vorne, leider auch einige andere was meine Hoffnung schnell erstickte. Doch der Mann schaute sich jeden von uns an, sein Blick erinnerte mich an den des Spitaliers, bei der letzten Hygienikkontrolle,….&lt;br /&gt;
Er schüttelte nach und nach den Kopf und zeigte dann mit dem Finger auf mich. „Den da.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte sich mir als Hagermann vor und das wir jetzt einige Erledigungen machen würden, bevor wir zu seinem Laden gehen würden. An meinem Namen war er wohl nicht interessiert. Für einen Mann seines Alters war er erstaunlich gut zu Fuß und ging aufrechten Schrittes in Richtung der größeren Marktstraßen. Hier ging ich nur selten durch, weil ich mir die Waren nicht leisten konnte, oder nichts damit anfangen kann. Allerlei Fleisch und Feldfrüchte, Eier, Käse, bereits verarbeitete Wurst. Zum Glück hatte ich schon gegessen sonnst wäre das hier ein einziges Martyrium.&lt;br /&gt;
Hagermann grüsste einen Mann mit blutiger Schürze, der so sehr nach 'Metzer' aussah, wie ein Mann es nur tun konnte: starke Arme, eine Nase die mehr als einmal gebrochen wurde. Der könnte bestimmt nicht nur einen Gendo mit einem Hieb zerteilen. Er drückte mir einige Pakete mit Fleisch in die Hand und erhielt dafür ein gutes Bündel an Wechsel.&lt;br /&gt;
Hagermann sprach während unseres Marsches von Händler zu Händler nicht mit mir. Er sprach hier und da mit einigen Händlern, mal über die Qualität der Waren, mal feilschte er um den Preis, mal führte er auch nur ein belangloses Gespräch über das Wetter oder die Tochter des Bäckers, die so schnell wächst.&lt;br /&gt;
Ich war beladen wie ein Maultier. Pakete mit Fleisch, Brote, Feldfrüchte, sogar solche, wie ich sie weder gesehen noch gegessen hatte. Nur ein Beutel mit Metalldosen, die der Händler als „beste Gewürze Afrikas“ bezeichnete, trug Hagermann selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir entfernten uns mehr und mehr von meiner gewohnten Gegend, die Straßen waren sauberer, die Kabel besser verlegt, die Häuser gemauert und verputzt. Hier wohnten reiche Händler, Advokaten und Manufakturbesitzer. Niemand schenkt hier einer beladenen Lumpengestalt auch nur einen Blick, ausgenommen die Richter die die Straßen kontrollieren.&lt;br /&gt;
„Wir sind da.“ Hagermann deutet auf ein zweistöckiges Gebäude, das mit blauer Tünche gestrichen war. Über der Tür hängt ein Schild auf dem „Hagermanns“ steht.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, was das hier für ein Laden sein soll. Ein Händler ist das hier nicht. Wir gehen durch eine schmale Gasse zum Hintereingang, vor der ein drahtiger junger Mann steht und Pfeife raucht.&lt;br /&gt;
„Gute Ware, Vater?“&lt;br /&gt;
„Es geht, der Kohl ist gut, aber schau dir bitte die Schoten an, die taugen vielleicht nur für die Suppe. Ist das das Kraut das mir Richter Jecken geschenkt hat?“&lt;br /&gt;
Der drahtige junge Mann grinst nur, nimmt noch einen tiefen Zug und reicht die Pfeife dann seinem Vater. „Ich versorge die Waren und bereite schon mal alles für das Morgengeschäft vor, Dante hat die Tee gekocht, bitte wärm dich oben etwas auf, Vater.“&lt;br /&gt;
Hagermann paffte an der Pfeife und sah seinen Sohn missbilligend an. „Ich gehe jeden Morgen zum Markt und bereite danach die Tagesgerichte vor und das seit 22 Jahren, mein Junge!“ Nachdenklich atmet er den Rauch in die kalte Luft aus. „Schick Jurgen zu mir hoch, wir müssen die Kalkulation noch durchgehen, ich komme danach in die Küche.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Sohnes ist Torgen, er ist um einiges gesprächiger, als sein Vater. Er erklärt mir, das das hier ein Speiselokal ist, den Preisen der Gerichte nach, wohl für die hier ansässige Oberschicht. Von den Wechseln, die ich hier für ein Gericht lassen müsste, käme ich gut ein paar Tage hin,….&lt;br /&gt;
Ich kenne Speiselokale auch aus meinem Viertel. Mit langen Tischen, an die sich die Arbeiter stumm sinken lassen. Und man bekommt einen Teller Eintopf oder Pampe vorgesetzt. Für ein paar Wechsel ist man danach immerhin satt.&lt;br /&gt;
Das hier ist was gänzlich anderes. Kleine Tische für vier bis sechs Personen, mit Stühlen und ... Himmel, sind das das Gläser hinter dem Tresen?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torge scheint oft mit Tagelöhnern zu arbeiten, die Regeln sind strikt und eindeutig: Immer saubere Hände; tu nur, was man dir sagt; wenn du’s nicht verstehst, frag nach; stehle kein Essen!&lt;br /&gt;
Ich stand noch nie in einer richtigen Küche. In der Mitte stehen große Herde, die bereits befeuert wurden. An der Wand ein großer Ofen. Es ist mehr als warm. An den Herden stehen bereits andere junge Männer, die schon mit allerlei Töpfen und Pfannen hantieren. Torge schickt mich wieder raus in die Kälte, soll mich gründlich waschen und bei der Gelegenheit gleich Wasser holen. Ich bemühe mich, den Dreck unter den Fingernägeln loszuwerden, bis meine Finger durch die Kälte fast zu taub waren, um den Eimer zu tragen. Wieder in der Wärme stellt mich Torge vor ein Holzbrett auf dem ein Haufen Fleischreste liegt.&lt;br /&gt;
„Was Simples für den Anfang: Alles einfach ganz, ganz klein hacken. Bekommst du das hin? Schneid dich nicht, das Messer ist scharf.“ Er überlässt mich meiner Arbeit und ich finde, ich kann recht zufrieden sein. Ich stehe im Warmen, habe keine schwierige Aufgabe,….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür geht auf und eine junge Frau kommt herein, das Haar kurz und braun. „Richter Jecken ist da und möchte frühstücken. Ein Kräuteromlett, Röstbrot, und diese scharfe Wurst die er so mag!“&lt;br /&gt;
Jeder scheint zu wissen, was er zu tun hat, niemand stürzt hektisch umher. Wurst und Eier werden in Pfannen geworfen, Brot auf den Grillrost gelegt und keine 5 Minuten später trägt die junge Frau einen Teller nach draußen. Ich beobachte das effiziente Treiben, es werden Dinge bestellt und dann zubereitet, gelegentlich schaut Torge zu mir rüber, aber ich hacke hier nur Fleisch klein.&lt;br /&gt;
„So gut, saubere Arbeit, jetzt schütte alles in den großen Topf da drüben, dann erklär ich dir, wie es weiter geht.“&lt;br /&gt;
Einer der jungen Männer hatte den Topf vor einigen Minuten auf das Feuer gewuchtet, als ich vorsichtig das Brett mit den Fleisch hinein gab, stieg mir der Duft von gutem purgischem Öl in die Nase, das schon im Topf war. Ich briet das Fleisch an und sollte alles oft durchmengen, damit nichts anbrennt. Torge gab zwischendurch einige Gewürze hinzu, sowie eine große Handvoll gehacktem Knoblauch. Zuletzt schüttete er eine Flasche mit dunkler Flüssigkeit hinein bei dem es sich um ein Bier handeln musste.&lt;br /&gt;
„Das ist eine Flasche 'Schwarzer Richter', bekommt man nur, wenn man sich mit den hiesigen Advokaten gut versteht.“ Verriet er mir mit einem Grinsen. „Aber da die hohen Herren ja eh jeden Tag hier essen,…“&lt;br /&gt;
Der Duft, der dem Gemisch entstieg, war jedenfalls unglaublich, und als Torge mir einen Löffel zum probieren anbot, stellte ich fest, das auch der Geschmack einfach traumhaft war.&lt;br /&gt;
„Und was sagst du?“&lt;br /&gt;
Erschrocken zuckte ich zusammen, als es die Stimme von Hagermann war, der mich dies fragte. Für einen Moment bekam ich Panik, dass man mich unbezahlt entlassen könnte, weil ich ja nichts essen sollte. Doch in Hagermanns Blick lag nur ruhiges Interesse und immerhin hatte mir Torge den Löffel gegeben.&lt;br /&gt;
„Ähm..., ja es ist sehr gut, … vielleicht noch etwas länger einkochen lassen und etwas mehr Salz?“ Himmel, was red' ich da? Jetzt schmeißt er mich raus …&lt;br /&gt;
Hagermann nahm ruhig einen Löffel zur Hand und probierte. „Er hat völlig recht“, sagte er in völlig gelassenem Ton. „Aber ihr habt das Bier auch eben erst rein geschüttet, das muss noch etwas ziehen. Dick es bitte mit etwas Mehl an und salze etwas nach. Wenn es fertig ist, gib ihm eine Portion mit Knödeln, dann hab ich ihn aus dem Weg, wenn ich mit den Jungs die Tagesgerichte bespreche.“ Dann ging Hagermann zu dem Mann, der Dante sein musste, welcher grade das Fleisch, das ich getragen hatte, auspackte.&lt;br /&gt;
Torge grinste mich wieder an und klopfte mir auf den Rücken. „Nun steh nicht da, als hättest du 'ne Elster gratis oben ohne gesehen, rühr den Topf um.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht das als Spezialität des Hauses beworben wurde, nannte sich schlicht 'Schwarzer Richter mit Klößen' und erfreute sich bei der Kundschaft anscheinend so großer Beleibtheit, das man es für satte 17 Wechsel verkaufte und dazu gab es nicht mal ein Glas Wasser umsonst! Ich konnte fast den Geschmack nicht genießen, weil ich nicht fassen konnte, dass jemand für einen Schlag dieser dicken Fleischsauce mit zwei fetten Knödeln so viel Geld ausgibt. Bei der Fresshalle um die Ecke bekomme ich so was für 5, allerdings weiß ich auch nicht was da drin ist … bzw. will es wohl lieber nicht wissen.&lt;br /&gt;
Man hatte mich auf die Treppe in den oberen Stock verfrachtet, damit ich aus dem Weg bin. Dem Treiben in der Küche nach, hätte ich eh nur im Weg gestanden. Es war bereits Mittag und den Geräuschen aus dem Speiseraum nach, war es sehr voll.&lt;br /&gt;
Dantes Kopf erscheint am Fuße der Treppe. „Bist du fertig? Pause ist vorbei. Geh raus in den Hof und hol Wasser, Torge hat dir den Topf in die Spülecke gestellt, zusammen mit ein paar anderen Sachen.“&lt;br /&gt;
Hastig nahm ich die letzten Bissen, Dante war anscheinend von der harscheren Sorte. In der Spülecke schüttete ich den Eimer in den großen Topf, in dem zudem ein paar Pfannen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte grade den großen Topf auf das Abtropfgitter gestellt als Dante zu mir kam. „Ich sehe, du hast sogar den Russ von den Böden gekratzt, gut mitgedacht. Wasch dir die Hände und dann geh in den Speiseraum, Lara brauch Hilfe.“&lt;br /&gt;
Der Speiseraum war nach dem regen Treiben nun überraschend leer, nur an einem Ecktisch saßen drei gut gekleidete Herren und aßen ein Gericht mit einer dicken Scheibe Fleisch.&lt;br /&gt;
Lara stellte sich als Hagermanns Tochter heraus, jünger als Torge, gutaussehend, fast niedlich, aber eine junge Frau, die anpacken konnte.&lt;br /&gt;
Ich sollte alle Tische abräumen und dann abwischen. Auf meine Frage, wo all die Leute hin wären, erklärte sie mir, das nach dem Mittagsgeschäft bis Abends nicht viel los sei. Die würden alle in die Teestuben oder Kaffeehäuser gehen. &amp;quot;Deftig gegessen wird erst wieder, wenn die Sonne untergegangen ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Man hielt mich beschäftigt, mit putzen, und dem Kleinschneiden verschiedene Feldfrüchte. Zwischendurch bekam ich eine Scheibe in fett gebackenes Brot mit scharfer Wurst.&lt;br /&gt;
Torgen zog mich kurz vor Sonnenuntergang nach draußen, wo er sich eine Pfeife stopfte. „Na, das ist doch alles ganz einfach oder?“&lt;br /&gt;
„Ich hatte schon schwierigerer Arbeiten, ja.“&lt;br /&gt;
„Vater scheint zufrieden mit dir zu sein. 'Mal einer, der sich nicht gleich dumm anstellt und alles isst, was rum liegt'. Das ist ein großes Kompliment wenn er das sagt.“&lt;br /&gt;
Ich konnte nur verlegen lächeln. Es machte mich schon ein wenig trübselig, wenn ich daran dachte. morgen wieder eine undankbarere Arbeit machen zu müssen.&lt;br /&gt;
Die Tür flog auf und Lara stürmte heraus und zog ihrem Bruder die Pfeife aus dem Mund. Sie zog ein paar Mal kräftig und setzte sich dann wütend auf eine Kiste.&lt;br /&gt;
„Dante?“&lt;br /&gt;
„Ja Dante! Wer wohl sonst!“ Sie nahm Torgen die Zündhölzer ab und entzündete die Pfeife neu, die sie vor Wut ausgeraucht hatte. Sie paffte wütend vor sich hin.&lt;br /&gt;
„Du musst wissen, dass die sich mindestens einmal die Woche so zoffen.“ Verriet mir Torgen. „Dante muss sich immer als Chef aufspielen. Immer wenn Vater oder ich nicht da sind, will er das Ruder an sich reißen. Und grade mein kleines aufbrausendes Schwesterlein mag das gar nicht, vor allem wenn er ihr sagen will, wie's im Speiseraum zu laufen hat.“ Lara funkelte ihren Bruder nur böse an während sie weiter an der Pfeife paffte.&lt;br /&gt;
Erneut ging die Tür auf und Dante erschien mit einer Miene grenzenloser Unzufriedenheit. „Du! Rein, der Chef will dich sprechen!“ Ich hatte damit gerechnet, dass er Lara meinen würde, aber er deutete mit seinem Finger auf mich.&lt;br /&gt;
Ein wenig schuldbewusst, weil ich ja faul rum gehangen hatte, flitzte ich zurück in die Küche. Hagermann stand mit dem Mann, der wohl Jurgen sein musste, am Ofen und schien wenig erfreut, weil aus dem Ofen schwarzer Qualm kam. „Du erinnerst dich, wo wir überall auf dem Markt waren, heute Morgen?“&lt;br /&gt;
Ich nickte nur, hatte ich etwas falsch gemacht?&lt;br /&gt;
„Geh zu dem Händler, der diese großen roten Kürbisse verkauft, gleich neben dem, bei dem ich die Gewürze gekauft habe. Er heißt Sanke, mieser balkhanischer Halsabschneider,… Sag, du kommst von mir und kauf acht Kürbisse, möglichst groß und rot. Er wird 35 Wechsel von dir haben wollen, aber du gibst ihm nur 25, weil er weiß, das ich mich nicht linken lasse. Klar?!“&lt;br /&gt;
Wieder nickte ich nur und nahm das Bündel Wechsel entgegen.&lt;br /&gt;
„Und jetzt beeil dich. Los!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanke war ein schlecht rasierter Balkhaner, der andauernd auf irgendwelchen Gewürznelken herumkaute. Er verlange, wie erwartet 35 und auch als ich mehrmals betonte das ich von Hagermann komme, ließ er sich nicht beeindrucken.&lt;br /&gt;
„Jetzt hör mir mal zu, du balkhanischer Halsabschneider, der olle Dante hat die Nachspeise für heute Abend verbrennen lassen und nun müssen wir uns was neues überlegen. Richter Jecken kommt heute zum Essen und wenn wir ihm nicht zumindest süße Kürbispasteten anbieten können, dann haben wir und somit du, mehr Ärger am Hals, als ein Orgiast in einem jehammedanischen Badehaus!“&lt;br /&gt;
Sanke fielen vor Erstaunen die Nelken aus dem Mund.&lt;br /&gt;
Das konnte nicht gut gehen, was hab ich mir nur gedacht, so einen Wirbel zu machen, alle schauen auf uns und gleich sticht mich dieser Händler ab,…&lt;br /&gt;
„Aber hey, sag das doch gleich ... meinem alten Freund Hagermann helfe ich doch gerne aus. Hier nimm 8 Kürbisse für 25, ach was sagen wir 20 und grüß den alten Mann schön von mir, ja?!“ Hastig sammelte der Händler die Kürbisse in einen Sack und war sehr daran interessiert mich schnell loszuwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Hagermann das Geld geben wollte, sah er mich verwundert an, aber ich erklärte ihm, dass der Händler förmlich darauf bestand und ich Grüße ausrichten sollte.&lt;br /&gt;
Er nahm es achselzuckend hin. Es gab jetzt wichtigeres: die Nachspeise war wirklich verbrannt und es musste Ersatz gemacht werden, denn die ersten Gäste waren schon im Speiseraum. Ich sollte die Kürbisse waschen und dann in Würfel schneiden. Torge kochte alles in einem Topf mit Zucker ein, während Dante Teig ansetzte. Dante ließ lautstark vernehmen, dass das alles zu lange dauern würde, eine süße Suppe würde viel schneller gehen. Er ließ keinen Zweifel daran, das alles viel besser laufen würde, wenn er die Kommandos geben würde.&lt;br /&gt;
Hagermann kam in die Küche und rief zur Ordnung. Aber leider hatte Dante recht, alleine die Zeit im Ofen würde zu viel Zeit kosten und jemand müsste die ganze Zeit darauf achten.&lt;br /&gt;
„Und wenn wir Teigtaschen formen und in Wasser kochen?“ Stille trat ein wie ein Hammerschlag und ich blickte mich um, wer das gesagt hatte. Dummerweise war ich es selbst.&lt;br /&gt;
„Du willst Pasten kochen? Sag mal bist du von allen guten Geistern verlassen? Was fällt dir ein?“ Ich trat zurück, aus Angst Dante würde über mich herfallen, doch Hagermann schritt ein.&lt;br /&gt;
„Beruhige dich Dante, wie genau meinst du das, junger Mann?&lt;br /&gt;
„Ähm, ... na ja man nimmt ein rundes Stück Teig, belegt es mit Kürbis und formt ein Bällchen das oben geschlossen wird. Wenn man das fest zumacht, geht es nicht auf, der Kürbis ist bereits gar und der Teig braucht nicht lange, bis er durch ist. Ich hab das in einer kleinen Garküche gesehen, da füllt er das mit wilden Beeren und gießt süße Milch darüber. Das ähm,… schmeckt ganz gut…“&lt;br /&gt;
„Gut, das machen wir, Dante mach weiter den Teig und halt einfach mal deine Schnauze, Torgen hol alle großen Töpfe und setz Wasser auf, ich gehe nachsehen, was wir an Milch haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter Jencken setze das Weinglas ab und rieb sich den Bauch. „Alter Freund, das war mal wieder ein Gaumenschmaus, ich werde mir wohl mal wieder eine weitere Hose nähen lassen müssen.“&lt;br /&gt;
„Zuviel der Ehre, ich freue mich, das es Ihnen und Ihren Kollegen geschmeckt hat.“ In Gedanken erfreute sich Hagermann an dem Bündel Wechsel das mehr als ausreichend für das opulente Mahl sein sollte.&lt;br /&gt;
„Aber am besten fand ich heute diese kleinen süßen Klöße, die solltest du auf die Karte nehmen, die waren einfach hervorragend. Egal welcher deiner Jungs auf die Idee kam, gib ihm hier den 20er extra, er hat’s sich verdient.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spülte grade die Töpfe aus, als Torge mir anerkennend auf den Rücken klopfte und mir 70 Wechsel in die Hand drückte. „Mann, da hast du aber ganz schön Dusel gehabt. Dante ist stinksauer, Vater ist zufrieden. Schöner kann ein Abend nicht sein. Und ich soll dir sagen, das du morgen etwas früher da sein sollst, Jurgen zeigt dir, wie wir das Morgengeschäft vorbereiten, bevor du mit Vater wieder auf den Markt gehst.“&lt;br /&gt;
Ich sah erst das Geld in meiner Hand an und dann Torge und konnte nicht so recht fassen was er mir da sagen wollte. „Ähm ... ich soll also morgen wieder kommen?“&lt;br /&gt;
„Ja, ab morgen hast du eine der besten Arbeiten in der ganzen verdammten Stadt. Ach, und wie zum Sichelschlag heißt du eigentlich?“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Fortsetzung der Reihe:'''&lt;br /&gt;
* 1. [[Esskultur]]&lt;br /&gt;
* 2. [[Esskultur und Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* 3. [[Bunkerball und Resteessen]]&lt;br /&gt;
* 4. [[Esskultur und Ebenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Esskultur_und_Stadtleben&amp;diff=203</id>
		<title>Esskultur und Stadtleben</title>
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		<updated>2023-05-31T16:07:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Scallen&lt;br /&gt;
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__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prolog - Schlafende Hunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war noch früh am Morgen, als ich das Lokal durch die Hintertür betrat. Ich genoss diese kleinen Momente bevor die Hektik des Alltags begann. Ich legte schon einmal Zunder und Holz in die Herde, und befeuerte den kleinen Herd, um Teewasser zu kochen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und dann stand er in der Tür.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was willst du so früh hier?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache meine Arbeit, Dante. Und im Gegensatz zu dir nicht, um mich einzuschleimen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das war etwas hart für den frühen Morgen, aber ich hatte wohl einfach die Schnauze voll.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du und dich nicht einschleimen?! Das ich nicht lache.&amp;quot; fuhr mich Dante an. &amp;quot;Du hängst dauernd mit Torge rum, redest mit Jurgen über Rezepte, der Alte redet sogar mit dir, wenn ihr auf dem Markt seid, und Lara,.. Lara...&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante redete sich bereits in Rage.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nur ein dreckiger Lump von der Straße, du solltest nicht mal in den Fresshallen die Scheiße umrühren dürfen!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich wollte mich von Dantes Zorn nicht anstecken lassen, aber so ließ ich nicht mir mir reden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht liegt das daran, das ich gut mache, was ich tue, vielleicht bin ich ein netter Kerl, vielleicht behandle ich Lara nicht wie eine Dienstmagd!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante glühte vor Zorn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht würde deine Hure von Mutter noch leben, wenn du ihr was Tolles gekocht hättest!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Nachhinein weiß ich nicht mehr genau, wie es abgelaufen ist. Ich schlug zu, ich schlug zu, bis seine Nase brach, bis seine Augen anschwollen und ich schlug weiter, bis meine Faust schmerzte. Schwer atmend saß ich auf dem Boden und spürte, wie mir die Tränen über das Gesicht liefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante sah furchtbar aus. Aber er atmete noch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weißt du, wer meine Mutter war? Weißt du, wer mein Vater war? Sie waren Niemand, einfache Leute die jeden Tag gearbeitet haben um mich und meinen Bruder durchzukriegen. Mein Vater machte die beste Schrotterpfanne im ganzen Schwarzwandviertel. Jeden Tag baute er seinen Stand auf. Meine Mutter schnitt die Knollen, und zusammen verkauften Sie mehr, als alle anderen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Keiner von uns musste hungern im Gegensatz zu vielen anderen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Abends etwas übrig blieb hat mein Vater Portionen verschenkt. Hörst du, Dante? Verschenkt! An die, die den ganzen Tag nichts zu beißen hatten! Gott ich habe dich Essen wegwerfen sehen! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja ich bin ein Lump von der Straße, ich weiß was es bedeutet Entbehrungen durchzustehen. Ich bin in einem Schuppen groß geworden, nicht in einem Haus im Oberviertel. Ja meine Eltern sind tot. Mein Bruder auch. Ich habe die letzten Jahre alleine zugebracht. Ich habe hier etwas gefunden das sich lohnt. Du weißt das nicht zu schätzen. Ich schon.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es tat gut das alles einmal raus zu lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie,..wie sind sie gestorben..?&amp;quot; brachte Dante durch blutige Lippen hervor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann ich nicht mal genau sagen. Ich brachte am Morgen einen neuen Sack Knollen zum Stand, da waren alle drei schon tot. Irgendwer ballerte, warum auch immer um sich und traf die falschen. Meine Eltern, mein Bruder und drei weitere Leute starben.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stumm saßen wir in der Küche während das Teewasser überkochte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stand auf und tränke einen Lappen in kalten Wasser, um ihn Dante aufs Gesicht zu legen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sag dir was: wenn die anderen kommen, sage ich ihnen, du wurdest auf dem Weg zur Arbeit überfallen. Ich sage Hagermann, du brauchst ein paar Tage Ruhe und wenm du wieder da bist, machen wir einfach weiter, als wäre das alles nie passiert. Verstanden?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante brachte undeutlich seine Zustimmung zum Ausdruck, während ich ihn auf einen Stuhl hievte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Morgen nieselte es und ich zog den Kragen meines Mantels enger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heute suchst du einen aus.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie sicher, Herr Hagermann?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich denke, du weißt, worauf es ankommt. Was sagst du zu dem mit dem grünen Hut?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, dem Dreck am Hals nach, ist waschen nicht sein Ding.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut und der Kleine, mit den zu großen Schuhen?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Besser, aber zu klein, um an die Spüle ran zukommen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Richtig. Und was meinst du?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Mann mit dem Bart, etwas älter, aber für die frühe Stunde steht er gut aufrecht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder die Frau mit dem Zopf, sauber, gute Zähne, ..&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heuer den Mann an, für den üblichen Preis. Bei dem Busen hab ich Angst, das die Küche untergeht. Aber frag sie ob sie kellnern kann.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja Herr Hagermann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war überraschend warm an diesem Abend und ein paar letzte Gäste saßen bei geöffnetem Fester im Speiselokal und aßen die Reste der heutigen Nachspeise.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und du bist sicher, das nichts mehr da ist Arren?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid Herr Weister, ich habe die Nachspeise selbst zubereitet und das war der letzte Rest.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hach ja, alles Gute ist eben endlich,... machst du mir noch einen kleinen Kräuterschnaps? Dann komm ich besser heim.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lara wird ihnen einen bringen, ich muss zurück in die Küche und aufräumen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, immer viel zu tun....&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg in die Küche blieb ich am Tresen stehen und beobachtete Lara dabei, wie Sie unter dem Tresen aufräumte. Ich mochte es, wenn sie Ihre Haare zu einem kleinen Zopf gebunden hatte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wasn?&amp;quot; fragte sie, während sie mich von unten mit hochgezogenen Augenbrauen ansah.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ähm, machst du bitte Herrn Weister noch einen Kräuterschnaps und kassierstt dann ab?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klar, wenn du aufhörst, mir in die Bluse zu schauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was? Ich ... ich hab doch gar nicht...?!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lachend erhob sie sich und klopfte sich den Schmutz von der Schürze.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War doch nur ein Spaß. Im Gegensatz zu unserer neuen Aushilfe zieh ich mich ordentlich an. Na ja, immerhin lassen mich die Kerle etwas in Ruhe, wenn Sie bedient.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch immer schmunzelnd goss sie den Kräuterschnaps in einen kleinen Metallbecher. Als sie um den Tresen herum ging und zum Tisch von Herrn Weister, betrachtete ich noch kurz, wie schön ihr schlichter grauer Rock heute saß. Ja sehr ordentlich, grinste ich in mich hinein und ging in die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne ging bereits unter, als ich in Hagermanns Büro im ersten Stock wartete. Der alte Mann setzte sich in seinen gepolsterten Stuhl, sichtlich erschöpft von heutigen Tag. Er Griff in eine Schatulle unter dem Schreibtisch und zählte meinen Lohn ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weißt du wie es Dante geht?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es geht ihm schon wieder ganz gut, Herr Hagermann. Er fragt, wann er wieder zur Arbeit kommen darf.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder sah mich Hagermann mit diesem Blick an. Ahnte er etwas? Wusste er etwas?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er soll sich ruhig etwas ausruhen, noch schaffen wir es ohne ihn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie geht es deiner Hand? Torge meinte, du hättest dich beim Tragen einer Kiste verletzt?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne es zu wollen, versteckte ich meine geschundene Hand unter dem Tisch, er wusste es!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Arren, ich war nicht immer ein Koch, ich habe meine Fäuste auch schon am Gesicht eines Anderen blutig geschlagen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schuldbewusste blickte ich zu Boden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe, ihr habt eure Differenzen nun beigelegt. Ich kann es mir nicht leisten, einen von euch beiden zu verlieren.&amp;quot; Sagte er knapp und legte mir meinen Lohn auf den Tisch. Ich schloss leise die Tür hinter mir. Das schlechte Gewissen lag mir schwer im Magen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür vor mir war einen Spalt offen und ein brauner Schopf und ein Augenpaar beobachten mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alles ok bei dir?&amp;quot; fragte mich Lara vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich rang mir ein Lächeln ab. &amp;quot;Na ja, geht schon.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schloss sie ihre Zimmertür und trat den Meter zu mir heran. Vorsichtig sah sie zur Bürotür ihres Vaters, dann drückte sie sich kurz an mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Besser?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot; brachte ich verlegen hervor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja, wir sehen uns ja dann morgen wieder, machs gut.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schon war sie wieder in ihren Zimmer verschwunden. Ich stand alleine im Flur und spürte noch immer ihre sanfte Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey Arren, jetzt wo du so viel Kohle verdienst, kannste mir ja mal einen ausgeben oder?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schrei hier nicht so rum, Hert ... Sonst bekommen wir noch Ärger. Und so viel Geld verdiene ich nun auch nicht.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ha! Na, immer noch mehr, als ich in der Manufaktur!&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hert stürzte seinen Becker Destillat runter und knallte ihn auf den Tisch. Es war ein schöner Abend, also hatte ich beschlossen noch nicht nach Hause zu gehen und hatte mich für einen Absacker ins Kress gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kress war eine kleine Kneipe im Hinterhof eines Schneiders. Ein kleines Fleckchen Ruhe in dieser turbulenten Stadt. Der Wirt Kresstopher hatte sich vor Jahren eine Frau mit üppigen Vorbau zugelegt und seine Arbeit im Walzwerk aufgegeben, um nun lasches Bier und Destillat auszuschenken. Ich saß mit meinem alten Kumpel Hert im Hof, beim Licht einer Talgkerze und trank ein Bier.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hert und ich kannten uns schon ewig, ein derber Bursche, der einem peinlich wurde, wenn er zu viel trank. Nüchtern konnte man sich aber immer auf ihn verlassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was starrst du so gedankenverloren in die Kerze, Arren? Hattest du einen harten Tag?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was? Oh, ja das hatte ich...&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mann, mann. Kaum hast du ne feste Arbeit, wirst du langweilig. Du gukst ja nich mal hin, wenn Gabbi sich vorbeugt.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, mir geht eben was anderes im Kopf rum.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa die Kleine von der du immer erzählst? He he, dachte ich's mir doch. Wollte ja immer mal bei dir reinschauen und die Süße mal selber sehen, aber mich Flegel lasst ihr nicht mal in die Nähe eurer feinen Bude, was?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey ja, red nicht so, sie ist kein Püppchen zum angaffen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tschuldige, tschuldige, wollte dein zukünftiges Frauchen nicht schlechtreden.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Soweit wird es nie kommen. Ihr Vater bringt mich um, wenn ich was versuche, oder noch schlimmer er wirft mich raus.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he, du alter Schwerenöter. Na ja, ich mach dann mal los, muss morgen früher da sein, der Vorarbeiter hat mich auf dem Kieker. Komm gut heim Arren.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du auch Hert.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gedankenverloren saß ich noch eine Weile da und trank mein Bier. Vor einigen Monaten ärgerte ich mich über die Qualität der Heizkohle, doch nun wurde das Leben kompliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Epilog - Hartgummi und Stahlbeton==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johlend drängten sich die Hellvetier um das kleine Empfangsgerät. Die Stimmung in der kleinen Kneipe ist aufgeladen und mehr und mehr Bürger hören dem Spiel zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;...Der Ball prallt an der linken Wand ab, Messing fängt ihn, gibt ab an Türmann, Türmman wirft und...nein, knapp vorbei, Kader 45 muss sich ran halten, die Uhr läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen, es wird nun wirklich spannend. Noch knapp eine Minute und Kader 45 siegt über VK23 (Versorgungskader23). Der Ball rollt über die grüne Linie, Bohlstieg und Tremmel geraten beim Versuch ihn zu greifen aneinander. Greif schnappt ihn sich, er läuft, vorbei an Messing, lässt ihn stehen, wie eine leere Flasche Destillat. Greif wirft,.... oooooh, Tellhelm fängt ihn ab und katapultiert ihn weit über die rote Markierung und Tellhelm läuft wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Günther prellt den Ball gekonnt zurück zu Tellhelm, Tellhelm wirft den Ball gegen die rechte Wand und... oh nein DAS muss weh getan haben, Brezler liegt am Boden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen, Brezler war nie ein hübscher Kerl, aber jetzt schaut er noch schlimmer aus, falls das möglich ist. Der Ball hüpft und ... ach du liebe Güte, hoffentlich trug Kleist seinen Sackschutz, der Ball ist nun an der gelben Linie, Tellhelm greift ihn sich, vor ihm steht nur noch Ukolov, der Bär aus TR3, Tellhelm wirft und abgewehrt! Nein, was war das? Der Ball landete auf Ukolovs Brust und drückt ihm die Luft aus der Lunge. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tellhelm springt! Er hat den Ball! Er wirft! Er trifft! Er trifft, du meine Güte, was bedeutet das?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, nun gehen die Sirenen los. OMEGARUNDE!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen: Dank Jochmann Tellhelm steht der VK23 kurz vor den großen Sieg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bleiben Sie dran, die Spieler setzen bereits ihre Gasmasken auf,....&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Fortsetzung der Reihe:'''&lt;br /&gt;
* 1. [[Esskultur]]&lt;br /&gt;
* 2. [[Esskultur und Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* 3. [[Bunkerball und Resteessen]]&lt;br /&gt;
* 4. [[Esskultur und Ebenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Esskultur_und_Stadtleben&amp;diff=202</id>
		<title>Esskultur und Stadtleben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Esskultur_und_Stadtleben&amp;diff=202"/>
		<updated>2023-05-31T16:05:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Fanwork |NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Scallen |QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum |INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt; __NOTOC__  ==Prolog - Schlafende Hunde==  Es war noch früh am Morgen, als ich das Lokal durch die Hintertür betrat. Ich genoss diese kleinen Momente bevor die Hektik des Alltags begann. Ich legte schon einmal Zunder und Holz in die Herde, und befeuerte den kleinen Herd, um Teewasser zu kochen. &amp;lt;br /&amp;gt; Und dan…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Scallen&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum&lt;br /&gt;
|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Prolog - Schlafende Hunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war noch früh am Morgen, als ich das Lokal durch die Hintertür betrat. Ich genoss diese kleinen Momente bevor die Hektik des Alltags begann. Ich legte schon einmal Zunder und Holz in die Herde, und befeuerte den kleinen Herd, um Teewasser zu kochen. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und dann stand er in der Tür.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was willst du so früh hier?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich mache meine Arbeit, Dante. Und im Gegensatz zu dir nicht, um mich einzuschleimen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das war etwas hart für den frühen Morgen, aber ich hatte wohl einfach die Schnauze voll.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du und dich nicht einschleimen?! Das ich nicht lache.&amp;quot; fuhr mich Dante an. &amp;quot;Du hängst dauernd mit Torge rum, redest mit Jurgen über Rezepte, der Alte redet sogar mit dir, wenn ihr auf dem Markt seid, und Lara,.. Lara...&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante redete sich bereits in Rage.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du bist nur ein dreckiger Lump von der Straße, du solltest nicht mal in den Fresshallen die Scheiße umrühren dürfen!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich wollte mich von Dantes Zorn nicht anstecken lassen, aber so ließ ich nicht mir mir reden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht liegt das daran, das ich gut mache, was ich tue, vielleicht bin ich ein netter Kerl, vielleicht behandle ich Lara nicht wie eine Dienstmagd!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante glühte vor Zorn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Vielleicht würde deine Hure von Mutter noch leben, wenn du ihr was Tolles gekocht hättest!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Nachhinein weiß ich nicht mehr genau, wie es abgelaufen ist. Ich schlug zu, ich schlug zu, bis seine Nase brach, bis seine Augen anschwollen und ich schlug weiter, bis meine Faust schmerzte. Schwer atmend saß ich auf dem Boden und spürte, wie mir die Tränen über das Gesicht liefen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dante sah furchtbar aus. Aber er atmete noch.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weißt du, wer meine Mutter war? Weißt du, wer mein Vater war? Sie waren Niemand, einfache Leute die jeden Tag gearbeitet haben um mich und meinen Bruder durchzukriegen. Mein Vater machte die beste Schrotterpfanne im ganzen Schwarzwandviertel. Jeden Tag baute er seinen Stand auf. Meine Mutter schnitt die Knollen, und zusammen verkauften Sie mehr, als alle anderen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Keiner von uns musste hungern im Gegensatz zu vielen anderen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wenn Abends etwas übrig blieb hat mein Vater Portionen verschenkt. Hörst du, Dante? Verschenkt! An die, die den ganzen Tag nichts zu beißen hatten! Gott ich habe dich Essen wegwerfen sehen! &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja ich bin ein Lump von der Straße, ich weiß was es bedeutet Entbehrungen durchzustehen. Ich bin in einem Schuppen groß geworden, nicht in einem Haus im Oberviertel. Ja meine Eltern sind tot. Mein Bruder auch. Ich habe die letzten Jahre alleine zugebracht. Ich habe hier etwas gefunden das sich lohnt. Du weißt das nicht zu schätzen. Ich schon.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es tat gut das alles einmal raus zu lassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wie,..wie sind sie gestorben..?&amp;quot; brachte Dante durch blutige Lippen hervor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Das kann ich nicht mal genau sagen. Ich brachte am Morgen einen neuen Sack Knollen zum Stand, da waren alle drei schon tot. Irgendwer ballerte, warum auch immer um sich und traf die falschen. Meine Eltern, mein Bruder und drei weitere Leute starben.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Stumm saßen wir in der Küche während das Teewasser überkochte. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich stand auf und tränke einen Lappen in kalten Wasser, um ihn Dante aufs Gesicht zu legen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich sag dir was: wenn die anderen kommen, sage ich ihnen, du wurdest auf dem Weg zur Arbeit überfallen. Ich sage Hagermann, du brauchst ein paar Tage Ruhe und wenm du wieder da bist, machen wir einfach weiter, als wäre das alles nie passiert. Verstanden?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dante brachte undeutlich seine Zustimmung zum Ausdruck, während ich ihn auf einen Stuhl hievte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Stadt==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem Morgen nieselte es und ich zog den Kragen meines Mantels enger.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heute suchst du einen aus.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Sind sie sicher, Herr Hagermann?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja, ich denke, du weißt, worauf es ankommt. Was sagst du zu dem mit dem grünen Hut?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Nein, dem Dreck am Hals nach, ist waschen nicht sein Ding.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Gut und der Kleine, mit den zu großen Schuhen?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Besser, aber zu klein, um an die Spüle ran zukommen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Richtig. Und was meinst du?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Mann mit dem Bart, etwas älter, aber für die frühe Stunde steht er gut aufrecht.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Oder die Frau mit dem Zopf, sauber, gute Zähne, ..&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Heuer den Mann an, für den üblichen Preis. Bei dem Busen hab ich Angst, das die Küche untergeht. Aber frag sie ob sie kellnern kann.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja Herr Hagermann.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war überraschend warm an diesem Abend und ein paar letzte Gäste saßen bei geöffnetem Fester im Speiselokal und aßen die Reste der heutigen Nachspeise.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Und du bist sicher, das nichts mehr da ist Arren?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tut mir leid Herr Weister, ich habe die Nachspeise selbst zubereitet und das war der letzte Rest.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hach ja, alles Gute ist eben endlich,... machst du mir noch einen kleinen Kräuterschnaps? Dann komm ich besser heim.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Lara wird ihnen einen bringen, ich muss zurück in die Küche und aufräumen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Jaja, immer viel zu tun....&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dem Weg in die Küche blieb ich am Tresen stehen und beobachtete Lara dabei, wie Sie unter dem Tresen aufräumte. Ich mochte es, wenn sie Ihre Haare zu einem kleinen Zopf gebunden hatte.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Wasn?&amp;quot; fragte sie, während sie mich von unten mit hochgezogenen Augenbrauen ansah.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ähm, machst du bitte Herrn Weister noch einen Kräuterschnaps und kassierstt dann ab?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Klar, wenn du aufhörst, mir in die Bluse zu schauen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was? Ich ... ich hab doch gar nicht...?!&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lachend erhob sie sich und klopfte sich den Schmutz von der Schürze.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;War doch nur ein Spaß. Im Gegensatz zu unserer neuen Aushilfe zieh ich mich ordentlich an. Na ja, immerhin lassen mich die Kerle etwas in Ruhe, wenn Sie bedient.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noch immer schmunzelnd goss sie den Kräuterschnaps in einen kleinen Metallbecher. Als sie um den Tresen herum ging und zum Tisch von Herrn Weister, betrachtete ich noch kurz, wie schön ihr schlichter grauer Rock heute saß. Ja sehr ordentlich, grinste ich in mich hinein und ging in die Küche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sonne ging bereits unter, als ich in Hagermanns Büro im ersten Stock wartete. Der alte Mann setzte sich in seinen gepolsterten Stuhl, sichtlich erschöpft von heutigen Tag. Er Griff in eine Schatulle unter dem Schreibtisch und zählte meinen Lohn ab.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Weißt du wie es Dante geht?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Es geht ihm schon wieder ganz gut, Herr Hagermann. Er fragt, wann er wieder zur Arbeit kommen darf.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wieder sah mich Hagermann mit diesem Blick an. Ahnte er etwas? Wusste er etwas?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Er soll sich ruhig etwas ausruhen, noch schaffen wir es ohne ihn.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wie geht es deiner Hand? Torge meinte, du hättest dich beim Tragen einer Kiste verletzt?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ohne es zu wollen, versteckte ich meine geschundene Hand unter dem Tisch, er wusste es!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Arren, ich war nicht immer ein Koch, ich habe meine Fäuste auch schon am Gesicht eines Anderen blutig geschlagen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Schuldbewusste blickte ich zu Boden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich hoffe, ihr habt eure Differenzen nun beigelegt. Ich kann es mir nicht leisten, einen von euch beiden zu verlieren.&amp;quot; Sagte er knapp und legte mir meinen Lohn auf den Tisch. Ich schloss leise die Tür hinter mir. Das schlechte Gewissen lag mir schwer im Magen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür vor mir war einen Spalt offen und ein brauner Schopf und ein Augenpaar beobachten mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Alles ok bei dir?&amp;quot; fragte mich Lara vorsichtig.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich rang mir ein Lächeln ab. &amp;quot;Na ja, geht schon.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Leise schloss sie ihre Zimmertür und trat den Meter zu mir heran. Vorsichtig sah sie zur Bürotür ihres Vaters, dann drückte sie sich kurz an mich.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Besser?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ja.&amp;quot; brachte ich verlegen hervor.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Na ja, wir sehen uns ja dann morgen wieder, machs gut.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Und schon war sie wieder in ihren Zimmer verschwunden. Ich stand alleine im Flur und spürte noch immer ihre sanfte Berührung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey Arren, jetzt wo du so viel Kohle verdienst, kannste mir ja mal einen ausgeben oder?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Schrei hier nicht so rum, Hert ... Sonst bekommen wir noch Ärger. Und so viel Geld verdiene ich nun auch nicht.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ha! Na, immer noch mehr, als ich in der Manufaktur!&amp;quot; &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hert stürzte seinen Becker Destillat runter und knallte ihn auf den Tisch. Es war ein schöner Abend, also hatte ich beschlossen noch nicht nach Hause zu gehen und hatte mich für einen Absacker ins Kress gesetzt.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das Kress war eine kleine Kneipe im Hinterhof eines Schneiders. Ein kleines Fleckchen Ruhe in dieser turbulenten Stadt. Der Wirt Kresstopher hatte sich vor Jahren eine Frau mit üppigen Vorbau zugelegt und seine Arbeit im Walzwerk aufgegeben, um nun lasches Bier und Destillat auszuschenken. Ich saß mit meinem alten Kumpel Hert im Hof, beim Licht einer Talgkerze und trank ein Bier.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hert und ich kannten uns schon ewig, ein derber Bursche, der einem peinlich wurde, wenn er zu viel trank. Nüchtern konnte man sich aber immer auf ihn verlassen.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was starrst du so gedankenverloren in die Kerze, Arren? Hattest du einen harten Tag?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Was? Oh, ja das hatte ich...&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Mann, mann. Kaum hast du ne feste Arbeit, wirst du langweilig. Du gukst ja nich mal hin, wenn Gabbi sich vorbeugt.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ach, mir geht eben was anderes im Kopf rum.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Etwa die Kleine von der du immer erzählst? He he, dachte ich's mir doch. Wollte ja immer mal bei dir reinschauen und die Süße mal selber sehen, aber mich Flegel lasst ihr nicht mal in die Nähe eurer feinen Bude, was?&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Hey ja, red nicht so, sie ist kein Püppchen zum angaffen.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Tschuldige, tschuldige, wollte dein zukünftiges Frauchen nicht schlechtreden.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Soweit wird es nie kommen. Ihr Vater bringt mich um, wenn ich was versuche, oder noch schlimmer er wirft mich raus.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;He he, du alter Schwerenöter. Na ja, ich mach dann mal los, muss morgen früher da sein, der Vorarbeiter hat mich auf dem Kieker. Komm gut heim Arren.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;Du auch Hert.&amp;quot;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gedankenverloren saß ich noch eine Weile da und trank mein Bier. Vor einigen Monaten ärgerte ich mich über die Qualität der Heizkohle, doch nun wurde das Leben kompliziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Epilog - Hartgummi und Stahlbeton==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johlend drängten sich die Hellvetier um das kleine Empfangsgerät. Die Stimmung in der kleinen Kneipe ist aufgeladen und mehr und mehr Bürger hören dem Spiel zu.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;...Der Ball prallt an der linken Wand ab, Messing fängt ihn, gibt ab an Türmann, Türmman wirft und...nein, knapp vorbei, Kader 45 muss sich ran halten, die Uhr läuft.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen, es wird nun wirklich spannend. Noch knapp eine Minute und Kader 45 siegt über VK23 (Versorgungskader23). Der Ball rollt über die grüne Linie, Bohlstieg und Tremmel geraten beim Versuch ihn zu greifen aneinander. Greif schnappt ihn sich, er läuft, vorbei an Messing, lässt ihn stehen, wie eine leere Flasche Destillat. Greif wirft,.... oooooh, Tellhelm fängt ihn ab und katapultiert ihn weit über die rote Markierung und Tellhelm läuft wieder.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Günther prellt den Ball gekonnt zurück zu Tellhelm, Tellhelm wirft den Ball gegen die rechte Wand und... oh nein DAS muss weh getan haben, Brezler liegt am Boden.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen, Brezler war nie ein hübscher Kerl, aber jetzt schaut er noch schlimmer aus, falls das möglich ist. Der Ball hüpft und ... ach du liebe Güte, hoffentlich trug Kleist seinen Sackschutz, der Ball ist nun an der gelben Linie, Tellhelm greift ihn sich, vor ihm steht nur noch Ukolov, der Bär aus TR3, Tellhelm wirft und abgewehrt! Nein, was war das? Der Ball landete auf Ukolovs Brust und drückt ihm die Luft aus der Lunge. &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tellhelm springt! Er hat den Ball! Er wirft! Er trifft! Er trifft, du meine Güte, was bedeutet das?&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ja, nun gehen die Sirenen los. OMEGARUNDE!&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Meine lieben Zuhörer und Zuhörerinnen: Dank Jochmann Tellhelm steht der VK23 kurz vor den großen Sieg.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bleiben Sie dran, die Spieler setzen bereits ihre Gasmasken auf,....&amp;quot;&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Fahrzeuge&amp;diff=201</id>
		<title>Fahrzeuge</title>
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		<updated>2023-05-31T15:31:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Sammlung der bekannten Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrzeuge aus Europa==&lt;br /&gt;
===Salzboot===&lt;br /&gt;
Eine Art Sandbuggy mit Segel und Propeller in der [[Stukov-Wüste]] {{DRE-CF|2f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Africanische Fahrzeuge==&lt;br /&gt;
===Kom===&lt;br /&gt;
Buggy der Geissler&lt;br /&gt;
===[[Drangpanzer]]===&lt;br /&gt;
Die fahrende Festung der Neolibyer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Fahrzeuge</title>
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		<updated>2023-05-31T15:29:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „Eine Sammlung der bekannten Fahrzeuge.  ==Fahrzeuge aus Europa== ===Salzboot=== Eine Art Sandbuggy mit Segel und Propeller {{DRE-CF|2f}}  ==Africanische Fahrzeuge== ===Kom=== Buggy der Geissler ===Drangpanzer===  Category:Sammlungen“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine Sammlung der bekannten Fahrzeuge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Fahrzeuge aus Europa==&lt;br /&gt;
===Salzboot===&lt;br /&gt;
Eine Art Sandbuggy mit Segel und Propeller {{DRE-CF|2f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Africanische Fahrzeuge==&lt;br /&gt;
===Kom===&lt;br /&gt;
Buggy der Geissler&lt;br /&gt;
===Drangpanzer===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Category:Sammlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Esskultur_und_Ebenholz&amp;diff=199</id>
		<title>Esskultur und Ebenholz</title>
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		<updated>2023-05-31T15:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
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|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Marodeur/Scallen&lt;br /&gt;
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|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Arren kommst du? Deine Mutter hat das Essen fertig.“&lt;br /&gt;
Völlig desorientiert schreckte ich hoch, die Stimme meines Vaters hallte noch in meinen Ohren, das Bild meiner Mutter wie sie an unserem Herd stand blitze vor meinen Augen auf. Mir die Augen reibend, ließ ich mich zurück auf mein Bett fallen und versuchte mich zu beruhigen. Es ist lange her das ich solche Träume hatte oder zumindest das sie mich noch im wachen Zustand so mitnahmen. Mit schweren Kopf öffnete ich die Augen. Mein karges Zimmer wurde von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet. Der Wunsch nach einer Pfeife und einem warmen Tee keimten in mir auf. Das ließ mich lächeln, wie verwöhnt ich doch geworden war. Tatendrang erfasste mich, ich schwang die Beine aus dem Bett und zog mich an. Schnell strich ich ein paar Krümel von meiner neuen, blauen Jacke und war aus der Tür. Die Sonne ging gerade auf und es nieselte ein wenig. Der alte Emel saß noch an seinem Sturzwagen, als er mich sah winkte er mich heran. „Guten Morgen Arren, na du bist aber früh auf.“ Emel lächelte. Das Lächeln eines Mannes der nicht viel hatte, damit aber völlig zufrieden war. „Morgen Emel, hoffe du hattest eine ruhige Nacht?“ „Ja ruhig war sie leider, ein paar mehr Kunden würden mir gut tun. Aber immerhin waren die, die da waren, eine nette Gesellschaft.“ Mit seinen runzligen Händen goss er eine Kelle Brühe in einen kleinen Holzbecher und reichte ihn mir. Als ich nach meinen Wechsel greifen wollte winkte er lachend ab. „Doch nicht für dich Arren, und schon gar nicht um diese Zeit.“ Ich trank die heiße, scharfe Brühe, sie war würzig und nicht zu salzig. „Das tat gute Emel, ich denke ich geh jetzt zur Arbeit. Komm gut heim“ Der Alte lächelte noch immer als er seinen Sturzwagen zusammenklappte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tat gut wieder zu arbeiten, mein Kopf pochte ab und an, aber wenn ich das Trinken eine Weile sein ließ würde das schon wieder werden. „Dante, ich brauche zwei mal die Tagesknödel. Wie viel ist noch da?“ „Kommt! Nach den zwei reichst noch für zwei weitere, dann ist aber auch die Bratensauce alle.“ Dante hatte sich gut erholt. Irgendwie war ich dankbar, dass er, trotz allem was passiert war, gleich wieder zur Arbeit gekommen war, obwohl sein Auge noch geschwollen war. Nun sah man ihm nichts mehr an, vielleicht bis auf den krummen Nasenrücken. Er hatte den Vorfall nicht einmal erwähnt. Aber bis auf das Nötigste redete er nicht mehr mit mir. Nun ja, er redete eigentlich kaum noch mit jemandem. Selbst Lara ließ er völlig in Ruhe. „Arren, Richter Jencken wartet auf die Knödel!“ rief Lara kurz durch die Tür. „Sofort fertig! Noch irgend etwas offen?“ „Nur noch einmal Fleischeintopf und die Nachspeise für den Tuchhändler.“ „Gut, sag Lara wenn es bereit ist, ich bringe schnell die Knödel zum Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah Arren, schön dich zu sehen. Herrlich, auf diese braune Sauce freue ich mich schon. Richter Jenckens neue Weste spannte bereits über seinen üppigen Wanst, als er sich den Teller heran zog. „Ach sag, wie geht’s dem alten Herren?“ fragte er mit vollem Mund. „Herr Hagermann ist weiterhin bettlägerig, die Ärzte reden von einer Lungenentzündung.“ „Oh, da klingt übel, aber der alte Knabe ist ein zäher Hund, der übersteht das schon. Aber ich sehe das ihr den Laden gut am Laufen haltet.“ „Wir tun unser Bestes, Richter Jencken.“ Nicht sonderlich manierlich wischte sich Richter Jencken Sauce vom Kinn. „Sag mal, du könntest da was für mich tun Arren, wir erwarten eine Delegation die wir ein bisschen beeindrucken wollen.“ Ähm,.. nun ja, von wie vielen Leuten reden wir da?“ „Och naja, glaube so 30, du weißt schon, Advokaten, Vollstrecker, Schiedsfrau Möller, mein Guter Freund Dr. Pschemischlawsky. Hab ihm gesagt er darf ne Begleitung mitbringen. Weiß nicht genau wie viel die Afrikaner mitbringen.“ „Afrikaner?!“ Fast hätte Arren den leeren Vorspeisenteller fallen lassen. Wieder stopfte sich Richter Jencken einen Bissen in den Mund. „Ja, kommen aus Toulon und sogar welche aus Tripol.“ „Ähm.... und wann?“ „Heute Abend.“ „Heute Abend?!“ „Genau und dafür hätten wir gerne euren feinen Laden, damit die mal sehen was gute borcische Küche ist. Also nicht so viel Schischi und Schnickschnack, aber trotzdem was gutes das Eindruck schindet.“ Ich stand nur stumm da, klar 30 Leute, geschlossene Gesellschaft, nichts was das Hagermanns nicht stemmen konnte, aber Afrikaner? „Na was meinst du? Ich weiß ist etwas kurzfristig, aber ich hab es bei all dem Papierkram im Amt einfach verschwitz.“ Richter Jencken zog einen Lederbeutel aus seiner Manteltasche und legte sie vor mir auf den Tisch. „Hier, kannst es ja mal probieren, etwas aromatischer als das Kraut das ich sonnst so rauche aber nicht schlecht. Red mal mit dem alten Herren, gehörst ja quasi schon zur Familie. Natürlich kommen wir für alles auf, ich schick euch auch gerne nen Aktenschubser vorbei der euch Geld für eure Auslagen mitbringt.“ Schwerfällig erhob sich Richter Jencken von Stuhl und rammte sich den Hut auf den Kopf. „Puh... heute erst mal kein Dessert, sonnst schaff ich's vielleicht nicht mehr zur Latrine.“ Ohne es zu zählen warf er noch ein kleines Bündel zerknüllter Wechsel auf den Tisch. „Stimmt so, ich muss jetzt los. Gebt mir zugig Bescheid in Ordnung?“ Ich sah ihm nach als er durch die Tür ging. Afrikaner?! Heute Abend? „Hey was hast du?“ fragte Lara hinter mir, ich war noch so geschockt das ich mich nicht einmal erschrak.“ Möglichst ruhig drehte ich mich zu Lara um. „Sei so nett und sag Jurgen und den anderen das wir etwas besprechen müssen,...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Afrikaner?“ brach es aus Torge heraus? Jurgen und Dante nahmen es weitaus gelassener. „Ich habe Richter Jencken noch nicht zugesagt. Ich entscheide das nicht.“ Jurgen verschränkte die Arme. „Hagermann geht es nicht gut, er kann sich um die ganze Planung nicht kümmern und ich weiß nicht ob wir das alles in so kurzer Zeit schaffen.“ „Verdammte Richter! Auf den Schock muss ich erst mal eine rauchen.“ Trotzig stob Torge zur Hintertür hinaus.“ Traurig schüttelte Lara den Kopf. „Ich rede mit Vater.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jene die Eusebius Hagermann noch als jungen Mann kannten, gab er grade ein schreckliches Bild ab. Darum ließ er bis auf seine Kinder und Jurgen niemanden zu sich. Um so mehr wunderte es mich das er grade nach mir verlangte, als Lara nach einer Weile wieder herunter in die Küche kam. Was war mit Dante los? Selbst das kommentierte er nicht. Hagermann lag in seinem Bett, das kleine Schlafzimmer war sehr schlicht. Das Fenster war geschlossen und dämmte den Straßenlärm. Es tat mir weh ihn so zu sehen. Träge winkte er mich näher zu sich, ich wusste das er nicht laut sprechen konnte. „Lara hat mir alles erzählt. Ich will das du das du dich darum kümmerst.“ „Was? Wieso ich? Wären Jurgen oder Torge nicht besser?“ Mühsam stütze sich Hagermann auf und packte meinen Arm. „Wir wissen beide das Torge das nicht kann, er mag ein guter Koch sein aber ihm fehlt der nötige Ernst um die Übersicht zu behalten. Jurgen wird dich unterstützen, aber er kann kein Menue planen. Es geht hier um unseren guten Namen, Arren. Auch wenn ich dem Fettsack Jencken dafür persönlich in die Eier treten könnte. Du schaffst das. Du weißt worauf es ankommt. Der Fettsack wird dafür blechen und unser Name wird in Toulon und Tripol bekannt werden!“ Hagermanns empörter Enthusiasmus ließ ihn krächzend husten. Lara die hinter der Tür gewartet hatte stürzte herein und bugsierte ihren Vater wieder auf dem Kissen. „Du darfst dich nicht aufregen, hat der Arzt gesagt!“ Immer noch hustend ballte Hagermann die Faust und sah mir in die Augen. Ich nickte nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst schritt ich die Treppe hinunter. „Alle man herhören! Wir bekommen heute Abend eine geschlossene Gesellschaft! 30 Gäste!“ Ich deutete auf den Küchenjungen. „Lauf los und gib Richter Jencken bescheit, dass wir ihn und seine Gäste erwarten. Und das er das Geld für unsere Auslagen herbringen lassen soll.“ Torge der noch immer nicht ganz mit der Situation klar kam kaute auf den Nägeln. „Ist das dein Ernst? Hat Vater das gesagt? Wie soll das gehen? Wir hatten für heute Abend nichts tolles geplant und so viel haben wir gar nicht im Lager. Ich legte Torge die Hände auf die Schultern. „Beruhige dich. Ich hab schon einen Plan, ich brauch dich hier. Du musst hier alles vorbereiten mit Lara. Alles wird gut.“ Torge sah sich um als ob ich verrückt geworden sei. „Wenn Arren sagt das wir das schaffen und Hagermann ihm das zutraut. Sag einfach was zu tun ist Arren.“ Etwas verwundert sah ich Dante an. Kein Sarkasmus, kein schnippischer Kommentar. „Jurgen, bring mir die Wechsel aus der Kasse. Dante, hol deine Jacke, wir gehen einkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du wirklich einen Plan?“ Fragte mich Dante als wir zum Markt hetzten. „Was? Nein. Aber was sollte ich ihm sagen? Dann wäre er noch mehr durchgedreht.“ „Verdammt, hey, zum Markt müssen wir links lang.“ „Geh schon mal vor und sondier das Angebot und bete das noch was gutes da ist,... ich besorge uns erst mal etwas mehr Unterstützung!“ Ich wusste das ich ihn hier finde. Hier saß er immer rum, seit er aus der Manufaktur entlassen worden war. Vor der Tür des Arbeitsvermittlers, in der Hoffnung eine Arbeit zu finden die zumindest den Drink am Abend bezahlt. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich auch noch hier gesessen. „Hert!“ Fast wäre Hert im Spurt vor Schreck davon gerannt, doch dann erkannte er mich. „Arren was ist los ist jemand hinter dir her? Etwas außer Atem erklärte ich ihm das Desaster. „Man da hast du dir aber was eingebrockt. Und was soll ich da bitte tun?“ „Helfen, Schleppen, was auch immer, alles hilft. Wenn ich endgültig den Verstand verliere lass ich dich vielleicht sogar kochen.“ „Gibt's Kohle?“ „Himmel, ja ich bezahle dich, aber jetzt komm, wir haben keine Zeit.“ Die Aussicht auf Geld ließ einige neugierige Zuhörer näher kommen. „Was soll das für eine Arbeit sein?“ fragte ein junger Mann. Arren musste sich kurz sammeln und sah sich unter dem kläglichen Rest Tagelöhnern im. „Ich bin Arren, Koch im Speiselokal Hagermanns, wir erwarten heute 30 Gäste, Richter, Spitalier, Afrikaner. Ich brauche Leute die mit Lebensmitteln umgehen können. Leute die sich in Gesellschaft benehmen können. Essen auftragen. Teller abräumen. Geschirr spülen. „Miese Afrikaner.“ Der junge Mann wendete sich gleich wieder ab. Auch andere scheinen wieder das Interesse zu verlieren. „Ich hatte mal eine Garküche.“ Meldete sich eine kräftige Frau. Ein älterer Mann hob die Hand „Spülen kann ich, auch Feuer schüren und so was.“ „Hab mal in ner Kaschemme Getränke serviert.“ bemerkte eine junge Frau mit knappen Rock. Der letzte der nicht geflüchtet war, war ein Mann mit kurzem braunen Haar das auf seinem Hinterkopf komplett abrasiert war. „War mal Fleischer.“ Gab er schulterzuckend an. „Wundervoll. Dann kommt mit!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt war um diese Tageszeit nicht mehr so geschäftig. Was nicht bedeutete das es leer war. Ich bahnte mir mit meinem Gefolge einen Weg zum winkenden Dante. „Verdammt wo hast du die denn her?“ „Von der Straße. Wie schaut es aus?“ „Wie soll's denn aussehen? Der Fleischer hat nichts mehr vom guten Zeug da. Vom guten Gemüse will ich erst gar nicht anfangen. Mit dem Fisch kannst du nur noch jemanden vergiften und die Preise für Obst sind heute unverschämt! Was willst du überhaupt kochen?“ „Das hier ist immer noch Borca, oder? Also geben wir den Afrikanern Borca zu fressen. Du!“ Ich zeigte mit dem Finger auf den Fleischer. „Besorg mir Ohomi für 30 Leute, muss kein Filet sein, aber es sollte keine Sehnen haben.“ „Du!“ Ich zeigte auf die dicke Frau. „Ich brauche Huhn und Eier. Hert, geh los und besorg das Kellerbier das Kress neuerdings verkauft.“ Dann brauch ich noch rote Zwiebeln, jede Menge Erdäpfel und Birnen!“ Dante riss die Augen auf. „Was hast du da nur vor Arren?“ „Ich hab keine Ahnung, und nun geh los und hol uns für einen guten Preis Wein und Couscous.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menge an Waren die ich mit den anderen in die Küche schleppte war ungeheuer, mir schwirrte noch immer der Kopf. Lara und Torge hatten das Lokal geschlossen um den Speiseraum vorbereiten zu können. „Was hast du da alles? Was sind das für Leute?“ Armer Torge, er taugte wirklich nicht dafür. „Ohomiafter und Hyänennachgeburt, was Afrikaner halt so essen, frag nicht, nimm mir das mal ab.“ Ich atmete tief durch. „Gut hört zu. Bevor wir euch eure Aufgaben erklären ein paar einfache Regeln. Stehlt kein Essen. Immer saubere Hände Stehlt kein Essen! Und weil ich meinen Kopf in der Schlinge habe. Sollte einer von euch Mist bauen, behalte ich nicht nur seinen Lohn ein, ich sorge auch dafür das keiner von euch jemals wieder eine Arbeit im Weißwand- oder Schwarzwandviertel findet Und schon gar nicht in der Garküchenstraße, haben wir uns verstanden? Ja? Gut! Wir werden heute ein Menue kochen, das heißt eine Abfolge von Speisen die nacheinander gegessen werden. Vier Gänge. Die Vorspeise besteht aus einer leichten Gemüsesuppe mit Ei, schön salzig das mehr getrunken wird und nicht zu schwer um satt zu machen. Als zweiten Gang gibt es Ohomisteak, mit einer feinen Zwiebelsauce. Schön zart und dünn, wir haben nicht so viel Fleisch. Als dritten Gang machen wir knusprige Hühnerbrust vom Grill. Gut und billig, aber lecker und macht satt. Das Desert besteht aus einer heißen Suppe aus gezuckerten Birnen, das wir auf süßem Couscous servieren. So sollten wir die Afrikaner satt bekommen.“ „Sag mal wie soll das alles gehen? Wenn ich mir das Fleisch anschaue willst du eher Schuhe damit besohlen.“ „Ich kenne da einen kleinen Trick, wirst schon sehen. Reiß dich zusammen Torge, ich brauch dich hier, keiner ist besser am Grill als du. Und du musst für mich dieses tolle Knoblauchbrot machen, das kannst nur du.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war beeindruckt wie die kräftige Frau die Zwiebeln schnitt, keine Träne. Ganz im Gegensatz zu der kleinen Kellnerin die Rotz und Wasser heulte. „Fleischer hast du das Ohomi für mich vorbereitet?“ „Wie du es wolltest Chef, schön dünn, fein eingeschnitten und platt geklopft“ Dante sah zu wie ich die Schüssel mit fein gehackten Zwiebeln nahm und über den ausgebreiteten Steaks verteile. „Was hast du da nur vor Arren? Das Fleisch wird zäh wie Leder. Und was soll das mit den Zwiebeln?“ Ich lächelte verträumt als ich mich daran erinnerte wie meine Mutter mir diese Frage einmal beantwortet hatte. „Wie du weißt Dante, komme ich aus armen Verhältnissen, wenn wir uns mal Fleisch leisten konnten, war es definitiv nicht das gute das wir hier servieren. Aber wir waren froh und meine Mutter kannte da einen Trick. Sie nannte das dann immer „Chaljapin“, was auch immer das bedeuten soll. Dabei bedeckt man das leicht eingeschnittene Fleisch mit Zwiebeln. Der Saft der Zwiebel wirkt auf das Fleisch und macht es zart. Warum das so ist weiß ich auch nicht, aber am Ende hat man ein zartes Stück Fleisch, und Zwiebeln.“ Dante zuckte mit den Schultern, schien aber ehrlich etwas beeindruckt. „Na wenn das klappt, schön“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gastraum des Hagermanns war nicht sonderlich groß. Große Massen saßen Mittags hier nie bei Tisch. Man setzte auf Qualität den auf Quantität. Lara hatte sich alle Mühe gegeben und alle Tische zu einer langen Tafel zusammengeschoben und sie mit blauen Tüchern und Kerzen dekoriert. Das Hagermanns war ein gutes und einfaches Haus. „Verdammt wir haben zu wenig Gläser. Die Richter haben nie etwas zur Tischordnung gesagt! Wenn Vater es nicht tut, trete ich dem dicken Jencken in den Sack! Ich könnt durchdrehen!“ Ich liebte es wenn Lara sich so echauffierte, solange ich nicht der Stein des Anstoßes war. Fast hätte ich sie gedrückt und ihr das gesagt, aber dafür war jetzt keine Zeit. Schnell sah ich mich hinter dem Tresen um. „Wir brauchen nicht zu jedem Gang neue Gläser. Es gibt Wasser, Wein und Bier. Hert besorgt uns grade Tonbecher für das Bier, dann können wir die guten Gläser für Wein und Wasser nehmen. Was? Schau mich nicht so an, ich lass die Afrikaner doch nicht aus Holzhumpen trinken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein heilloses Chaos, aber es funktionierte. Ohomi in der Pfanne, Huhn auf den Grill. Die Suppe mit dem wenigen Gemüse. Ich musste lächeln... irgend etwas muss doch schief gehen. Ich brauchte eine Pfeife. Nein nicht jetzt, später. Und einen Drink, einen großen. Aber später. Dante fragte mich zu dritten mal, was für eine Beilage wir machen sollen. „Na wozu habt ihr grade den Berg Erdknollen geschält und gekocht? Nun zeig ich euch wie man eine echte borcische Schrotterpfanne macht!“ Dantes Blick war unbezahlbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kleinen Wohnung über dem Restaurant war es still. Leise Schloss ich die Tür und hockte mich neben Hagermanns Bett. Er hatte etwas geschlafen, aber ich merkte ihm an das er genau so angespannt war wie ich. „Alles ist vorbereitet, die Gäste werden gleich eintreffen.“ „Gut, bist du zufrieden mit den Vorbereitungen?“ „Ich denke schon, soweit es halt möglich war.“ „Das hab ich gleich an dir gemocht Arren, du bist ehrlich und dir selbst kritisch gegenüber.“ Ich musste wieder lächeln, hatte ich dieses Lob verdient? „Noch ist es nicht überstanden mein Junge, jetzt fängt der Kampf erst an. Menueabfolge, Timing. Ich weiß das ihr das schaffen werdet.“ Es machte mich ein wenig traurig. Er hätte dort unten stehen sollen und uns anleiten, nicht ich. Wer war ich schon, dass ich nun in der blauen Jacke den Ton angab. Aber er glaubte an mich und für den Moment musste das reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara und Jurgen hatten versucht die zwangsrekrutierte Truppe so gut es ging herzurichten. Der Alte trug eins von Hagermanns Hemden, Fleischer eine Jacke von Jurgen. Die Kleine hatte von Lara einen züchtigeren Rock bekommen und hatte sich von ihr die Haare bändigen lassen. Süß saß sie aus, auch wenn ich das Lara gegenüber sicher nie laut erwähnen würde. Die kräftige Frau war stur in der Küche geblieben und hatte sich um die Birnen gekümmert. Fast schon typisch für Bruder und Schwester zankten sich Torge und Lara als diese ihm die Haare kämmen wollte. Nur Dante sah geleckt aus wie immer. Ich klatsche kurz in die Hände um Aufmerksamkeit zu erlangen. „Gut, gehen wir das ganze noch einmal durch. Die Gäste kommen rein, wir begrüßen sie, lasst euch nicht von ihnen einschüchtern, erst recht nicht von den Afrikanern. Wir verteilen sie an die Tafel. Richter an der Fensterseite, Afrikaner Küchenseite. Der Anhang kommt an das Ende der Tafel. Richter Jencken sitzt mit dem obersten Afrikaner am Kopf. Ich werde, Himmel hilf mir, ein paar Worte sagen, dann schenkt ihr Wasser ein und geht mit Bier und Wein rum. Dann Vorspeise, erster Gang und so weiter, das Tempo stimmt Lara bitte mit Jurgen ab, dass alles zur rechten Zeit aufgetragen wird. Unser guter Ruf hängt von diesem in letzter Sekunde geplanten Abend ab. Köpfe werden dafür Rollen, aber nicht unsere. Wir halten den Namen Hagermann hoch. Nun geht da raus und gebt euer bestes!“ Angesteckt von der Stimmung stürmte die erste Gruppe hinaus. Nur Hert blieb stehen und starrte auf seine Schuhe. In einem meiner blauen Hemden fühlte er sich sichtlich unwohl. „Was ist los Kumpel?“ frage ich ihn möglich jovial. „Ich kann das nicht Arren, vor all die Leute da treten meine ich.“ Möglich entspannt klopfte ich ihm auf die Schulter. „Nur keine Panik, stell dich einfach hinter den Tresen, zapf etwas Bier, damit kennst du dich doch aus und wenn dich einer der Gäste anschaut lächel und nicke einfach freundlich. Das bekommst du doch hin.“ Mühsam rang sich Hert ein Lächeln ab. „Na siehst du, es erwartet ja keiner das du den Haufen mit Witzen und Zaubertricks unterhältst, oder eine Dichterlesung abhältst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war von mir selbst überrascht das ich die Gäste so ruhig begrüßt und ihnen die Speisenfolge vorgestellt hatte. Ich, der Hund von der Straße, war nun der Kopf vom Hagermanns. Stand noch über Lara und Torge. Auf mich schauten sie, Richter, Spitalier, Afrikaner. Für sie war ich nun Hagermann, der Mann in der blauen Jacke. Ich wusste nicht ob ich mich erst bepinkeln oder übergeben sollte. Ich wusste nicht wer all diese Richter waren, aber sie waren sicher alle wichtig. Dr. Pschemischlawsky war ein kleiner, kahler Mann, der in dem Neoprenanzug und dem festlichen Umhang hier völlig deplatziert wirkte. Seine Begleitung war Dr. Karen Blaubach, eine Frau um die 30 die trotz Glatze sehr attraktiv war. Ihren Namen würde ich mir nicht merken, wohl aber ihre Kurven. Hinzu kamen ein paar gut gekleidete Damen und Herren, wohl gut betuchte Händler. Maden die sich an der Gunst der Richter satt fraßen. Ich hatte bis heute nur wenige Afrikaner gesehen und schon gar nicht so viele auf einmal. Der Mann der am Kopf der Tafel neben Richter Jencken saß, wurde als Mawuko vorgestellt. Ich tat mir schwer die afrikanischen Namen zu verstehen. Sarabi die direkt neben ihm saß, hatte wie Fr.Dr. Blaubach eine Glatze und sah nicht weniger beeindruckend aus. Das Gewand aus leichtem, orangen Tuch legte sich sanft um ihre dunkle Haut. Ich musste Hert schlagen, das er aufhörte zu starren. Das afrikanische Gefolge bestand noch aus sechs weiteren Leuten. Ein Mann mit Narben im Gesicht und einem Filzfees auf dem Kopf dessen Name ich mir aber nicht merken konnte. Davu und Kesar waren muskulös gebaut und vermieden es zu sprechen. Sie scheinen sich noch unwohler zu fühlen als Yaw, der der jüngste war und in sein Wasser starrte. Zula die wunderschönes Haare hatte und ein Mann, mit für Afrikaner untypischem Schnauzbart, unterhielten sich überraschend ausgelassen auf afrikanisch und betrachteten den Speiseraum. Richter Jencken erhob sich schwerfällig. „Haben alle was zu trinken? Wunderbar. Meine Damen und Herren ich danke ihnen das sie meiner Einladung in dieses wundervolle Lokal gefolgt sind, auf dass wir die Distanz unserer Kulturen ein wenig verringern mögen und wir uns morgen in freundlicher Stimmung zusammensetzen können und die Klippen von Politik und Handel gemeinsam meistern können.“ Leichter Applaus erklang, nur der Afrikaner mit dem Fees klopfte zustimmend auf den Tisch das die Gläser klirrten. Süffisant erhob Jencken seinen Becher und trank. „Himmel, das nenn ich mal gutes Bier.“ Ich nickte zu Lara hinüber, Zeit aufzutischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara hatte grade einen Stapel Teller in die Spüle gestellt, als es laut wurde im Gastraum. Eben noch, hatte ich mich darüber gefreut das die Gäste das Chaljapin gelobt hatten. Der Mann mit dem Fees war aufgestanden und beschimpfte nun Dr. Pschemischlawsky, zumindest vermutetet ich das, denn er sprach afrikanisch. „Was ist hier los?“ Fragte ich Hert als ich zu ihm hinter den Tresen trat. „Kein Plan, der Afrikaner hat wohl ein paar Jagdgeschichten zum Besten gegeben und erzählt was er alles so erlegt hat. Frag mich nicht was alles, noch nie von gehört. Dann hat der Spitalier gelacht und gesagt, dass es unmöglich sein kann, dass er einfach so einen Homo-irgendwas erledigt hat.“ Ich nahm einen Becher Bier den Hert grade gezapft hatte und trat neben den Afrikaner mit Fees. Laut stellte ich den Becker vor ihm auf den Tisch, das er sich in seiner Tirade unterbrach und erst auf den Tisch und dann zu mir sah. Ernst sah ich ihm in die Augen. „Hier, wie ich sehe hatten Sie noch kein Bier, probieren Sie es bitte, eine lokale Spezialität.“ Der Mann hielt meinen Blick stand, griff blind aber zielsicher nach dem Becher und kippte ihn in einem Zug herunter. „Das ist gut.“ Verkündete er, während er mich wieder fixierte. „Dann bringe ich Ihnen noch eins.“ Der Afrikaner mit dem Schnurrbart lachte herzhaft auf und sagte etwas zu dem Jäger das ich nicht verstand. „Und bringen sie dem Herrn Doktor besser auch eins.“ Schloss er dann in überraschend akzentfreien borcisch. „Hert, zapf mehr Bier, die Gäste sind durstig. Lara bring bitte den nächsten Gang.“ Verkündete ich laut durch den Saal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick von Sarabi, als sie die Nachspeise sah, war goldig. Die sonnst ernst dreinblickende kahlköpfige Frau lächelte und löffelte die heißen Birnen mit dem süßen Couscous. Generell kam die Nachspeise sehr gut an und ich war froh das wir einen großen Topf zubereitet hatten, verlange fast jeder Gast nach mehr. Nur der Mann mit dem Schnurrbart war nach der ersten Portion nach draußen verschwunden. Nun kam die Zeit für Kräuterschnäpse, Destillat und mehr Bier. Und auch wenn ich mir am liebsten selbst etwas eingegossen hätte, war es noch nicht an der Zeit. Mit pochendem Schädel schloss ich die Tür zum Hinterhof und setzte mich auf eine der Kisten. Die kühle Luft und die dunkle Stille waren eine Wohltat. Nachher halte ich vielleicht noch meinen Kopf unter die Wasserpumpe. Umständlich kramte ich nach dem Tabakbeutel und schnupperte an dem aromatischen Kraut. Immerhin das dufte ich mir jetzt gönnen. Ich hatte mittlerweile sogar meine eigene Pfeife aus rötlichen Holz. Etwas zitterig stopfte ich die Pfeife und kramte nach den Zündhölzern. Überrascht schreckte ich aus als in der Dunkelheit eine Flamme aufloderte und das Gesicht des schnurrbärtigen Afrikaners erhellte. „Nehmen Sie meins.“ sagte er freundlich, mit seiner tiefen Stimme und hielt mir das goldene Feuerzeug hin. Paffend entzündete ich die Pfeife und reichte es ihm wieder. „Ich habe sie gar nicht gesehen.“ gab ich zu. „Schwarze Haut.“ gab er nur schulterzuckend zurück und entzündete sich selbst eine dicke Zigarre. Still saßen wir paffend da, ich wusste nicht was ich zu ihm sagen sollte. „Ich mag diese Abende nicht, zu viele nervige Leute. Zu viele Lügen und Geschwafel.“ setzte er im Plauderton an. „Aber das Essen, hervorragend. Und wie du Baku ruhig gestellt hast, köstlich. Auch wenn dieser Abend belanglos bleiben wird, zumindest euer Haus wird uns in Erinnerung bleiben.“ Verlegen paffte ich weiter. „Danke.“ Er atmete eine große Wolken Zigarrenrauch aus und reichte mir die Hand. „Wisal, aber hier nenne ich mich gerne Wilhelm.“ Ich erwiderte seinen kräftigen Händedruck. „Arren, und anders nenn ich mich selten.“ „Freut mich Arren.“ Wilhelm schnupperte was seinen Bart erzittern ließ. „Hm, wo hast du das Kraut her, das du da rauchst.“ „Oh das? Das hat mir Richter Jencken heute geschenkt.“ Lachend schüttelte Wilhelm den Kopf. „So geht der Fettsack also mit dem Zeug um, das ich ihm als Probe gegeben habe.“ Oh also konnten auch die Afrikaner ihn nicht leiden. „Na was soll's die zwölf Ballen wird er trotzdem kaufen wie ich ihn kenne.“ „Sie handeln also mit Tabak?“ „Unter anderem ja, was soll die Frage, wir handeln mit fast allem, nicht nur mit Sklaven.“ Wieder zog Wilhelm an seiner Zigarre. „Auch wenn ich welche auf meiner Tabakplantage beschäftige, der Handel ist mir nicht lukrativ genug, viel zu überlaufen und die Qualität zu variabel.“ Dann sah er zu mir und schüttelte lachend den Kopf. „Oh tut mir leid das ist sicher etwas über das ihr hierzulande wohl nicht redet. Ich geh dann lieber mal wieder rein und ertrage die Last der gesellschaftlichen Verantwortung.“ Wilhelm reichte mir den Rest seiner Zigarre, stand auf und ging durch die Gasse zurück zum Vordereingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend wollte einfach kein Ende nehmen, grade die Richter tranken als gäbe es kein Morgen. Wir waren alle erschöpft und wollten nur noch schlafen. Die Afrikaner hatten sich höflich verabschiedet, wie wir sie beneideten. Dann gingen auch die Spitalier und die Händler. Richter Jencken saß schwankend auf seinem Stuhl. „Diese Afrikaner, gehen zum Spaß haben in den Keller, warum ist dieser Becher schon wieder leer?“ „Weil Sie ihn ausgetrunken haben Richter Jencken.“ Versuchte ich möglichst höflich zu bemerken. „Jaja, wie auch immer, sag der kleinen mit dem süßen Arsch, das sie mir mehr bringen soll ja?!“ „Ich denke es wäre besser, wenn sie die Gesellschaft nun auflösen würden. Sie haben morgen doch noch wichtige Termine und sollten gut ausgeschlafen sein. Zudem möchten wir nicht gegen die Sperrstunde verstoßen.“ Grade den letzten Teil betonte ich etwas lauter da bereits zwei Herren in Mantel und Hut in der Tür standen. „Ausnahmegenehmigung!“ lallte Richter Jencken und kicherte wie ein alberner Schuljunge. Etwas hilflos schaute ich zu den beiden Protektoren. „Wir nehmen den werten Richter Jencken besser mit und bringen ihn sicher heim, dann könnt ihr in Ruhe zu sperren.“ Dankbar sah ich zu wie die beiden Jencken unter die Arme griffen und hinaus hievten. Träge folge ihnen der letzte Rest der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dampft mein Schädel?“ fragte ich Lara als ich mit einer Mischung aus Wohltat und Pein den Kopf unter die Wasserpumpe im Hof hielt „Nein, warum fragst du?“ „Weil er sich so anfühlt.“ „Du hättest nicht auch noch das Bier eben trinken sollen.“ „Die Richter haben das ganze Fass bezahlt und nach dem Tag hab ich mir doch wohl einen Drink verdient. Die anderen Haben auch mit getrunken. Auch du.“ „Aber mir brummt jetzt nicht der Schädel.“ Es klang herablassend aber ich hörte das Lächeln in ihrer Stimme. Schwer atmend richtete ich mich auf und spürte wie das kalte Wasser an mir herablief und mein Hemd durchnässte. „Und, geht es jetzt besser?“ fragte Lara. „Ich glaube ich brauch nur etwas Schlaf, eine Woche oder so.“ antwortete ich träge und wollte mich Richtung Tür umdrehen. Überraschend kräftigt packte mich Lara am nassen Kragen und zog mich etwas zu sich herunter. Noch überraschter war ich als sie mich küsste. Mitten auf den Mund. Zögerlich lösten wir uns nach einer gefühlten, wundervollen Ewigkeit wieder von einander. Liebevoll drückte sie sich an mich und sah dann zu mir hoch. „Ich find dich auch gut. Und du bist es, der es drauf hat. Ohne dich wäre heute alles den Bach runter gegangen.“ Ich konnte nur lächeln, schöner konnte der Tag wirklich nicht enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lange hatte ich lange nicht mehr geschlafen. Nicht eine Woche aber schon bis weit in den Tag hinein. Leider wachte ich in meinem eigenen Bett auf. Aber ich erinnerte mich noch gut an das Grinsen des alten Emels als ich ihm von diesem besonderen Abend erzählte. Dieses mal gönnte ich mir eine Pfeife und einen Tee, während ich noch träge auf dem Bett saß. Mein Zimmer kam mir plötzlich so klein vor. Als der aromatische Tabakrauch mir in die Nase stieg musste ich an den Afrikaner denken. Wilhelm, was für ein komischer Kauz. Aber ich ärgerte mich nun, nicht mehr mit ihm gesprochen zu haben. Nun würde ich ihn wohl nie wieder sehen. Was sollte ich nun tun? Wie sehr mich doch die tägliche Routine gefangen genommen hatte. Das Speiselokal sollte heute später öffnen, Dante hatte darauf bestanden das ich mich ausruhe, er würde sich schon um alles kümmern, bis ich komme. Hatte er nun endlich seine Chance Kommandos zu geben? Sorgsam klopfte ich die Pfeife aus und kippte den Rest Tee hinunter. Bloß nicht wieder in trübe Gedanken verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Küche durch die Hintertür betrat, war es überraschend ruhig. Nur Dante stand am Herd und briet etwas, aber, dieser Duft. „Was bereitest du da zu Dante?“ „Schrotterpfanne.“ Ich blickte Dante an als hätte ich mich verhört. „Hat der Afrikaner bestellt, fand er wohl gut gestern. Sag mal machst du zwei oder drei Unzen Breitkraut rein? Hey, wo willst du hin? Ich hab dich was gefragt. Himmel, dann nehm ich halt zwei.“ Ich war bereits durch die Tür zum Gastraum. Wilhelm saß an dem kleinen Tisch am Fenster und trank Früchte-Saft. Als er mich sah lächelte er freudig und winkte mich heran. Noch den Löffel im Mund, saß neben ihm Sarabi und schien plötzlich etwas verschüchtert zu sein. In der Schüssel vor ihr, sah ich Birnen und Couscous. Ich lächelte, musste fast grinsen, wusste aber nicht was ich sagen sollte. Die beiden zu sehen, erfüllte mich mit Freude, auch wenn ich nicht sagen konnte weshalb. „Arren, lange nicht gesehen!“ tönte Wilhelm mit tiefer Stimme. Verwundert sah ich ihn an, bis mir aufging, das er einen Scherz gemacht hatte. „Ähm ich hätte nicht gedacht euch so schnell wieder zu sehen. Ehrlich gesagt das wir uns je wieder sehen. „Ach weißt du, unsere Sarabi hat so von der Nachspeise geschwärmt und ich hatte ebenfalls Hunger, also dachten wir uns, warum nicht? Die Konferenz war eh dröge und ermüdend. Sollen sich Mawuko und Zula darum kümmern.“ Freudig sah er wie Dante einen Teller mit heißer Schrotterpfanne herein brachte und vor ihm ab stellte. Herzhaft verbrannte Wilhelm sich am ersten Bissen den Mund. Nachdem er den Brand mit Saft gelöscht hatte wurde er aber etwas ernster. „Gestern Abend wurde gemunkelt das der Mann dem dieses Haus gehört krank sei, stimmt das?“ „Ja ganz recht, leider ist Herr Hagermann an einer Lungenentzündung erkrankt.“ „Ha!“ laut knallte er die Hand auf den Tisch das Sarabi erschrak. „Hab ich dir doch gesagt das er nicht sein Sohn ist, du und Zula schulden mir nun 20.000 Dinare!“ Kurz schockiert von dieser Summe, sah ich zwischen den beiden hin und her. „Wir hörten auch, dass dieser wundervolle Abend gestern überraschend, spontan geplant wurde.“ „Ja das stimmt ebenfalls.“ „Nun wir würden uns gerne bedanken und damit meine ich auch Mawuko und die anderen die jetzt nicht hier sein können. Können wir mit Herrn Hagermann sprechen? Natürlich erst wenn ich aufgegessen habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara war genau so schockiert wie ich, als sie sich hastig in ihr Zimmer zurück zog, um sich schnell etwas ordentliches anzuziehen. Herr Hagermann saß in seinem Bett und hatte grade eine kräftige Brühe gegessen, die Dante für ihn gekocht hatte. Wenn auch geschwächt, sah er die Afrikaner mit seinem üblichen starken Blick an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe zu danken, das sie mein bescheidenes Haus beehrt haben.“ gab er noch immer etwas krächzend an. „Trotzdem möchten wir ihnen für ihre Gastfreundschaft danken, das ist so Sitte bei uns. Und da sie uns einen netteren Empfang bereitet haben als die Richter, halten wir es nur für angemessen.“ Sarabi stellte einen blau lackierten Tontopf neben Hagermann. „Diese Salbe wird ihnen bei ihrer Gesundung helfen.“ Wenn auch ihr borcisch nicht gut war, ihre Stimme ließ alles an mir wohlig schauern. „Das war uns allen ein wichtiges Anliegen, das der Herr dieses Hauses bald wieder auf die Beine kommt.“ Nahm Wilhelm das Wort auf. „Und natürlich möchten wir sie mit einigen kleine Wertsachen beschenken. Herr Hagermann, egal ob Tripol oder Toulon, ich habe viele Freunde denen ich ihr Lokal gerne empfehlen werde. Und sofern die Konferenz ein gutes Ende findet hoffe ich das diese auch eine Gelegenheit bekommen sie hier aufzusuchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Wilhelm unter „kleinen Wertsachen“ verstand, hätte einen reichen Mann sicher beleidigt. Aber als nach und nach Pakete und Lieferungen eintrafen, konnten wir es alle kaum glauben. Gewürze, Tabak, exotische Gefäße, sogar ein Buch über Afrikanische Küche. Allerlei Kleidung aus feinem, blauen Stoff. Sogar eine Schatulle mit geprägten Dinaren, nicht 20.000 aber trotzdem viel. Aber meisten freute es uns alle, dass Herr Hagermann wieder wohl auf war, in der Küche stand und versuchte das Chaljapin nach zu kochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte von Hert schon eine Weile nichts gehört. Auch beim Arbeitsvermittler hatte ich ihn nicht auffinden können, er hatte sich so gut gemacht da wollte ich ihn wieder bei uns arbeiten lassen. Dante riet mir, ich sollte einmal durch die Garküchenstraße gehen. Wie er darauf kam? Zu meiner Überraschung fand ich Hert dort, fröhlich pfeifend stand er hinter einem kleinen Stand und grillte kleine Fleischspieße über einem Kohlefeuer. Und er war nicht alleine. „Himmel Hert hier hätte ich dich als letztes erwartet!“ „Hey Arren altes Haus, komm her das musst du probieren!“ Freudig streckte er mir einen dieser Spieße hin, wunderbar gegrillt, zartes Fleisch, saftig, und durch das Feuer außen knusprig, für so etwas würde ich an einem kalten Tag meilenweit gehen. Und erst die Marinade! Mit vollen Mund fragte ich erneut. „Hert was tust du hier? Und die Kleine, die Dicke, der Alte und Fleischer.“ Hert Grinste mich an. „Na an dem Abend, als du und deine Süße rumgeknutscht habt und wir vier so bei Freibier und Restessen zusammen gesessen hatten, hatten Fina, Gera, Tobalt, Loke und ich die beschwipste Idee, auch was auf die Beine zu stellen. Also nahmen wir die Kohle die wir verdient hatten und besorgten uns hier einen Stand. Loke kennt sich mit Fleisch aus, also machen wir diese voll leckeren Spieße. Aber wir Grillen auch Erdknollen und Gera macht diese super tolle heiße Suppe aus Beeren und was sie sonnst so auf dem Markt findet. Dazu machen wir dann so kleine gekochte Teigstreifen. Man ich sag dir die Leute fressen es uns aus der Hand. Manche kommen zwar nur wegen Fina, aber sobald sie unser Essen kosten, lieben sie auch das. Wir sparen jetzt noch und holen uns sobald es geht einen größeren Stand, wo Leute sich auch mal hinsetzen können.“ Als ich die fünf so sah musste ich lächeln. So schnell kann sich das Leben von Menschen verändern. Eben noch von der Hand in den Mund und morgen füttert man schon den Mund anderer. „Na dann geb mir mal was von dieser berühmten Früchtesuppe und lass einen Experten bewerten ob die was taugt.“ Wir lachten, die Suppe war hervorragend und der knallharte Geschäftsmann Hert knöpfte mir sogar die vollen drei Wechsel dafür ab. Auch die vier für den Spieß. Aber ich bezahlte sie gerne.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Fortsetzung der Reihe:'''&lt;br /&gt;
* 1. [[Esskultur]]&lt;br /&gt;
* 2. [[Esskultur und Stadtleben]]&lt;br /&gt;
* 3. [[Bunkerball und Resteessen]]&lt;br /&gt;
* 4. [[Esskultur und Ebenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Fanwork |NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Marodeur/Scallen |QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum |INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt; „Arren kommst du? Deine Mutter hat das Essen fertig.“ Völlig desorientiert schreckte ich hoch, die Stimme meines Vaters hallte noch in meinen Ohren, das Bild meiner Mutter wie sie an unserem Herd stand blitze vor meinen Augen auf. Mir die Augen reibend, ließ ich mich zurück auf mein Bett fallen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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„Arren kommst du? Deine Mutter hat das Essen fertig.“&lt;br /&gt;
Völlig desorientiert schreckte ich hoch, die Stimme meines Vaters hallte noch in meinen Ohren, das Bild meiner Mutter wie sie an unserem Herd stand blitze vor meinen Augen auf. Mir die Augen reibend, ließ ich mich zurück auf mein Bett fallen und versuchte mich zu beruhigen. Es ist lange her das ich solche Träume hatte oder zumindest das sie mich noch im wachen Zustand so mitnahmen. Mit schweren Kopf öffnete ich die Augen. Mein karges Zimmer wurde von den ersten Sonnenstrahlen beleuchtet. Der Wunsch nach einer Pfeife und einem warmen Tee keimten in mir auf. Das ließ mich lächeln, wie verwöhnt ich doch geworden war. Tatendrang erfasste mich, ich schwang die Beine aus dem Bett und zog mich an. Schnell strich ich ein paar Krümel von meiner neuen, blauen Jacke und war aus der Tür. Die Sonne ging gerade auf und es nieselte ein wenig. Der alte Emel saß noch an seinem Sturzwagen, als er mich sah winkte er mich heran. „Guten Morgen Arren, na du bist aber früh auf.“ Emel lächelte. Das Lächeln eines Mannes der nicht viel hatte, damit aber völlig zufrieden war. „Morgen Emel, hoffe du hattest eine ruhige Nacht?“ „Ja ruhig war sie leider, ein paar mehr Kunden würden mir gut tun. Aber immerhin waren die, die da waren, eine nette Gesellschaft.“ Mit seinen runzligen Händen goss er eine Kelle Brühe in einen kleinen Holzbecher und reichte ihn mir. Als ich nach meinen Wechsel greifen wollte winkte er lachend ab. „Doch nicht für dich Arren, und schon gar nicht um diese Zeit.“ Ich trank die heiße, scharfe Brühe, sie war würzig und nicht zu salzig. „Das tat gute Emel, ich denke ich geh jetzt zur Arbeit. Komm gut heim“ Der Alte lächelte noch immer als er seinen Sturzwagen zusammenklappte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es tat gut wieder zu arbeiten, mein Kopf pochte ab und an, aber wenn ich das Trinken eine Weile sein ließ würde das schon wieder werden. „Dante, ich brauche zwei mal die Tagesknödel. Wie viel ist noch da?“ „Kommt! Nach den zwei reichst noch für zwei weitere, dann ist aber auch die Bratensauce alle.“ Dante hatte sich gut erholt. Irgendwie war ich dankbar, dass er, trotz allem was passiert war, gleich wieder zur Arbeit gekommen war, obwohl sein Auge noch geschwollen war. Nun sah man ihm nichts mehr an, vielleicht bis auf den krummen Nasenrücken. Er hatte den Vorfall nicht einmal erwähnt. Aber bis auf das Nötigste redete er nicht mehr mit mir. Nun ja, er redete eigentlich kaum noch mit jemandem. Selbst Lara ließ er völlig in Ruhe. „Arren, Richter Jencken wartet auf die Knödel!“ rief Lara kurz durch die Tür. „Sofort fertig! Noch irgend etwas offen?“ „Nur noch einmal Fleischeintopf und die Nachspeise für den Tuchhändler.“ „Gut, sag Lara wenn es bereit ist, ich bringe schnell die Knödel zum Tisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ah Arren, schön dich zu sehen. Herrlich, auf diese braune Sauce freue ich mich schon. Richter Jenckens neue Weste spannte bereits über seinen üppigen Wanst, als er sich den Teller heran zog. „Ach sag, wie geht’s dem alten Herren?“ fragte er mit vollem Mund. „Herr Hagermann ist weiterhin bettlägerig, die Ärzte reden von einer Lungenentzündung.“ „Oh, da klingt übel, aber der alte Knabe ist ein zäher Hund, der übersteht das schon. Aber ich sehe das ihr den Laden gut am Laufen haltet.“ „Wir tun unser Bestes, Richter Jencken.“ Nicht sonderlich manierlich wischte sich Richter Jencken Sauce vom Kinn. „Sag mal, du könntest da was für mich tun Arren, wir erwarten eine Delegation die wir ein bisschen beeindrucken wollen.“ Ähm,.. nun ja, von wie vielen Leuten reden wir da?“ „Och naja, glaube so 30, du weißt schon, Advokaten, Vollstrecker, Schiedsfrau Möller, mein Guter Freund Dr. Pschemischlawsky. Hab ihm gesagt er darf ne Begleitung mitbringen. Weiß nicht genau wie viel die Afrikaner mitbringen.“ „Afrikaner?!“ Fast hätte Arren den leeren Vorspeisenteller fallen lassen. Wieder stopfte sich Richter Jencken einen Bissen in den Mund. „Ja, kommen aus Toulon und sogar welche aus Tripol.“ „Ähm.... und wann?“ „Heute Abend.“ „Heute Abend?!“ „Genau und dafür hätten wir gerne euren feinen Laden, damit die mal sehen was gute borcische Küche ist. Also nicht so viel Schischi und Schnickschnack, aber trotzdem was gutes das Eindruck schindet.“ Ich stand nur stumm da, klar 30 Leute, geschlossene Gesellschaft, nichts was das Hagermanns nicht stemmen konnte, aber Afrikaner? „Na was meinst du? Ich weiß ist etwas kurzfristig, aber ich hab es bei all dem Papierkram im Amt einfach verschwitz.“ Richter Jencken zog einen Lederbeutel aus seiner Manteltasche und legte sie vor mir auf den Tisch. „Hier, kannst es ja mal probieren, etwas aromatischer als das Kraut das ich sonnst so rauche aber nicht schlecht. Red mal mit dem alten Herren, gehörst ja quasi schon zur Familie. Natürlich kommen wir für alles auf, ich schick euch auch gerne nen Aktenschubser vorbei der euch Geld für eure Auslagen mitbringt.“ Schwerfällig erhob sich Richter Jencken von Stuhl und rammte sich den Hut auf den Kopf. „Puh... heute erst mal kein Dessert, sonnst schaff ich's vielleicht nicht mehr zur Latrine.“ Ohne es zu zählen warf er noch ein kleines Bündel zerknüllter Wechsel auf den Tisch. „Stimmt so, ich muss jetzt los. Gebt mir zugig Bescheid in Ordnung?“ Ich sah ihm nach als er durch die Tür ging. Afrikaner?! Heute Abend? „Hey was hast du?“ fragte Lara hinter mir, ich war noch so geschockt das ich mich nicht einmal erschrak.“ Möglichst ruhig drehte ich mich zu Lara um. „Sei so nett und sag Jurgen und den anderen das wir etwas besprechen müssen,...“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Afrikaner?“ brach es aus Torge heraus? Jurgen und Dante nahmen es weitaus gelassener. „Ich habe Richter Jencken noch nicht zugesagt. Ich entscheide das nicht.“ Jurgen verschränkte die Arme. „Hagermann geht es nicht gut, er kann sich um die ganze Planung nicht kümmern und ich weiß nicht ob wir das alles in so kurzer Zeit schaffen.“ „Verdammte Richter! Auf den Schock muss ich erst mal eine rauchen.“ Trotzig stob Torge zur Hintertür hinaus.“ Traurig schüttelte Lara den Kopf. „Ich rede mit Vater.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für jene die Eusebius Hagermann noch als jungen Mann kannten, gab er grade ein schreckliches Bild ab. Darum ließ er bis auf seine Kinder und Jurgen niemanden zu sich. Um so mehr wunderte es mich das er grade nach mir verlangte, als Lara nach einer Weile wieder herunter in die Küche kam. Was war mit Dante los? Selbst das kommentierte er nicht. Hagermann lag in seinem Bett, das kleine Schlafzimmer war sehr schlicht. Das Fenster war geschlossen und dämmte den Straßenlärm. Es tat mir weh ihn so zu sehen. Träge winkte er mich näher zu sich, ich wusste das er nicht laut sprechen konnte. „Lara hat mir alles erzählt. Ich will das du das du dich darum kümmerst.“ „Was? Wieso ich? Wären Jurgen oder Torge nicht besser?“ Mühsam stütze sich Hagermann auf und packte meinen Arm. „Wir wissen beide das Torge das nicht kann, er mag ein guter Koch sein aber ihm fehlt der nötige Ernst um die Übersicht zu behalten. Jurgen wird dich unterstützen, aber er kann kein Menue planen. Es geht hier um unseren guten Namen, Arren. Auch wenn ich dem Fettsack Jencken dafür persönlich in die Eier treten könnte. Du schaffst das. Du weißt worauf es ankommt. Der Fettsack wird dafür blechen und unser Name wird in Toulon und Tripol bekannt werden!“ Hagermanns empörter Enthusiasmus ließ ihn krächzend husten. Lara die hinter der Tür gewartet hatte stürzte herein und bugsierte ihren Vater wieder auf dem Kissen. „Du darfst dich nicht aufregen, hat der Arzt gesagt!“ Immer noch hustend ballte Hagermann die Faust und sah mir in die Augen. Ich nickte nur.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst schritt ich die Treppe hinunter. „Alle man herhören! Wir bekommen heute Abend eine geschlossene Gesellschaft! 30 Gäste!“ Ich deutete auf den Küchenjungen. „Lauf los und gib Richter Jencken bescheit, dass wir ihn und seine Gäste erwarten. Und das er das Geld für unsere Auslagen herbringen lassen soll.“ Torge der noch immer nicht ganz mit der Situation klar kam kaute auf den Nägeln. „Ist das dein Ernst? Hat Vater das gesagt? Wie soll das gehen? Wir hatten für heute Abend nichts tolles geplant und so viel haben wir gar nicht im Lager. Ich legte Torge die Hände auf die Schultern. „Beruhige dich. Ich hab schon einen Plan, ich brauch dich hier. Du musst hier alles vorbereiten mit Lara. Alles wird gut.“ Torge sah sich um als ob ich verrückt geworden sei. „Wenn Arren sagt das wir das schaffen und Hagermann ihm das zutraut. Sag einfach was zu tun ist Arren.“ Etwas verwundert sah ich Dante an. Kein Sarkasmus, kein schnippischer Kommentar. „Jurgen, bring mir die Wechsel aus der Kasse. Dante, hol deine Jacke, wir gehen einkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Hast du wirklich einen Plan?“ Fragte mich Dante als wir zum Markt hetzten. „Was? Nein. Aber was sollte ich ihm sagen? Dann wäre er noch mehr durchgedreht.“ „Verdammt, hey, zum Markt müssen wir links lang.“ „Geh schon mal vor und sondier das Angebot und bete das noch was gutes da ist,... ich besorge uns erst mal etwas mehr Unterstützung!“ Ich wusste das ich ihn hier finde. Hier saß er immer rum, seit er aus der Manufaktur entlassen worden war. Vor der Tür des Arbeitsvermittlers, in der Hoffnung eine Arbeit zu finden die zumindest den Drink am Abend bezahlt. Vor nicht allzu langer Zeit hatte ich auch noch hier gesessen. „Hert!“ Fast wäre Hert im Spurt vor Schreck davon gerannt, doch dann erkannte er mich. „Arren was ist los ist jemand hinter dir her? Etwas außer Atem erklärte ich ihm das Desaster. „Man da hast du dir aber was eingebrockt. Und was soll ich da bitte tun?“ „Helfen, Schleppen, was auch immer, alles hilft. Wenn ich endgültig den Verstand verliere lass ich dich vielleicht sogar kochen.“ „Gibt's Kohle?“ „Himmel, ja ich bezahle dich, aber jetzt komm, wir haben keine Zeit.“ Die Aussicht auf Geld ließ einige neugierige Zuhörer näher kommen. „Was soll das für eine Arbeit sein?“ fragte ein junger Mann. Arren musste sich kurz sammeln und sah sich unter dem kläglichen Rest Tagelöhnern im. „Ich bin Arren, Koch im Speiselokal Hagermanns, wir erwarten heute 30 Gäste, Richter, Spitalier, Afrikaner. Ich brauche Leute die mit Lebensmitteln umgehen können. Leute die sich in Gesellschaft benehmen können. Essen auftragen. Teller abräumen. Geschirr spülen. „Miese Afrikaner.“ Der junge Mann wendete sich gleich wieder ab. Auch andere scheinen wieder das Interesse zu verlieren. „Ich hatte mal eine Garküche.“ Meldete sich eine kräftige Frau. Ein älterer Mann hob die Hand „Spülen kann ich, auch Feuer schüren und so was.“ „Hab mal in ner Kaschemme Getränke serviert.“ bemerkte eine junge Frau mit knappen Rock. Der letzte der nicht geflüchtet war, war ein Mann mit kurzem braunen Haar das auf seinem Hinterkopf komplett abrasiert war. „War mal Fleischer.“ Gab er schulterzuckend an. „Wundervoll. Dann kommt mit!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Markt war um diese Tageszeit nicht mehr so geschäftig. Was nicht bedeutete das es leer war. Ich bahnte mir mit meinem Gefolge einen Weg zum winkenden Dante. „Verdammt wo hast du die denn her?“ „Von der Straße. Wie schaut es aus?“ „Wie soll's denn aussehen? Der Fleischer hat nichts mehr vom guten Zeug da. Vom guten Gemüse will ich erst gar nicht anfangen. Mit dem Fisch kannst du nur noch jemanden vergiften und die Preise für Obst sind heute unverschämt! Was willst du überhaupt kochen?“ „Das hier ist immer noch Borca, oder? Also geben wir den Afrikanern Borca zu fressen. Du!“ Ich zeigte mit dem Finger auf den Fleischer. „Besorg mir Ohomi für 30 Leute, muss kein Filet sein, aber es sollte keine Sehnen haben.“ „Du!“ Ich zeigte auf die dicke Frau. „Ich brauche Huhn und Eier. Hert, geh los und besorg das Kellerbier das Kress neuerdings verkauft.“ Dann brauch ich noch rote Zwiebeln, jede Menge Erdäpfel und Birnen!“ Dante riss die Augen auf. „Was hast du da nur vor Arren?“ „Ich hab keine Ahnung, und nun geh los und hol uns für einen guten Preis Wein und Couscous.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menge an Waren die ich mit den anderen in die Küche schleppte war ungeheuer, mir schwirrte noch immer der Kopf. Lara und Torge hatten das Lokal geschlossen um den Speiseraum vorbereiten zu können. „Was hast du da alles? Was sind das für Leute?“ Armer Torge, er taugte wirklich nicht dafür. „Ohomiafter und Hyänennachgeburt, was Afrikaner halt so essen, frag nicht, nimm mir das mal ab.“ Ich atmete tief durch. „Gut hört zu. Bevor wir euch eure Aufgaben erklären ein paar einfache Regeln. Stehlt kein Essen. Immer saubere Hände Stehlt kein Essen! Und weil ich meinen Kopf in der Schlinge habe. Sollte einer von euch Mist bauen, behalte ich nicht nur seinen Lohn ein, ich sorge auch dafür das keiner von euch jemals wieder eine Arbeit im Weißwand- oder Schwarzwandviertel findet Und schon gar nicht in der Garküchenstraße, haben wir uns verstanden? Ja? Gut! Wir werden heute ein Menue kochen, das heißt eine Abfolge von Speisen die nacheinander gegessen werden. Vier Gänge. Die Vorspeise besteht aus einer leichten Gemüsesuppe mit Ei, schön salzig das mehr getrunken wird und nicht zu schwer um satt zu machen. Als zweiten Gang gibt es Ohomisteak, mit einer feinen Zwiebelsauce. Schön zart und dünn, wir haben nicht so viel Fleisch. Als dritten Gang machen wir knusprige Hühnerbrust vom Grill. Gut und billig, aber lecker und macht satt. Das Desert besteht aus einer heißen Suppe aus gezuckerten Birnen, das wir auf süßem Couscous servieren. So sollten wir die Afrikaner satt bekommen.“ „Sag mal wie soll das alles gehen? Wenn ich mir das Fleisch anschaue willst du eher Schuhe damit besohlen.“ „Ich kenne da einen kleinen Trick, wirst schon sehen. Reiß dich zusammen Torge, ich brauch dich hier, keiner ist besser am Grill als du. Und du musst für mich dieses tolle Knoblauchbrot machen, das kannst nur du.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war beeindruckt wie die kräftige Frau die Zwiebeln schnitt, keine Träne. Ganz im Gegensatz zu der kleinen Kellnerin die Rotz und Wasser heulte. „Fleischer hast du das Ohomi für mich vorbereitet?“ „Wie du es wolltest Chef, schön dünn, fein eingeschnitten und platt geklopft“ Dante sah zu wie ich die Schüssel mit fein gehackten Zwiebeln nahm und über den ausgebreiteten Steaks verteile. „Was hast du da nur vor Arren? Das Fleisch wird zäh wie Leder. Und was soll das mit den Zwiebeln?“ Ich lächelte verträumt als ich mich daran erinnerte wie meine Mutter mir diese Frage einmal beantwortet hatte. „Wie du weißt Dante, komme ich aus armen Verhältnissen, wenn wir uns mal Fleisch leisten konnten, war es definitiv nicht das gute das wir hier servieren. Aber wir waren froh und meine Mutter kannte da einen Trick. Sie nannte das dann immer „Chaljapin“, was auch immer das bedeuten soll. Dabei bedeckt man das leicht eingeschnittene Fleisch mit Zwiebeln. Der Saft der Zwiebel wirkt auf das Fleisch und macht es zart. Warum das so ist weiß ich auch nicht, aber am Ende hat man ein zartes Stück Fleisch, und Zwiebeln.“ Dante zuckte mit den Schultern, schien aber ehrlich etwas beeindruckt. „Na wenn das klappt, schön“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gastraum des Hagermanns war nicht sonderlich groß. Große Massen saßen Mittags hier nie bei Tisch. Man setzte auf Qualität den auf Quantität. Lara hatte sich alle Mühe gegeben und alle Tische zu einer langen Tafel zusammengeschoben und sie mit blauen Tüchern und Kerzen dekoriert. Das Hagermanns war ein gutes und einfaches Haus. „Verdammt wir haben zu wenig Gläser. Die Richter haben nie etwas zur Tischordnung gesagt! Wenn Vater es nicht tut, trete ich dem dicken Jencken in den Sack! Ich könnt durchdrehen!“ Ich liebte es wenn Lara sich so echauffierte, solange ich nicht der Stein des Anstoßes war. Fast hätte ich sie gedrückt und ihr das gesagt, aber dafür war jetzt keine Zeit. Schnell sah ich mich hinter dem Tresen um. „Wir brauchen nicht zu jedem Gang neue Gläser. Es gibt Wasser, Wein und Bier. Hert besorgt uns grade Tonbecher für das Bier, dann können wir die guten Gläser für Wein und Wasser nehmen. Was? Schau mich nicht so an, ich lass die Afrikaner doch nicht aus Holzhumpen trinken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war ein heilloses Chaos, aber es funktionierte. Ohomi in der Pfanne, Huhn auf den Grill. Die Suppe mit dem wenigen Gemüse. Ich musste lächeln... irgend etwas muss doch schief gehen. Ich brauchte eine Pfeife. Nein nicht jetzt, später. Und einen Drink, einen großen. Aber später. Dante fragte mich zu dritten mal, was für eine Beilage wir machen sollen. „Na wozu habt ihr grade den Berg Erdknollen geschält und gekocht? Nun zeig ich euch wie man eine echte borcische Schrotterpfanne macht!“ Dantes Blick war unbezahlbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der kleinen Wohnung über dem Restaurant war es still. Leise Schloss ich die Tür und hockte mich neben Hagermanns Bett. Er hatte etwas geschlafen, aber ich merkte ihm an das er genau so angespannt war wie ich. „Alles ist vorbereitet, die Gäste werden gleich eintreffen.“ „Gut, bist du zufrieden mit den Vorbereitungen?“ „Ich denke schon, soweit es halt möglich war.“ „Das hab ich gleich an dir gemocht Arren, du bist ehrlich und dir selbst kritisch gegenüber.“ Ich musste wieder lächeln, hatte ich dieses Lob verdient? „Noch ist es nicht überstanden mein Junge, jetzt fängt der Kampf erst an. Menueabfolge, Timing. Ich weiß das ihr das schaffen werdet.“ Es machte mich ein wenig traurig. Er hätte dort unten stehen sollen und uns anleiten, nicht ich. Wer war ich schon, dass ich nun in der blauen Jacke den Ton angab. Aber er glaubte an mich und für den Moment musste das reichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara und Jurgen hatten versucht die zwangsrekrutierte Truppe so gut es ging herzurichten. Der Alte trug eins von Hagermanns Hemden, Fleischer eine Jacke von Jurgen. Die Kleine hatte von Lara einen züchtigeren Rock bekommen und hatte sich von ihr die Haare bändigen lassen. Süß saß sie aus, auch wenn ich das Lara gegenüber sicher nie laut erwähnen würde. Die kräftige Frau war stur in der Küche geblieben und hatte sich um die Birnen gekümmert. Fast schon typisch für Bruder und Schwester zankten sich Torge und Lara als diese ihm die Haare kämmen wollte. Nur Dante sah geleckt aus wie immer. Ich klatsche kurz in die Hände um Aufmerksamkeit zu erlangen. „Gut, gehen wir das ganze noch einmal durch. Die Gäste kommen rein, wir begrüßen sie, lasst euch nicht von ihnen einschüchtern, erst recht nicht von den Afrikanern. Wir verteilen sie an die Tafel. Richter an der Fensterseite, Afrikaner Küchenseite. Der Anhang kommt an das Ende der Tafel. Richter Jencken sitzt mit dem obersten Afrikaner am Kopf. Ich werde, Himmel hilf mir, ein paar Worte sagen, dann schenkt ihr Wasser ein und geht mit Bier und Wein rum. Dann Vorspeise, erster Gang und so weiter, das Tempo stimmt Lara bitte mit Jurgen ab, dass alles zur rechten Zeit aufgetragen wird. Unser guter Ruf hängt von diesem in letzter Sekunde geplanten Abend ab. Köpfe werden dafür Rollen, aber nicht unsere. Wir halten den Namen Hagermann hoch. Nun geht da raus und gebt euer bestes!“ Angesteckt von der Stimmung stürmte die erste Gruppe hinaus. Nur Hert blieb stehen und starrte auf seine Schuhe. In einem meiner blauen Hemden fühlte er sich sichtlich unwohl. „Was ist los Kumpel?“ frage ich ihn möglich jovial. „Ich kann das nicht Arren, vor all die Leute da treten meine ich.“ Möglich entspannt klopfte ich ihm auf die Schulter. „Nur keine Panik, stell dich einfach hinter den Tresen, zapf etwas Bier, damit kennst du dich doch aus und wenn dich einer der Gäste anschaut lächel und nicke einfach freundlich. Das bekommst du doch hin.“ Mühsam rang sich Hert ein Lächeln ab. „Na siehst du, es erwartet ja keiner das du den Haufen mit Witzen und Zaubertricks unterhältst, oder eine Dichterlesung abhältst.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich war von mir selbst überrascht das ich die Gäste so ruhig begrüßt und ihnen die Speisenfolge vorgestellt hatte. Ich, der Hund von der Straße, war nun der Kopf vom Hagermanns. Stand noch über Lara und Torge. Auf mich schauten sie, Richter, Spitalier, Afrikaner. Für sie war ich nun Hagermann, der Mann in der blauen Jacke. Ich wusste nicht ob ich mich erst bepinkeln oder übergeben sollte. Ich wusste nicht wer all diese Richter waren, aber sie waren sicher alle wichtig. Dr. Pschemischlawsky war ein kleiner, kahler Mann, der in dem Neoprenanzug und dem festlichen Umhang hier völlig deplatziert wirkte. Seine Begleitung war Dr. Karen Blaubach, eine Frau um die 30 die trotz Glatze sehr attraktiv war. Ihren Namen würde ich mir nicht merken, wohl aber ihre Kurven. Hinzu kamen ein paar gut gekleidete Damen und Herren, wohl gut betuchte Händler. Maden die sich an der Gunst der Richter satt fraßen. Ich hatte bis heute nur wenige Afrikaner gesehen und schon gar nicht so viele auf einmal. Der Mann der am Kopf der Tafel neben Richter Jencken saß, wurde als Mawuko vorgestellt. Ich tat mir schwer die afrikanischen Namen zu verstehen. Sarabi die direkt neben ihm saß, hatte wie Fr.Dr. Blaubach eine Glatze und sah nicht weniger beeindruckend aus. Das Gewand aus leichtem, orangen Tuch legte sich sanft um ihre dunkle Haut. Ich musste Hert schlagen, das er aufhörte zu starren. Das afrikanische Gefolge bestand noch aus sechs weiteren Leuten. Ein Mann mit Narben im Gesicht und einem Filzfees auf dem Kopf dessen Name ich mir aber nicht merken konnte. Davu und Kesar waren muskulös gebaut und vermieden es zu sprechen. Sie scheinen sich noch unwohler zu fühlen als Yaw, der der jüngste war und in sein Wasser starrte. Zula die wunderschönes Haare hatte und ein Mann, mit für Afrikaner untypischem Schnauzbart, unterhielten sich überraschend ausgelassen auf afrikanisch und betrachteten den Speiseraum. Richter Jencken erhob sich schwerfällig. „Haben alle was zu trinken? Wunderbar. Meine Damen und Herren ich danke ihnen das sie meiner Einladung in dieses wundervolle Lokal gefolgt sind, auf dass wir die Distanz unserer Kulturen ein wenig verringern mögen und wir uns morgen in freundlicher Stimmung zusammensetzen können und die Klippen von Politik und Handel gemeinsam meistern können.“ Leichter Applaus erklang, nur der Afrikaner mit dem Fees klopfte zustimmend auf den Tisch das die Gläser klirrten. Süffisant erhob Jencken seinen Becher und trank. „Himmel, das nenn ich mal gutes Bier.“ Ich nickte zu Lara hinüber, Zeit aufzutischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara hatte grade einen Stapel Teller in die Spüle gestellt, als es laut wurde im Gastraum. Eben noch, hatte ich mich darüber gefreut das die Gäste das Chaljapin gelobt hatten. Der Mann mit dem Fees war aufgestanden und beschimpfte nun Dr. Pschemischlawsky, zumindest vermutetet ich das, denn er sprach afrikanisch. „Was ist hier los?“ Fragte ich Hert als ich zu ihm hinter den Tresen trat. „Kein Plan, der Afrikaner hat wohl ein paar Jagdgeschichten zum Besten gegeben und erzählt was er alles so erlegt hat. Frag mich nicht was alles, noch nie von gehört. Dann hat der Spitalier gelacht und gesagt, dass es unmöglich sein kann, dass er einfach so einen Homo-irgendwas erledigt hat.“ Ich nahm einen Becher Bier den Hert grade gezapft hatte und trat neben den Afrikaner mit Fees. Laut stellte ich den Becker vor ihm auf den Tisch, das er sich in seiner Tirade unterbrach und erst auf den Tisch und dann zu mir sah. Ernst sah ich ihm in die Augen. „Hier, wie ich sehe hatten Sie noch kein Bier, probieren Sie es bitte, eine lokale Spezialität.“ Der Mann hielt meinen Blick stand, griff blind aber zielsicher nach dem Becher und kippte ihn in einem Zug herunter. „Das ist gut.“ Verkündete er, während er mich wieder fixierte. „Dann bringe ich Ihnen noch eins.“ Der Afrikaner mit dem Schnurrbart lachte herzhaft auf und sagte etwas zu dem Jäger das ich nicht verstand. „Und bringen sie dem Herrn Doktor besser auch eins.“ Schloss er dann in überraschend akzentfreien borcisch. „Hert, zapf mehr Bier, die Gäste sind durstig. Lara bring bitte den nächsten Gang.“ Verkündete ich laut durch den Saal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Blick von Sarabi, als sie die Nachspeise sah, war goldig. Die sonnst ernst dreinblickende kahlköpfige Frau lächelte und löffelte die heißen Birnen mit dem süßen Couscous. Generell kam die Nachspeise sehr gut an und ich war froh das wir einen großen Topf zubereitet hatten, verlange fast jeder Gast nach mehr. Nur der Mann mit dem Schnurrbart war nach der ersten Portion nach draußen verschwunden. Nun kam die Zeit für Kräuterschnäpse, Destillat und mehr Bier. Und auch wenn ich mir am liebsten selbst etwas eingegossen hätte, war es noch nicht an der Zeit. Mit pochendem Schädel schloss ich die Tür zum Hinterhof und setzte mich auf eine der Kisten. Die kühle Luft und die dunkle Stille waren eine Wohltat. Nachher halte ich vielleicht noch meinen Kopf unter die Wasserpumpe. Umständlich kramte ich nach dem Tabakbeutel und schnupperte an dem aromatischen Kraut. Immerhin das dufte ich mir jetzt gönnen. Ich hatte mittlerweile sogar meine eigene Pfeife aus rötlichen Holz. Etwas zitterig stopfte ich die Pfeife und kramte nach den Zündhölzern. Überrascht schreckte ich aus als in der Dunkelheit eine Flamme aufloderte und das Gesicht des schnurrbärtigen Afrikaners erhellte. „Nehmen Sie meins.“ sagte er freundlich, mit seiner tiefen Stimme und hielt mir das goldene Feuerzeug hin. Paffend entzündete ich die Pfeife und reichte es ihm wieder. „Ich habe sie gar nicht gesehen.“ gab ich zu. „Schwarze Haut.“ gab er nur schulterzuckend zurück und entzündete sich selbst eine dicke Zigarre. Still saßen wir paffend da, ich wusste nicht was ich zu ihm sagen sollte. „Ich mag diese Abende nicht, zu viele nervige Leute. Zu viele Lügen und Geschwafel.“ setzte er im Plauderton an. „Aber das Essen, hervorragend. Und wie du Baku ruhig gestellt hast, köstlich. Auch wenn dieser Abend belanglos bleiben wird, zumindest euer Haus wird uns in Erinnerung bleiben.“ Verlegen paffte ich weiter. „Danke.“ Er atmete eine große Wolken Zigarrenrauch aus und reichte mir die Hand. „Wisal, aber hier nenne ich mich gerne Wilhelm.“ Ich erwiderte seinen kräftigen Händedruck. „Arren, und anders nenn ich mich selten.“ „Freut mich Arren.“ Wilhelm schnupperte was seinen Bart erzittern ließ. „Hm, wo hast du das Kraut her, das du da rauchst.“ „Oh das? Das hat mir Richter Jencken heute geschenkt.“ Lachend schüttelte Wilhelm den Kopf. „So geht der Fettsack also mit dem Zeug um, das ich ihm als Probe gegeben habe.“ Oh also konnten auch die Afrikaner ihn nicht leiden. „Na was soll's die zwölf Ballen wird er trotzdem kaufen wie ich ihn kenne.“ „Sie handeln also mit Tabak?“ „Unter anderem ja, was soll die Frage, wir handeln mit fast allem, nicht nur mit Sklaven.“ Wieder zog Wilhelm an seiner Zigarre. „Auch wenn ich welche auf meiner Tabakplantage beschäftige, der Handel ist mir nicht lukrativ genug, viel zu überlaufen und die Qualität zu variabel.“ Dann sah er zu mir und schüttelte lachend den Kopf. „Oh tut mir leid das ist sicher etwas über das ihr hierzulande wohl nicht redet. Ich geh dann lieber mal wieder rein und ertrage die Last der gesellschaftlichen Verantwortung.“ Wilhelm reichte mir den Rest seiner Zigarre, stand auf und ging durch die Gasse zurück zum Vordereingang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Abend wollte einfach kein Ende nehmen, grade die Richter tranken als gäbe es kein Morgen. Wir waren alle erschöpft und wollten nur noch schlafen. Die Afrikaner hatten sich höflich verabschiedet, wie wir sie beneideten. Dann gingen auch die Spitalier und die Händler. Richter Jencken saß schwankend auf seinem Stuhl. „Diese Afrikaner, gehen zum Spaß haben in den Keller, warum ist dieser Becher schon wieder leer?“ „Weil Sie ihn ausgetrunken haben Richter Jencken.“ Versuchte ich möglichst höflich zu bemerken. „Jaja, wie auch immer, sag der kleinen mit dem süßen Arsch, das sie mir mehr bringen soll ja?!“ „Ich denke es wäre besser, wenn sie die Gesellschaft nun auflösen würden. Sie haben morgen doch noch wichtige Termine und sollten gut ausgeschlafen sein. Zudem möchten wir nicht gegen die Sperrstunde verstoßen.“ Grade den letzten Teil betonte ich etwas lauter da bereits zwei Herren in Mantel und Hut in der Tür standen. „Ausnahmegenehmigung!“ lallte Richter Jencken und kicherte wie ein alberner Schuljunge. Etwas hilflos schaute ich zu den beiden Protektoren. „Wir nehmen den werten Richter Jencken besser mit und bringen ihn sicher heim, dann könnt ihr in Ruhe zu sperren.“ Dankbar sah ich zu wie die beiden Jencken unter die Arme griffen und hinaus hievten. Träge folge ihnen der letzte Rest der Gäste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Dampft mein Schädel?“ fragte ich Lara als ich mit einer Mischung aus Wohltat und Pein den Kopf unter die Wasserpumpe im Hof hielt „Nein, warum fragst du?“ „Weil er sich so anfühlt.“ „Du hättest nicht auch noch das Bier eben trinken sollen.“ „Die Richter haben das ganze Fass bezahlt und nach dem Tag hab ich mir doch wohl einen Drink verdient. Die anderen Haben auch mit getrunken. Auch du.“ „Aber mir brummt jetzt nicht der Schädel.“ Es klang herablassend aber ich hörte das Lächeln in ihrer Stimme. Schwer atmend richtete ich mich auf und spürte wie das kalte Wasser an mir herablief und mein Hemd durchnässte. „Und, geht es jetzt besser?“ fragte Lara. „Ich glaube ich brauch nur etwas Schlaf, eine Woche oder so.“ antwortete ich träge und wollte mich Richtung Tür umdrehen. Überraschend kräftigt packte mich Lara am nassen Kragen und zog mich etwas zu sich herunter. Noch überraschter war ich als sie mich küsste. Mitten auf den Mund. Zögerlich lösten wir uns nach einer gefühlten, wundervollen Ewigkeit wieder von einander. Liebevoll drückte sie sich an mich und sah dann zu mir hoch. „Ich find dich auch gut. Und du bist es, der es drauf hat. Ohne dich wäre heute alles den Bach runter gegangen.“ Ich konnte nur lächeln, schöner konnte der Tag wirklich nicht enden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So lange hatte ich lange nicht mehr geschlafen. Nicht eine Woche aber schon bis weit in den Tag hinein. Leider wachte ich in meinem eigenen Bett auf. Aber ich erinnerte mich noch gut an das Grinsen des alten Emels als ich ihm von diesem besonderen Abend erzählte. Dieses mal gönnte ich mir eine Pfeife und einen Tee, während ich noch träge auf dem Bett saß. Mein Zimmer kam mir plötzlich so klein vor. Als der aromatische Tabakrauch mir in die Nase stieg musste ich an den Afrikaner denken. Wilhelm, was für ein komischer Kauz. Aber ich ärgerte mich nun, nicht mehr mit ihm gesprochen zu haben. Nun würde ich ihn wohl nie wieder sehen. Was sollte ich nun tun? Wie sehr mich doch die tägliche Routine gefangen genommen hatte. Das Speiselokal sollte heute später öffnen, Dante hatte darauf bestanden das ich mich ausruhe, er würde sich schon um alles kümmern, bis ich komme. Hatte er nun endlich seine Chance Kommandos zu geben? Sorgsam klopfte ich die Pfeife aus und kippte den Rest Tee hinunter. Bloß nicht wieder in trübe Gedanken verfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich die Küche durch die Hintertür betrat, war es überraschend ruhig. Nur Dante stand am Herd und briet etwas, aber, dieser Duft. „Was bereitest du da zu Dante?“ „Schrotterpfanne.“ Ich blickte Dante an als hätte ich mich verhört. „Hat der Afrikaner bestellt, fand er wohl gut gestern. Sag mal machst du zwei oder drei Unzen Breitkraut rein? Hey, wo willst du hin? Ich hab dich was gefragt. Himmel, dann nehm ich halt zwei.“ Ich war bereits durch die Tür zum Gastraum. Wilhelm saß an dem kleinen Tisch am Fenster und trank Früchte-Saft. Als er mich sah lächelte er freudig und winkte mich heran. Noch den Löffel im Mund, saß neben ihm Sarabi und schien plötzlich etwas verschüchtert zu sein. In der Schüssel vor ihr, sah ich Birnen und Couscous. Ich lächelte, musste fast grinsen, wusste aber nicht was ich sagen sollte. Die beiden zu sehen, erfüllte mich mit Freude, auch wenn ich nicht sagen konnte weshalb. „Arren, lange nicht gesehen!“ tönte Wilhelm mit tiefer Stimme. Verwundert sah ich ihn an, bis mir aufging, das er einen Scherz gemacht hatte. „Ähm ich hätte nicht gedacht euch so schnell wieder zu sehen. Ehrlich gesagt das wir uns je wieder sehen. „Ach weißt du, unsere Sarabi hat so von der Nachspeise geschwärmt und ich hatte ebenfalls Hunger, also dachten wir uns, warum nicht? Die Konferenz war eh dröge und ermüdend. Sollen sich Mawuko und Zula darum kümmern.“ Freudig sah er wie Dante einen Teller mit heißer Schrotterpfanne herein brachte und vor ihm ab stellte. Herzhaft verbrannte Wilhelm sich am ersten Bissen den Mund. Nachdem er den Brand mit Saft gelöscht hatte wurde er aber etwas ernster. „Gestern Abend wurde gemunkelt das der Mann dem dieses Haus gehört krank sei, stimmt das?“ „Ja ganz recht, leider ist Herr Hagermann an einer Lungenentzündung erkrankt.“ „Ha!“ laut knallte er die Hand auf den Tisch das Sarabi erschrak. „Hab ich dir doch gesagt das er nicht sein Sohn ist, du und Zula schulden mir nun 20.000 Dinare!“ Kurz schockiert von dieser Summe, sah ich zwischen den beiden hin und her. „Wir hörten auch, dass dieser wundervolle Abend gestern überraschend, spontan geplant wurde.“ „Ja das stimmt ebenfalls.“ „Nun wir würden uns gerne bedanken und damit meine ich auch Mawuko und die anderen die jetzt nicht hier sein können. Können wir mit Herrn Hagermann sprechen? Natürlich erst wenn ich aufgegessen habe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lara war genau so schockiert wie ich, als sie sich hastig in ihr Zimmer zurück zog, um sich schnell etwas ordentliches anzuziehen. Herr Hagermann saß in seinem Bett und hatte grade eine kräftige Brühe gegessen, die Dante für ihn gekocht hatte. Wenn auch geschwächt, sah er die Afrikaner mit seinem üblichen starken Blick an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Ich habe zu danken, das sie mein bescheidenes Haus beehrt haben.“ gab er noch immer etwas krächzend an. „Trotzdem möchten wir ihnen für ihre Gastfreundschaft danken, das ist so Sitte bei uns. Und da sie uns einen netteren Empfang bereitet haben als die Richter, halten wir es nur für angemessen.“ Sarabi stellte einen blau lackierten Tontopf neben Hagermann. „Diese Salbe wird ihnen bei ihrer Gesundung helfen.“ Wenn auch ihr borcisch nicht gut war, ihre Stimme ließ alles an mir wohlig schauern. „Das war uns allen ein wichtiges Anliegen, das der Herr dieses Hauses bald wieder auf die Beine kommt.“ Nahm Wilhelm das Wort auf. „Und natürlich möchten wir sie mit einigen kleine Wertsachen beschenken. Herr Hagermann, egal ob Tripol oder Toulon, ich habe viele Freunde denen ich ihr Lokal gerne empfehlen werde. Und sofern die Konferenz ein gutes Ende findet hoffe ich das diese auch eine Gelegenheit bekommen sie hier aufzusuchen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was Wilhelm unter „kleinen Wertsachen“ verstand, hätte einen reichen Mann sicher beleidigt. Aber als nach und nach Pakete und Lieferungen eintrafen, konnten wir es alle kaum glauben. Gewürze, Tabak, exotische Gefäße, sogar ein Buch über Afrikanische Küche. Allerlei Kleidung aus feinem, blauen Stoff. Sogar eine Schatulle mit geprägten Dinaren, nicht 20.000 aber trotzdem viel. Aber meisten freute es uns alle, dass Herr Hagermann wieder wohl auf war, in der Küche stand und versuchte das Chaljapin nach zu kochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte von Hert schon eine Weile nichts gehört. Auch beim Arbeitsvermittler hatte ich ihn nicht auffinden können, er hatte sich so gut gemacht da wollte ich ihn wieder bei uns arbeiten lassen. Dante riet mir, ich sollte einmal durch die Garküchenstraße gehen. Wie er darauf kam? Zu meiner Überraschung fand ich Hert dort, fröhlich pfeifend stand er hinter einem kleinen Stand und grillte kleine Fleischspieße über einem Kohlefeuer. Und er war nicht alleine. „Himmel Hert hier hätte ich dich als letztes erwartet!“ „Hey Arren altes Haus, komm her das musst du probieren!“ Freudig streckte er mir einen dieser Spieße hin, wunderbar gegrillt, zartes Fleisch, saftig, und durch das Feuer außen knusprig, für so etwas würde ich an einem kalten Tag meilenweit gehen. Und erst die Marinade! Mit vollen Mund fragte ich erneut. „Hert was tust du hier? Und die Kleine, die Dicke, der Alte und Fleischer.“ Hert Grinste mich an. „Na an dem Abend, als du und deine Süße rumgeknutscht habt und wir vier so bei Freibier und Restessen zusammen gesessen hatten, hatten Fina, Gera, Tobalt, Loke und ich die beschwipste Idee, auch was auf die Beine zu stellen. Also nahmen wir die Kohle die wir verdient hatten und besorgten uns hier einen Stand. Loke kennt sich mit Fleisch aus, also machen wir diese voll leckeren Spieße. Aber wir Grillen auch Erdknollen und Gera macht diese super tolle heiße Suppe aus Beeren und was sie sonnst so auf dem Markt findet. Dazu machen wir dann so kleine gekochte Teigstreifen. Man ich sag dir die Leute fressen es uns aus der Hand. Manche kommen zwar nur wegen Fina, aber sobald sie unser Essen kosten, lieben sie auch das. Wir sparen jetzt noch und holen uns sobald es geht einen größeren Stand, wo Leute sich auch mal hinsetzen können.“ Als ich die fünf so sah musste ich lächeln. So schnell kann sich das Leben von Menschen verändern. Eben noch von der Hand in den Mund und morgen füttert man schon den Mund anderer. „Na dann geb mir mal was von dieser berühmten Früchtesuppe und lass einen Experten bewerten ob die was taugt.“ Wir lachten, die Suppe war hervorragend und der knallharte Geschäftsmann Hert knöpfte mir sogar die vollen drei Wechsel dafür ab. Auch die vier für den Spieß. Aber ich bezahlte sie gerne.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Die Fortsetzung der Reihe:'''&lt;br /&gt;
1. [[Esskultur]]&lt;br /&gt;
2. [[Esskultur und Stadtleben]]&lt;br /&gt;
3. [[Bunkerball und Resteessen]]&lt;br /&gt;
4. [[Esskultur und Ebenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Esskultur</title>
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&amp;quot;Kochen ist eine lebenswichtige Fähigkeit, die wir verloren haben.&amp;quot;&lt;br /&gt;
- Jamie Oliver&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Missmutig blickte ich auf den russverkrusteten Ofen und ärgerte mich, dass ich die Wechsel für die teure Kohle ausgegeben hatte, anstelle des günstigen Brennholzes. Wieder einmal war das Feuer mitten in der Nacht erloschen, dabei hatte ich gehofft, dass die Kohlen zumindest etwas länger Wärme geben würde. Ich lag noch einige Minuten zitternd auf meinem Schlaflager, zusammengerollt in drei Decken. Ich war furchtbar müde, aber ich wusste, dass ich bei dieser Kälte keinen Schlaf mehr finden würde.&lt;br /&gt;
Die Sonne begann grade ihren Aufstieg, weswegen ich beschloss aufzustehen. Vielleicht ließ sich der Morgen heute einmal für etwas nutzen. Nach einigen weiteren Minuten und einiger Überwindung, entwirrte ich mich aus dem Wust an Decken und schlug die Beine über die Kante des Bettes. Mein Kopf fühlte sich schwer an, meine Nase verstopft und mein Kehle ausgetrocknet.&lt;br /&gt;
Ich griff nach der Blechkanne auf dem Ofen und goss etwas lauwarmes Wasser in einen Becher. Wenigstens etwas Wärme an diesem grausigen Morgen. Mein Magen knurrte, aber außer einem Stück harten Brot, das auch auf dem Ofen lag, war nichts mehr übrig. Ach was soll’s? Heute gönn' ich mir auf dem Weg zum Arbeitsvermittler etwas Warmes. Wenn ich früher hingehe, bekomme ich vielleicht eine gute Tagesarbeit, und wenn nicht, dann wohl möglich zwei einfache.&lt;br /&gt;
Ich zog mir einen viel zu großen gestrickten Wollpullover über, der so stank, als hätte ein Gendo darauf geschlafen, aber er leistete mir seit Jahren treue Dienste. Nachdem ich ein weiteres Paar brettharte Socken und mein klammes Paar Stiefel angezogen hatte, warf ich mir den Mantel über und ging hinaus in den Tag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um diese Tageszeit waren immer dieselben Leute auf der Straße. Arbeiter auf dem Weg zu ihrer Schicht in den Manufakturen, Zecher die gestern den Weg nach Hause nicht gefunden hatten und der alte Emel, der seinen Sturzwagen zusammenpackte und nach Hause schob. Ich grüßte ihn mit einem kurzen Nicken als die wenigen Straßenlampen sich abschalteten. Dies war, wie ich finde, eine der schönsten Zeiten des Tages, alles ist noch ruhig, keine schreienden Kinder, rufende Händler oder die üblichen Pöbeleien, weil jemand jemanden angerempelt hat. Jeder war müde, jedem war kalt, jeder kümmerte sich um seinen eigenen Kram.&lt;br /&gt;
Ein paar Straßen weiter gab es schon mehr Betriebsamkeit, hier öffneten die kleinen Händler und Garküchen früh, um den Arbeitern der Nacht- und Frühschichten ihre Waren zu verkaufen. Alles war erhellt von den kleinen Kochfeuern, den grellen Lampen und die kalte Luft erfüllt von den Düften nach Gegrilltem, Gebackenem oder Gebratenem.&lt;br /&gt;
Ich stellte mich an einen kleinen Stand in dem handtellergroße Corokke in siedendem Fett ausgebacken wurden. Für einen Moment genoss ich die Wärme der Kochstelle, bestellte zwei Corrokke und bezahlte die acht Wechsel. So mochte ich sie am liebsten, noch schön heiß, fettig und knusprig. Die Welt sah schon ganz anders aus, wenn man etwas zu beißen hatte, das zumindest zwei dieser Kriterien erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie erhofft war der Andrang beim Arbeitsvermittler noch nicht so groß, die meisten Tagelöhner kamen immer erst, wenn die Sonne aufgegangen war. Vorher gab es eh nur die undankbaren, schweren Arbeiten, auf den Baustellen oder in den Manufakturen. Harte Arbeit, zwar für gutes Geld, aber nach nur einem Tag hatte ich mich gefühlt, als hätte man mich verprügelt. Das waren Arbeiten für Leute wie Gehb und Bonn dort drüben, mehr Muskeln als Hirn, die nach jeder Arbeit die ganzen Wechsel für Fleisch, Destillat und... weibliches Fleisch ausgaben.&lt;br /&gt;
Ich verspeiste meine zweite Corrokke, als nach und nach die freien Arbeitgeber eintrafen: Ladenbesitzer, die nur nach Bedarf Tagelöhner brauchten und deswegen keine tägliche Liste an den Arbeitsvermittler schickten. Oder auch solche die sich ihre Arbeiter gerne selbst aussuchen. Es wurden Tätigkeiten ausgerufen, mit Arbeitsdauer, Entlohnung und manchmal auch Vorkenntnissen.&lt;br /&gt;
Es war schon hell, als all die guten Arbeiten vergeben waren, entweder war ich nicht geeignet oder ein anderer war schneller. Ich hatte mich schon abgefunden eine der schlecht bezahlten Hilfsarbeiten bei einem der Händler anzunehmen, als der Arbeitsvermittler die Tätigkeit für einen älteren Herrn in einem sauberen blauen Mantel vorlas:&lt;br /&gt;
Gehilfe, ganztags, 50 Wechsel plus Mahlzeit.&lt;br /&gt;
Was auch immer man als Gehilfe tut, das klang vielversprechend, alleine wegen der Mahlzeit. Ich hob die Hand und ging nach vorne, leider auch einige andere was meine Hoffnung schnell erstickte. Doch der Mann schaute sich jeden von uns an, sein Blick erinnerte mich an den des Spitaliers, bei der letzten Hygienikkontrolle,….&lt;br /&gt;
Er schüttelte nach und nach den Kopf und zeigte dann mit dem Finger auf mich. „Den da.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte sich mir als Hagermann vor und das wir jetzt einige Erledigungen machen würden, bevor wir zu seinem Laden gehen würden. An meinem Namen war er wohl nicht interessiert. Für einen Mann seines Alters war er erstaunlich gut zu Fuß und ging aufrechten Schrittes in Richtung der größeren Marktstraßen. Hier ging ich nur selten durch, weil ich mir die Waren nicht leisten konnte, oder nichts damit anfangen kann. Allerlei Fleisch und Feldfrüchte, Eier, Käse, bereits verarbeitete Wurst. Zum Glück hatte ich schon gegessen sonnst wäre das hier ein einziges Martyrium.&lt;br /&gt;
Hagermann grüsste einen Mann mit blutiger Schürze, der so sehr nach 'Metzer' aussah, wie ein Mann es nur tun konnte: starke Arme, eine Nase die mehr als einmal gebrochen wurde. Der könnte bestimmt nicht nur einen Gendo mit einem Hieb zerteilen. Er drückte mir einige Pakete mit Fleisch in die Hand und erhielt dafür ein gutes Bündel an Wechsel.&lt;br /&gt;
Hagermann sprach während unseres Marsches von Händler zu Händler nicht mit mir. Er sprach hier und da mit einigen Händlern, mal über die Qualität der Waren, mal feilschte er um den Preis, mal führte er auch nur ein belangloses Gespräch über das Wetter oder die Tochter des Bäckers, die so schnell wächst.&lt;br /&gt;
Ich war beladen wie ein Maultier. Pakete mit Fleisch, Brote, Feldfrüchte, sogar solche, wie ich sie weder gesehen noch gegessen hatte. Nur ein Beutel mit Metalldosen, die der Händler als „beste Gewürze Afrikas“ bezeichnete, trug Hagermann selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wir entfernten uns mehr und mehr von meiner gewohnten Gegend, die Straßen waren sauberer, die Kabel besser verlegt, die Häuser gemauert und verputzt. Hier wohnten reiche Händler, Advokaten und Manufakturbesitzer. Niemand schenkt hier einer beladenen Lumpengestalt auch nur einen Blick, ausgenommen die Richter die die Straßen kontrollieren.&lt;br /&gt;
„Wir sind da.“ Hagermann deutet auf ein zweistöckiges Gebäude, das mit blauer Tünche gestrichen war. Über der Tür hängt ein Schild auf dem „Hagermanns“ steht.&lt;br /&gt;
Ich frage mich, was das hier für ein Laden sein soll. Ein Händler ist das hier nicht. Wir gehen durch eine schmale Gasse zum Hintereingang, vor der ein drahtiger junger Mann steht und Pfeife raucht.&lt;br /&gt;
„Gute Ware, Vater?“&lt;br /&gt;
„Es geht, der Kohl ist gut, aber schau dir bitte die Schoten an, die taugen vielleicht nur für die Suppe. Ist das das Kraut das mir Richter Jecken geschenkt hat?“&lt;br /&gt;
Der drahtige junge Mann grinst nur, nimmt noch einen tiefen Zug und reicht die Pfeife dann seinem Vater. „Ich versorge die Waren und bereite schon mal alles für das Morgengeschäft vor, Dante hat die Tee gekocht, bitte wärm dich oben etwas auf, Vater.“&lt;br /&gt;
Hagermann paffte an der Pfeife und sah seinen Sohn missbilligend an. „Ich gehe jeden Morgen zum Markt und bereite danach die Tagesgerichte vor und das seit 22 Jahren, mein Junge!“ Nachdenklich atmet er den Rauch in die kalte Luft aus. „Schick Jurgen zu mir hoch, wir müssen die Kalkulation noch durchgehen, ich komme danach in die Küche.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name des Sohnes ist Torgen, er ist um einiges gesprächiger, als sein Vater. Er erklärt mir, das das hier ein Speiselokal ist, den Preisen der Gerichte nach, wohl für die hier ansässige Oberschicht. Von den Wechseln, die ich hier für ein Gericht lassen müsste, käme ich gut ein paar Tage hin,….&lt;br /&gt;
Ich kenne Speiselokale auch aus meinem Viertel. Mit langen Tischen, an die sich die Arbeiter stumm sinken lassen. Und man bekommt einen Teller Eintopf oder Pampe vorgesetzt. Für ein paar Wechsel ist man danach immerhin satt.&lt;br /&gt;
Das hier ist was gänzlich anderes. Kleine Tische für vier bis sechs Personen, mit Stühlen und ... Himmel, sind das das Gläser hinter dem Tresen?!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Torge scheint oft mit Tagelöhnern zu arbeiten, die Regeln sind strikt und eindeutig: Immer saubere Hände; tu nur, was man dir sagt; wenn du’s nicht verstehst, frag nach; stehle kein Essen!&lt;br /&gt;
Ich stand noch nie in einer richtigen Küche. In der Mitte stehen große Herde, die bereits befeuert wurden. An der Wand ein großer Ofen. Es ist mehr als warm. An den Herden stehen bereits andere junge Männer, die schon mit allerlei Töpfen und Pfannen hantieren. Torge schickt mich wieder raus in die Kälte, soll mich gründlich waschen und bei der Gelegenheit gleich Wasser holen. Ich bemühe mich, den Dreck unter den Fingernägeln loszuwerden, bis meine Finger durch die Kälte fast zu taub waren, um den Eimer zu tragen. Wieder in der Wärme stellt mich Torge vor ein Holzbrett auf dem ein Haufen Fleischreste liegt.&lt;br /&gt;
„Was Simples für den Anfang: Alles einfach ganz, ganz klein hacken. Bekommst du das hin? Schneid dich nicht, das Messer ist scharf.“ Er überlässt mich meiner Arbeit und ich finde, ich kann recht zufrieden sein. Ich stehe im Warmen, habe keine schwierige Aufgabe,….&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür geht auf und eine junge Frau kommt herein, das Haar kurz und braun. „Richter Jecken ist da und möchte frühstücken. Ein Kräuteromlett, Röstbrot, und diese scharfe Wurst die er so mag!“&lt;br /&gt;
Jeder scheint zu wissen, was er zu tun hat, niemand stürzt hektisch umher. Wurst und Eier werden in Pfannen geworfen, Brot auf den Grillrost gelegt und keine 5 Minuten später trägt die junge Frau einen Teller nach draußen. Ich beobachte das effiziente Treiben, es werden Dinge bestellt und dann zubereitet, gelegentlich schaut Torge zu mir rüber, aber ich hacke hier nur Fleisch klein.&lt;br /&gt;
„So gut, saubere Arbeit, jetzt schütte alles in den großen Topf da drüben, dann erklär ich dir, wie es weiter geht.“&lt;br /&gt;
Einer der jungen Männer hatte den Topf vor einigen Minuten auf das Feuer gewuchtet, als ich vorsichtig das Brett mit den Fleisch hinein gab, stieg mir der Duft von gutem purgischem Öl in die Nase, das schon im Topf war. Ich briet das Fleisch an und sollte alles oft durchmengen, damit nichts anbrennt. Torge gab zwischendurch einige Gewürze hinzu, sowie eine große Handvoll gehacktem Knoblauch. Zuletzt schüttete er eine Flasche mit dunkler Flüssigkeit hinein bei dem es sich um ein Bier handeln musste.&lt;br /&gt;
„Das ist eine Flasche 'Schwarzer Richter', bekommt man nur, wenn man sich mit den hiesigen Advokaten gut versteht.“ Verriet er mir mit einem Grinsen. „Aber da die hohen Herren ja eh jeden Tag hier essen,…“&lt;br /&gt;
Der Duft, der dem Gemisch entstieg, war jedenfalls unglaublich, und als Torge mir einen Löffel zum probieren anbot, stellte ich fest, das auch der Geschmack einfach traumhaft war.&lt;br /&gt;
„Und was sagst du?“&lt;br /&gt;
Erschrocken zuckte ich zusammen, als es die Stimme von Hagermann war, der mich dies fragte. Für einen Moment bekam ich Panik, dass man mich unbezahlt entlassen könnte, weil ich ja nichts essen sollte. Doch in Hagermanns Blick lag nur ruhiges Interesse und immerhin hatte mir Torge den Löffel gegeben.&lt;br /&gt;
„Ähm..., ja es ist sehr gut, … vielleicht noch etwas länger einkochen lassen und etwas mehr Salz?“ Himmel, was red' ich da? Jetzt schmeißt er mich raus …&lt;br /&gt;
Hagermann nahm ruhig einen Löffel zur Hand und probierte. „Er hat völlig recht“, sagte er in völlig gelassenem Ton. „Aber ihr habt das Bier auch eben erst rein geschüttet, das muss noch etwas ziehen. Dick es bitte mit etwas Mehl an und salze etwas nach. Wenn es fertig ist, gib ihm eine Portion mit Knödeln, dann hab ich ihn aus dem Weg, wenn ich mit den Jungs die Tagesgerichte bespreche.“ Dann ging Hagermann zu dem Mann, der Dante sein musste, welcher grade das Fleisch, das ich getragen hatte, auspackte.&lt;br /&gt;
Torge grinste mich wieder an und klopfte mir auf den Rücken. „Nun steh nicht da, als hättest du 'ne Elster gratis oben ohne gesehen, rühr den Topf um.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gericht das als Spezialität des Hauses beworben wurde, nannte sich schlicht 'Schwarzer Richter mit Klößen' und erfreute sich bei der Kundschaft anscheinend so großer Beleibtheit, das man es für satte 17 Wechsel verkaufte und dazu gab es nicht mal ein Glas Wasser umsonst! Ich konnte fast den Geschmack nicht genießen, weil ich nicht fassen konnte, dass jemand für einen Schlag dieser dicken Fleischsauce mit zwei fetten Knödeln so viel Geld ausgibt. Bei der Fresshalle um die Ecke bekomme ich so was für 5, allerdings weiß ich auch nicht was da drin ist … bzw. will es wohl lieber nicht wissen.&lt;br /&gt;
Man hatte mich auf die Treppe in den oberen Stock verfrachtet, damit ich aus dem Weg bin. Dem Treiben in der Küche nach, hätte ich eh nur im Weg gestanden. Es war bereits Mittag und den Geräuschen aus dem Speiseraum nach, war es sehr voll.&lt;br /&gt;
Dantes Kopf erscheint am Fuße der Treppe. „Bist du fertig? Pause ist vorbei. Geh raus in den Hof und hol Wasser, Torge hat dir den Topf in die Spülecke gestellt, zusammen mit ein paar anderen Sachen.“&lt;br /&gt;
Hastig nahm ich die letzten Bissen, Dante war anscheinend von der harscheren Sorte. In der Spülecke schüttete ich den Eimer in den großen Topf, in dem zudem ein paar Pfannen lagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich hatte grade den großen Topf auf das Abtropfgitter gestellt als Dante zu mir kam. „Ich sehe, du hast sogar den Russ von den Böden gekratzt, gut mitgedacht. Wasch dir die Hände und dann geh in den Speiseraum, Lara brauch Hilfe.“&lt;br /&gt;
Der Speiseraum war nach dem regen Treiben nun überraschend leer, nur an einem Ecktisch saßen drei gut gekleidete Herren und aßen ein Gericht mit einer dicken Scheibe Fleisch.&lt;br /&gt;
Lara stellte sich als Hagermanns Tochter heraus, jünger als Torge, gutaussehend, fast niedlich, aber eine junge Frau, die anpacken konnte.&lt;br /&gt;
Ich sollte alle Tische abräumen und dann abwischen. Auf meine Frage, wo all die Leute hin wären, erklärte sie mir, das nach dem Mittagsgeschäft bis Abends nicht viel los sei. Die würden alle in die Teestuben oder Kaffeehäuser gehen. &amp;quot;Deftig gegessen wird erst wieder, wenn die Sonne untergegangen ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Man hielt mich beschäftigt, mit putzen, und dem Kleinschneiden verschiedene Feldfrüchte. Zwischendurch bekam ich eine Scheibe in fett gebackenes Brot mit scharfer Wurst.&lt;br /&gt;
Torgen zog mich kurz vor Sonnenuntergang nach draußen, wo er sich eine Pfeife stopfte. „Na, das ist doch alles ganz einfach oder?“&lt;br /&gt;
„Ich hatte schon schwierigerer Arbeiten, ja.“&lt;br /&gt;
„Vater scheint zufrieden mit dir zu sein. 'Mal einer, der sich nicht gleich dumm anstellt und alles isst, was rum liegt'. Das ist ein großes Kompliment wenn er das sagt.“&lt;br /&gt;
Ich konnte nur verlegen lächeln. Es machte mich schon ein wenig trübselig, wenn ich daran dachte. morgen wieder eine undankbarere Arbeit machen zu müssen.&lt;br /&gt;
Die Tür flog auf und Lara stürmte heraus und zog ihrem Bruder die Pfeife aus dem Mund. Sie zog ein paar Mal kräftig und setzte sich dann wütend auf eine Kiste.&lt;br /&gt;
„Dante?“&lt;br /&gt;
„Ja Dante! Wer wohl sonst!“ Sie nahm Torgen die Zündhölzer ab und entzündete die Pfeife neu, die sie vor Wut ausgeraucht hatte. Sie paffte wütend vor sich hin.&lt;br /&gt;
„Du musst wissen, dass die sich mindestens einmal die Woche so zoffen.“ Verriet mir Torgen. „Dante muss sich immer als Chef aufspielen. Immer wenn Vater oder ich nicht da sind, will er das Ruder an sich reißen. Und grade mein kleines aufbrausendes Schwesterlein mag das gar nicht, vor allem wenn er ihr sagen will, wie's im Speiseraum zu laufen hat.“ Lara funkelte ihren Bruder nur böse an während sie weiter an der Pfeife paffte.&lt;br /&gt;
Erneut ging die Tür auf und Dante erschien mit einer Miene grenzenloser Unzufriedenheit. „Du! Rein, der Chef will dich sprechen!“ Ich hatte damit gerechnet, dass er Lara meinen würde, aber er deutete mit seinem Finger auf mich.&lt;br /&gt;
Ein wenig schuldbewusst, weil ich ja faul rum gehangen hatte, flitzte ich zurück in die Küche. Hagermann stand mit dem Mann, der wohl Jurgen sein musste, am Ofen und schien wenig erfreut, weil aus dem Ofen schwarzer Qualm kam. „Du erinnerst dich, wo wir überall auf dem Markt waren, heute Morgen?“&lt;br /&gt;
Ich nickte nur, hatte ich etwas falsch gemacht?&lt;br /&gt;
„Geh zu dem Händler, der diese großen roten Kürbisse verkauft, gleich neben dem, bei dem ich die Gewürze gekauft habe. Er heißt Sanke, mieser balkhanischer Halsabschneider,… Sag, du kommst von mir und kauf acht Kürbisse, möglichst groß und rot. Er wird 35 Wechsel von dir haben wollen, aber du gibst ihm nur 25, weil er weiß, das ich mich nicht linken lasse. Klar?!“&lt;br /&gt;
Wieder nickte ich nur und nahm das Bündel Wechsel entgegen.&lt;br /&gt;
„Und jetzt beeil dich. Los!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sanke war ein schlecht rasierter Balkhaner, der andauernd auf irgendwelchen Gewürznelken herumkaute. Er verlange, wie erwartet 35 und auch als ich mehrmals betonte das ich von Hagermann komme, ließ er sich nicht beeindrucken.&lt;br /&gt;
„Jetzt hör mir mal zu, du balkhanischer Halsabschneider, der olle Dante hat die Nachspeise für heute Abend verbrennen lassen und nun müssen wir uns was neues überlegen. Richter Jecken kommt heute zum Essen und wenn wir ihm nicht zumindest süße Kürbispasteten anbieten können, dann haben wir und somit du, mehr Ärger am Hals, als ein Orgiast in einem jehammedanischen Badehaus!“&lt;br /&gt;
Sanke fielen vor Erstaunen die Nelken aus dem Mund.&lt;br /&gt;
Das konnte nicht gut gehen, was hab ich mir nur gedacht, so einen Wirbel zu machen, alle schauen auf uns und gleich sticht mich dieser Händler ab,…&lt;br /&gt;
„Aber hey, sag das doch gleich ... meinem alten Freund Hagermann helfe ich doch gerne aus. Hier nimm 8 Kürbisse für 25, ach was sagen wir 20 und grüß den alten Mann schön von mir, ja?!“ Hastig sammelte der Händler die Kürbisse in einen Sack und war sehr daran interessiert mich schnell loszuwerden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ich Hagermann das Geld geben wollte, sah er mich verwundert an, aber ich erklärte ihm, dass der Händler förmlich darauf bestand und ich Grüße ausrichten sollte.&lt;br /&gt;
Er nahm es achselzuckend hin. Es gab jetzt wichtigeres: die Nachspeise war wirklich verbrannt und es musste Ersatz gemacht werden, denn die ersten Gäste waren schon im Speiseraum. Ich sollte die Kürbisse waschen und dann in Würfel schneiden. Torge kochte alles in einem Topf mit Zucker ein, während Dante Teig ansetzte. Dante ließ lautstark vernehmen, dass das alles zu lange dauern würde, eine süße Suppe würde viel schneller gehen. Er ließ keinen Zweifel daran, das alles viel besser laufen würde, wenn er die Kommandos geben würde.&lt;br /&gt;
Hagermann kam in die Küche und rief zur Ordnung. Aber leider hatte Dante recht, alleine die Zeit im Ofen würde zu viel Zeit kosten und jemand müsste die ganze Zeit darauf achten.&lt;br /&gt;
„Und wenn wir Teigtaschen formen und in Wasser kochen?“ Stille trat ein wie ein Hammerschlag und ich blickte mich um, wer das gesagt hatte. Dummerweise war ich es selbst.&lt;br /&gt;
„Du willst Pasten kochen? Sag mal bist du von allen guten Geistern verlassen? Was fällt dir ein?“ Ich trat zurück, aus Angst Dante würde über mich herfallen, doch Hagermann schritt ein.&lt;br /&gt;
„Beruhige dich Dante, wie genau meinst du das, junger Mann?&lt;br /&gt;
„Ähm, ... na ja man nimmt ein rundes Stück Teig, belegt es mit Kürbis und formt ein Bällchen das oben geschlossen wird. Wenn man das fest zumacht, geht es nicht auf, der Kürbis ist bereits gar und der Teig braucht nicht lange, bis er durch ist. Ich hab das in einer kleinen Garküche gesehen, da füllt er das mit wilden Beeren und gießt süße Milch darüber. Das ähm,… schmeckt ganz gut…“&lt;br /&gt;
„Gut, das machen wir, Dante mach weiter den Teig und halt einfach mal deine Schnauze, Torgen hol alle großen Töpfe und setz Wasser auf, ich gehe nachsehen, was wir an Milch haben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Richter Jencken setze das Weinglas ab und rieb sich den Bauch. „Alter Freund, das war mal wieder ein Gaumenschmaus, ich werde mir wohl mal wieder eine weitere Hose nähen lassen müssen.“&lt;br /&gt;
„Zuviel der Ehre, ich freue mich, das es Ihnen und Ihren Kollegen geschmeckt hat.“ In Gedanken erfreute sich Hagermann an dem Bündel Wechsel das mehr als ausreichend für das opulente Mahl sein sollte.&lt;br /&gt;
„Aber am besten fand ich heute diese kleinen süßen Klöße, die solltest du auf die Karte nehmen, die waren einfach hervorragend. Egal welcher deiner Jungs auf die Idee kam, gib ihm hier den 20er extra, er hat’s sich verdient.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich spülte grade die Töpfe aus, als Torge mir anerkennend auf den Rücken klopfte und mir 70 Wechsel in die Hand drückte. „Mann, da hast du aber ganz schön Dusel gehabt. Dante ist stinksauer, Vater ist zufrieden. Schöner kann ein Abend nicht sein. Und ich soll dir sagen, das du morgen etwas früher da sein sollst, Jurgen zeigt dir, wie wir das Morgengeschäft vorbereiten, bevor du mit Vater wieder auf den Markt gehst.“&lt;br /&gt;
Ich sah erst das Geld in meiner Hand an und dann Torge und konnte nicht so recht fassen was er mir da sagen wollte. „Ähm ... ich soll also morgen wieder kommen?“&lt;br /&gt;
„Ja, ab morgen hast du eine der besten Arbeiten in der ganzen verdammten Stadt. Ach, und wie zum Sichelschlag heißt du eigentlich?“&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Es_werde_Licht&amp;diff=196</id>
		<title>Es werde Licht</title>
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		<updated>2023-05-31T15:20:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Fanwork |NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Onkel Uwe |QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum |INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt; Im Südosten Frankreichs, in einem seit dem Eshaton entvölkerten Gebiet, existiert ein alter, aber sehr stabil gebauter Gebäudekomplex und harrt auf seinen Einsatz. Es ist ein Stellarator-Fusionsreaktor auf He3-Basis, ursprünglich für die reguläre Stromerzeugung gedacht gewesen, aber durch den Untergang…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Fanwork&lt;br /&gt;
|NAME = &amp;lt;!--Discordname des Inhalteerstellers--&amp;gt;Onkel Uwe&lt;br /&gt;
|QUELLE = &amp;lt;!--Discord-URL--&amp;gt;aus dem alten Degenesis-Forum&lt;br /&gt;
|INHALT = &amp;lt;!--Inhalt--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Südosten Frankreichs, in einem seit dem Eshaton entvölkerten Gebiet, existiert ein alter, aber sehr stabil gebauter Gebäudekomplex und harrt auf seinen Einsatz. Es ist ein Stellarator-Fusionsreaktor auf He3-Basis, ursprünglich für die reguläre Stromerzeugung gedacht gewesen, aber durch den Untergang nie angeschaltet. Alle Ressourcen sind grundlegend noch vorhanden (deshalb He3-Basis, da dies kein instabiles Material ist, im Vergleich zu Deuterium und Tritium). Natürlich ist viel zu tun und noch mehr zu verstehen und neu zu lernen, aber diese Probleme stehen erstmal hinten an.&lt;br /&gt;
Die Gruppe sollte möglichst heterogen zusammengesetzt sein, um viel Wissen zu vereinen. Zudem sollte sie sich im Vorfeld zum einen ein gutes Netz an Kontakten erarbeiten, auf der anderen Seite in dem Vertrauen an ihren jeweiligen Kult zumindest soweit erschüttert werden, dass sie mit dieser Entdeckung nicht sofort zu ihren Chefs gehen. Es ist also ein Grundszenario anzusetzen, in dem die Gruppenmitglieder über verschiedene Funde Informationen sammeln und Hinweise erhalten, aber auch immer wieder bei der Weitergabe der Informationen/Fundstücke von höhergestellten Kultanhängern ausgespielt werden. Nach und nach ergeben sich Hinweise auf den Gebäudekomplex und seine Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Gruppe nach dem Fund der Anlage anfängt zu verstehen, was der langfristige Wert ist, könnte sich eine schöne Suche über den Kontinent ergeben, um Informationen und bestimmte Materialien zu finden. Außerdem geht es darum, vertrauenswürdige Unterstützer zu bekommen, denn egal wie gut die Gruppe ist, sowas kann sie nicht allein stemmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grundinteresse für die einzelnen Mitglieder der Gruppe kann hier auch sein, dass man mit vollendeten Tatsachen (man ist DER Verantwortliche im Kult für dieses äußerst wertvolle Objekt) seine Position im Kult verbessern und vielleicht die Kontrahenten im Kult matt setzen kann. Die Frage dabei ist dann natürlich, ob es nicht doch einen Verräter gibt und ein Wettlauf beginnt. Wer kann die Anlage sichern und verteidigen? Wird man jemals voll verstehen, wie es funktioniert? Welche Informationen findet man dort sonst noch? Welche sind mit dem Untergang des Streams verloren gegangen? Und bekommt man die Anlage gar wieder komplett in Gang?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie reagieren die Marodeure, sobald sie Wind davon bekommen...?&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Kategorie:Kulturen&amp;diff=195</id>
		<title>Kategorie:Kulturen</title>
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		<updated>2023-05-30T19:16:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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	<entry>
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		<title>Kategorie:Fanwork</title>
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		<updated>2023-05-30T19:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Leere Seite erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Entseelter</title>
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		<updated>2023-05-30T19:14:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Psychonaut erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Psychonaut]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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	<entry>
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		<title>Einschlagkrater</title>
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		<updated>2023-05-30T19:13:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Krater erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Krater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Krater&amp;diff=191</id>
		<title>Krater</title>
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		<updated>2023-05-30T19:11:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Alles über den Primer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asteroideneinschläge beim [[Eshaton]] haben die Erde schwer gezeichnet. Dabei sind unter anderem auch große Einschlagkrater entstanden. Nicht in allen Kratern findet sich der [[Primer]], aber da, wo er sich durch [[Sporenfeld|Muttersporenfelder]] verbreitet, zeigt er in jedem Gebiet eine eigene Ausprägung, zwängt jedem [[Absonderlicher|Absonderlichem]] seinen [[Raptus]] auf. Diese Beziehung zwischen Region und Raptus, sowie der Zusammenhang mit der Chakrentheorie, führte die Spitalier zu dem Begriff [[Chakra|Erdenchakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kasten oben auf der Seite erklärt den Zusammenhang zwischen [[Kultur]], Krater und Raptus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* Der '''Janus-Krater''' ist ein Einschlagkrater eines Asteroiden im Ärmelkanal, der die Wasserstraße verschließt und somit den Golfstrom abreißen lässt. Von Norden dringen daraufhin die Gletscher der Eisbarriere vor und trocknen die Nordsee aus. Das Gebiet ist heute als [[Stukov-Wüste]] bekannt. Auf den Kraterflanken ist es kalt. Kein Vogel singt und die Bäume wachsen geduckt und verkrüppelt. Die Stimmung ist unheimlich und das hat einen Grund: Der nördliche Rand des Kraters ist übersät mit menschlichen Schädeln, die von Pfählen hängen und mit einer seltsamen Leuchtfarbe bemalt sind. Eine Warnung! Wer nach Britain geht, kehrt nicht zurück. {{DRE-BA|53}}&lt;br /&gt;
* [[Colossus]] ist ein gigantischer Asteroid, der in den [[Atlantik]] gestürzt ist. Aus Meer dauert es länger, bis der Primer es an Land und in den Menschen schafft, doch er hat es nicht eilig. {{DRE-BA|58}}&lt;br /&gt;
* Das [[Dhoruba]] ist kein Krater, sondern viel mehr die Schneise eines vorüberziehenden Asteroiden, doch kommt ihm als Geburtsort der [[Psychovoren]] eine ähnliche Rolle zu, wie den Kratern in Europa. Das Dhoruba befindet sich in [[Africa]].&lt;br /&gt;
* In [[Borca]] wurde das erste Muttersporenfeld mit einer gefährlichen Mischung aus Nanotechnologie und Chemie besiegt. Die Fäulnis wurde zwar aufgehalten, aber das tote Land breitet sich im Zonenbrand genannten Areal weiter aus. Die Spitalier behalten es genau im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eshaton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Krater&amp;diff=190</id>
		<title>Krater</title>
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		<updated>2023-05-30T19:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „{{Alles über den Primer}}  Die Asteroideneinschläge beim Eshaton haben die Erde schwer gezeichnet. Dabei sind unter anderem auch große Einschlagkrater entstanden. Nicht in allen Kratern findet sich der Primer, aber da, wo er sich durch Muttersporenfelder verbreitet, zeigt er in jedem Gebiet eine eigene Ausprägung, zwängt jedem Absonderlichem seinen Raptus auf. Diese Beziehung zwischen Region und Raptus, s…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Alles über den Primer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Asteroideneinschläge beim [[Eshaton]] haben die Erde schwer gezeichnet. Dabei sind unter anderem auch große Einschlagkrater entstanden. Nicht in allen Kratern findet sich der [[Primer]], aber da, wo er sich durch [[Sporenfeld|Muttersporenfelder]] verbreitet, zeigt er in jedem Gebiet eine eigene Ausprägung, zwängt jedem [[Absonderlicher|Absonderlichem]] seinen [[Raptus]] auf. Diese Beziehung zwischen Region und Raptus, sowie der Zusammenhang mit der Chakrentheorie, führte die Spitalier zu dem Begriff [[Chakra|Erdenchakra]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kasten oben auf der Seite erklärt den Zusammenhang zwischen [[Kultur]], Krater und Raptus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Snippets==&lt;br /&gt;
* Der '''Janus-Krater''' ist ein Einschlagkrater eines Asteroiden im Ärmelkanal, der die Wasserstraße verschließt und somit den Golfstrom abreißen lässt. Von Norden dringen daraufhin die Gletscher der Eisbarriere vor und trocknen die Nordsee aus. Das Gebiet ist heute als [[Stukov-Wüste]] bekannt.&lt;br /&gt;
Auf den Kraterflanken ist es kalt. Kein Vogel singt und die Bäume wachsen geduckt und verkrüppelt. Die Stimmung ist unheimlich und das hat einen Grund: Der nördliche Rand des Kraters ist übersät mit menschlichen Schädeln, die von Pfählen hängen und mit einer seltsamen Leuchtfarbe bemalt sind. Eine Warnung! Wer nach Britain geht, kehrt nicht zurück. {{DRE-BA|53}}&lt;br /&gt;
* [[Colossus]] ist ein gigantischer Asteroid, der in den [[Atlantik]] gestürzt ist. Aus Meer dauert es länger, bis der Primer es an Land und in den Menschen schafft, doch er hat es nicht eilig. {{DRE-BA|58}}&lt;br /&gt;
* Das [[Dhoruba]] ist kein Krater, sondern viel mehr die Schneise eines vorüberziehenden Asteroiden, doch kommt ihm als Geburtsort der [[Psychovoren]] eine ähnliche Rolle zu, wie den Kratern in Europa. Das Dhoruba befindet sich in [[Africa]].&lt;br /&gt;
* In [[Borca]] wurde das erste Muttersporenfeld mit einer gefährlichen Mischung aus Nanotechnologie und Chemie besiegt. Die Fäulnis wurde zwar aufgehalten, aber das tote Land breitet sich im Zonenbrand genannten Areal weiter aus. Die Spitalier behalten es genau im Auge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-PP|33}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Eshaton]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Krater]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Benutzer:Ryker&amp;diff=189</id>
		<title>Benutzer:Ryker</title>
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		<updated>2023-05-30T19:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Die Seite wurde neu angelegt: „TODOs:  * Seite &amp;quot;Einflussgebiet der Wiedertäufer&amp;quot; bei &amp;quot;Wiedertäufer&amp;quot; integrieren“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;TODOs:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Seite &amp;quot;Einflussgebiet der Wiedertäufer&amp;quot; bei &amp;quot;Wiedertäufer&amp;quot; integrieren&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Drangpanzer&amp;diff=188</id>
		<title>Drangpanzer</title>
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		<updated>2023-05-30T18:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{SHORTDESC:Surge Tank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was die [[Fauna &amp;amp; Flora#Giganten|Giganten]] unter den Tieren, sind die Drangpanzer unter den Fahrzeugen: Wahrhafte Kolosse, groß, stark, gefräßig und nahezu unbesiegbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten und stärksten Drangpanzer werden in [[Syracuse]] gebaut. Ihr Gewicht beträgt gut 600 Tonnen oder mehr. Sie verteuern Reisen nach Europa immens, aber sie bringen auch viele Vorteile. Der [[Neolibyer]] [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Neolibyer|Matabi]] fasst es so zusammen: &amp;quot;Ein Heer an Mechanikern ist vonnöten, um ihre keuchenden Triebwerke nicht an Lungenentzündung sterben zu lassen. Das Öl verbrennen sie schneller in stinkenden Rauch, als ein Sklave allein nachzukippen verstände. Aber die Drangpanzer sind es, die uns das Land erobern!&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ungetüme gelten den Neolibyern als uneinnehmbare Festungen und als Beweis [[africa]]nischer Überlegenheit. Sie sind mobile Hauptquartiere der Expedition, besitzen Kabinen, deren Luxus edlen Herrenhäusern in [[Tripol]] nicht nachsteht. Sie sind Arsenal, Lager und Hangar für die [[Kom]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwar sind die Ungetüme in der Anschaffung unvorstellbar teuer, doch rentiert sich der Erwerb für die Neolibyer: Die Versicherer senken die Preise für die Absicherung einer Expedition drastisch, wenn diese durch einen Drangpanzer abgesichert wird und auch die [[Geißler]] werden den zusätzlichen Schutz zu schätzen wissen und sind umgänglicher. Zu guter Letzt kann der Neolibyer die Anschaffungskosten auch über kommende Expeditionen abschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-KS|118}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Neolibyer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Eisbrecher&amp;diff=187</id>
		<title>Eisbrecher</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Eisbrecher&amp;diff=187"/>
		<updated>2023-05-30T18:52:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Gusev erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Gusev]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Dr._Gusev&amp;diff=186</id>
		<title>Dr. Gusev</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://degenesis-wiki.de/index.php?title=Dr._Gusev&amp;diff=186"/>
		<updated>2023-05-30T18:51:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: Weiterleitung nach Gusev erstellt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;#redirect [[Gusev]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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		<title>Gusev</title>
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		<updated>2023-05-30T18:51:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ryker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Spoiler}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gusev ist einer der bekannten [[Marodeur]]e. Sein letzter bekannter Aufenthaltsort liegt im Zentrum von [[Noret]]. Völlig unbehelligt von den [[AMSUMO]]s soll er sich dort bewegen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Überlieferungen, die besagten, dass die Verbreitung des wilden Weizens entlang des [[Rain]]s in Noret ihren Ausgang genommen haben soll. Es wird behauptet, dass in Noret eine unerklärliche biologische Vielfalt herrschen soll, die dort, von AMSUMOs bewacht, in den wiederkehrenden Zyklen der Jahreszeiten gedeihen und unberührt wieder verrotten sollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Borca|Ostborca]] ist er als '''Eisbrecher''' bekannt. Außer den [[Spitalier]]n im [[Danzig]]er [[Spital]] dürften ihn nicht viele zu Gesicht bekommen. Dampfend und dröhnend stapft er durch das pollnische Ödland. Nur einmal im Jahr betritt er das Spital und fordert von den dort Stationierten die neusten Erkenntnisse aus der Primerforschung. Die Spitalier teilen ihr Wissen gerne mit ihm. Zum einen widersetzt man sich einem Marodeur nicht, zum anderen lässt er Belohnungen zurück: Artefakte, Kladden voller Formeln oder Karten mit Hinweisen auf unterirdische Wucherungen.&lt;br /&gt;
Er scheint im Spital an Kraft zu verlieren. Seine Stimme dröhnt anfangs im vollen Bass, doch mit jeder Stunde in den Laboren und Korridoren wird sie dünner und höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Städtekriegen stellt Gusev sich [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Schläfer|Cultrin]]s Truppen entgegen und wird dabei von [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Schläfer|Trice]] schwer verletzt. Eine Wunde, die nicht geheilt werden kann {{DRE-JRF|15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gusev ist der einzig bekannte Besitzer eines [[Sammlung der Waffen|Seelenbrenners]]. {{DRE-KS|275}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
Gusevs voreshatonischer Name war [[Sammlung der Nichtspielercharaktere#Recombination Group|Nikolai Gusev]]. Er war ebenfalls Mitarbeiter und Vorstandsmitglied der [[Recombination Group]]. Sein Arbeitsfeld waren Genetik und Botanik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quellen==&lt;br /&gt;
* {{DRE-KS|272f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie: Marodeure]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ryker</name></author>
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